Rothenberger ROWELD P 160 SANILINE: DEUTSCH 7
DEUTSCH 7 : Rothenberger ROWELD P 160 SANILINE

DEUTSCH 7
Zu hoher Fräsdruck kann zur Überhitzung und Beschädigung des Fräseran-
triebes führen. Bei Überlastung bzw. Stillstand des Fräserantriebes die Ma-
schine auffahren und den Druck reduzieren!
Zum einseitigen Fräsen Anschlag an der Unterseite des Fräsers zu der Seite drehen, die nicht
bearbeitet werden soll.
Nachdem die Stirnseiten plan gefräst sind, was durch einen gleichmäßigen, ununterbroche-
nen Span zu erkennen ist, Rohrenden langsam auseinanderfahren. Fräseinrichtung (1) aus-
schalten, Sperrklinke (7) entriegeln und ausschwenken.
Werkstücke zusammenfahren und prüfen, ob die Schweißflächen plan sind. Ist dieses nicht
der Fall, muss der Fräsvorgang wiederholt werden.
Der axiale Versatz zwischen den Werkstücken darf (gemäß DVS) nicht größer als 10% der
Wanddicke und der Spalt zwischen den Planflächen nicht größer als 0,5mm sein. Ist dies nicht
gegeben, dann mit Hilfe der Spannschrauben und Stützgabelauflagen justieren und den Fräs-
vorgang wiederholen.
Die gefrästen, zum Schweißen vorbereiteten Oberflächen dürfen nicht mit den
Händen berührt werden, und müssen frei von jeglicher Verschmutzung sein!
3.2.3 Schweißvorgang
Quetschgefahr! Beim Zusammenfahren der Spannwerkzeuge und Rohre
grundsätzlich sicheren Abstand zur Maschine halten. Niemals in den Arbeits-
bereich fassen!
Heizelement (2) zwischen die beiden Rohrstücke einschwenken.
Rohrenden zusammenfahren, erforderliche Angleichkraft an der Griffstange (6) aufbringen
und durch Anziehen des Klemmhebels (5) Antriebswelle arretieren.
Sobald die erforderliche Wulsthöhe gleichmäßig am gesamten Umfang beider Rohrenden
erreicht ist, Klemmhebel (5) lösen, die Kraft auf die entsprechende Anwärmkraft (nahe 0) zu-
rücknehmen und Klemmhebel (5) wieder anziehen. Ein gleichmäßiges Anliegen der Werk-
stückenden an der Heizplatte muss gewährleistet sein.
Nach Ablauf der Anwärmzeit Klemmhebel (5) lösen, Rohrstücke auseinanderfahren, Heiz-
element (2) ausschwenken und Werkstückenden wieder zusammenfahren. Dabei die Kraft
möglichst linear auf die entsprechende Fügekraft, bis die Nennkraft erreicht ist (siehe Be-
gleitbuch Schweißparameter) erhöhen und Klemmhebel (5) anziehen. Die Fügekraft muss
während der gesamten Abkühlzeit gehalten werden.
Nachdem die Abkühlzeit abgelaufen ist, Klemmhebel (5) lösen und die Feder über Griff-
stange (6) entlasten. Die verschweißten Rohrstücke ausspannen und entnehmen.
Die gesamten Schweißparameter können den beiliegenden Schweißtabellen entnommen wer-
den.
3.2.4 Außerbetriebnahme
Netzstecker Fräseinrichtung und Heizelement aus der Steckdose ziehen.
Fräser in den Zwischenraum zwischen die Grundspannbacken einschwenken.
Netzkabel aufwickeln.
Heizelement in die am Untergestell vorgesehene Halterung einstecken.
Heizplatte muss abgekühlt sein!
Pilzgriff (11) ziehen, Maschine nach unten einschwenken bis Verriegelungsbolzen eingeras-
tet sind.
3.3 Allgemeine Anforderungen
Da Witterung - und Umgebungseinflüsse die Schweißung entscheidend beeinflussen, sind un-
bedingt die entsprechenden Vorgaben in den DVS - Richtlinien 2207 Teil 1, 11 und 15 einzuhal-
ten. Außerhalb Deutschlands gelten die entsprechenden nationalen Richtlinien.
Die Schweißarbeiten sind ständig und sorgfältig zu überwachen!

3.4 Wichtige Hinweise zu den Schweißparametern
Alle erforderlichen Schweißparameter wie Temperatur, Druck und Zeit sind den DVS - Richtli-
nien 2207 Teil 1, 11 und 15 zu entnehmen. Außerhalb Deutschlands gelten die entsprechenden
nationalen Richtlinien.
Bezug: DVS Media GmbH, Aachener Str. 172, 40223 Düsseldorf
Postfach 10 19 65, 40010 Düsseldorf, Tel.: +49 (0) 211 / 15 91 – 0
Email: media@dvs-hg.de internet: www.dvs-media.info
Im Einzelfall sind unbedingt die materialspezifischen Bearbeitungsparameter der Rohrhersteller
einzuholen.
Die in den beigefügten Schweißtabellen genannten Schweißparameter sind Anhaltswerte, für
die die Firma ROTHENBERGER keine Gewähr übernimmt!
4 Pflege und Wartung
Zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit der Maschine sind folgende Punkte zu beachten:
Die Führungsstangen für den Schlitten bzw. für Heizelementhalter und Fräseinheit müssen
frei von Schmutz gehalten werden.
Die elektrischen Antriebe von Fräseinrichtung und Heizelement dürfen nur mit der auf dem
Typenschild angegebenen Spannung betrieben werden.
Um einwandfreie Schweißergebnisse zu erhalten, ist es notwendig, das Heizelement sauber
zu halten. Bei Beschädigungen der Oberfläche muss das Heizelement neu beschichtet bzw.
ausgetauscht werden. Materialrückstände auf dem Heizspiegel vermindern die Antihaftei-
genschaften und sollten mit einem nicht fasernden Papier und Spiritus (nur bei kaltem Heiz-
element!) entfernt werden.
Die Fräseinrichtung ist mit zwei doppelseitig angeschliffenen Messern ausgerüstet. Bei
nachlassender Schnittleistung können die Messer gewendet bzw. durch neue ersetzt wer-
den.
Es ist stets darauf zu achten, dass die zu bearbeitenden Rohr – bzw. Werkstückenden, ins-
besondere die Stirnflächen, frei von Verschmutzung sind, da sonst die Lebensdauer der
Messer vermindert wird.
8 DEUTSCH
Es empfiehlt sich, Reparatur nur durch eine Servicewerkstatt oder den Her-
steller vornehmen zu lassen!
4.1 Maschinen - und Werkzeugpflege
(Wartungsvorschriften Pkt. 4 beachten!)
Scharfe und saubere Werkzeuge erzeugen bessere Arbeitsergebnisse und sind sicherer.
Stumpfe, zerbrochene oder verlorengegangene Teile unverzüglich auswechseln. Prüfen, ob das
Zubehör sicher mit der Maschine verbunden ist.
Bei Wartungsarbeiten nur Original - Ersatzteile verwenden. Reparaturen dürfen nur durch fach-
lich qualifiziertes Personal ausgeführt werden.
Bei Nichtbenutzung, vor Pflege- und Wartungsarbeiten und vor dem Wechseln von Zubehörtei-
len, Maschinen vom Stromnetz trennen.
Vor dem Wiederanschluss an das Stromnetz ist sicherzustellen, dass die Maschine und das Zu-
behörwerkzeug ausgeschaltet sind.
Bei Verwendung von Verlängerungskabeln sind diese auf ihre Sicherheit und Funktionsfähigkeit
zu prüfen. Es dürfen nur für den Außeneinsatz zugelassene Kabel verwendet werden.
Nicht benutzen darf man Werkzeuge und Maschinen, wenn Gehäuse oder Handgriffe, beson-
ders solche aus Kunststoff, gerissen bzw. verzogen sind.
Schmutz und Feuchtigkeit in solchen Rissen leiten den elektrischen Strom. Dies kann zu einem
elektrischen Schlag führen, falls im Werkzeug bzw. in der Maschine ein Isolationsschaden auf-
tritt.
Anmerkung: Weiterhin verweisen wir auf die Unfallverhütungsvorschriften.
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