Rothenberger ROWELD P 160 SANILINE: DEUTSCH 5
DEUTSCH 5 : Rothenberger ROWELD P 160 SANILINE

2 Technische Daten, siehe Heft „technische Daten“
3 Funktion des Gerätes
3.1 Übersicht (Abb. A)
1 Fräseinrichtung 8 Grundspannbacken Version A
2 Handheizelement 8.1 Einstellmutter
3 Maschinenbett 8.2 Spannschraube
4 Beweglicher Tisch 9 Grundspannbacken Version B
5 Klemmhebel 9.1 Spannelement, Bügel
6 Griffstange 10 Stützgabel
7 Sperrklinke 11 Pilzgriff
Mit der Maschine können Schweißverbindungen für Hausinstallationen, Kaminsanierungen und
Dachentwässerungssysteme aus PE, PVDF und PP-Rohren mit Außendurchmessern von 40 bis
160mm/ 1“- 5“ sicher hergestellt werden.
Zusätzlich kann anstelle der Stützgabeln je nach Variante (Version A=Grundspannbacken
Kniehebelversion, Version B= Grundspannbacken Schraubversion) für die äußeren Spannposi-
tionen ebenfalls Spannelemente eingesetzt werden. Im Maschinenbett und im beweglichen
Tisch sind dafür Gewinde vorgesehen.
3.2 Bedienungsanleitung
DEUTSCH 5
Die Schweißmaschine darf nur von hierzu berechtigten und angemessen qualifi-
zierten Fachkräften gemäß DVS 2212 Teil 1 bedient werden!
Die Maschine darf nur von ausgebildeten und autorisierten Bedienern benutzt
werden!
3.2.1 Inbetriebnahme
Bitte lesen Sie die Betriebsanleitung und die Hinweise zur Sicherheit vor der
Inbetriebnahme der Stumpfschweißmaschine aufmerksam durch!
Das Heizelement nicht in explosionsgefährdeter Umgebung verwenden und
nicht mit leicht brennbaren Stoffen in Berührung bringen!
Maschine auf ebenen, festen Untergrund stellen.
Pilzgriff (11) ziehen, Maschine nach oben Schwenken und Verriegelungsbolzen einrasten
lassen.
Darauf achten, dass beide Bolzen in den Bohrungen am Gestell eingerastet sind!
Sperrklinke (7) nach vorn ziehen und Fräseinrichtung (1) nach hinten schwenken.
Heizelement (2) nach hinten schwenken.
Netzstecker Fräseinrichtung (1) und Heizelement (2) an die auf dem Typenschild angege-
bene Stromversorgung anschließen.
Die rote Diode “Stand by“ leuchtet. d. h.: Spannung liegt an. Mit dem großen Drucktaster (leuch-
tet grün) das Heizelement einschalten und die gewünschte Temperatur (160°C bis 285°C) mit
dem „+“ oder „-„ Taster einstellen.
Das Aufheizen des Heizelementes wird durch eine gelbe Diode am Heizelement angezeigt. Zu-
sätzlich erscheinen auf der Temperaturanzeige waagerechte Balken. Kurz vor Erreichen der
eingestellten Temperatur (Toleranz +/-3°C) erlischt die gelbe Diode und die Grüne leuchtet.
Nach weiteren 10 Minuten ist das Heizelement einsatzbereit. Die Temperatur mit einem Tempe-
raturmessgerät kontrollieren.
Einstellung des Off-Sets: „+“ und „-„ Taste gleichzeitig drücken. Anschießend kann mit einer die-
ser Tasten und einem externen Temperaturmessgerät das Heizelement kalibriert werden.

Zeigt das Heizelement einen kleineren Wert an als das externe Temperaturmessgerät so muss
die Differenz mit der „+“ Taste eingestellt werden. Bei entgegengesetzten Anzeigewerten ist die
Differenz mit der „-„ Taste einzustellen. Erscheint „Er1“ ist die Elektronik defekt. Bei „Er2“ ist der
Widerstandsthermometer defekt oder nicht angeschlossen.
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Verbrennungsgefahr! Das Heizelement kann eine Temperatur bis zu 290° C
erreichen!
3.2.2 Maßnahmen zur Vorbereitung der Schweißung
Bei Rohren die kleiner sind als der maximal zu verschweißende Durchmesser 160mm, sind
die Reduktionsspanneinsätze bzw. Bügel des entsprechenden Durchmessers in die Grund-
spannbacken einzusetzen.
Auf richtige Reduktionsspanneinsätze achten! Obere Reduktionsspanneinsätze
bzw Bügel + untere Reduktionsspanneinsätze + Stützgabeleinsätze müssen über-
einstimmen!
Version A: Grundspannbacken (8) öffnen und bis zur hinteren Position schwenken. Oberen
Reduziereinsatz gegen hinteren Anschlag drücken und Spannschraube (8.2) anziehen.
Version B: Grundspannbacken (9) öffnen und oberes Spannelement (9.1) einsetzen und
nach vorne kippen (Drehachse ist der Spannstift).
Untere Reduzierung einlegen.
Stützgabeleinsätze in die Stützgabel (10) einsetzen und mit den Rändelschrauben befesti-
gen.
Die zu verschweißenden Kunststoffrohre oder Formstücke in die Spannvorrichtungen einle-
gen.
Stützgabeln (10) unter das Rohr- oder Formstück stellen, dazu Sechskantschraube mit Ga-
belschlüssel SW 17 lösen, und die Stützgabel entsprechend verschieben und gegebenen-
falls drehen.
Bei gerade zu verschweißenden Rohren sind die Stützgabeln mit der vorderen
Fläche parallel zur Mitte der Nut in den Tischen auszurichten!
Version A: Grundspannbacken (8) schließen, mit Hilfe der Einstellmutter (8.1) Spannkraft
einstellen und Handgriff in Endlage bringen bis maximale Kraft erreicht ist.
Version B: Grundspannbacken (9) aufdrehen, Bügel (9.1) nach hinten schwenken und
Spannvorrichtung in Arbeitsstellung bringen. Beim Spannen darauf achten, dass die Flügel
der Flügelmutter immer um 90° zur Rohrachse stehen.
Durch Zusammenfahren der Rohre prüfen, ob diese im Spannwerkzeug festsitzen. Bei auf-
gebrachter max. Schweißkraft dürfen Rohre nicht durchrutschen! Dadurch wird ein erfolgrei-
cher Schweißvorgang sichergestellt!
Ebenfalls ist zu prüfen, ob das Heizelement die Betriebstemperatur erreicht hat. Das Aufhei-
zen ist beendet, wenn die gelbe Kontrollleuchte am Temperaturregler blinkt.
Um eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte Heizplattenfläche zu
gewährleisten, ist es notwendig, nachdem die Leuchte blinkt, eine Wartezeit von
ca. 10 Minuten einzuhalten (nach DVS). Die Temperatur ist mit einem geeignetem
Temperaturmessgerät zu prüfen!
Fräseinrichtung (1) zwischen die Rohrstücke einschwenken, bis Sperrklinke (7) einrastet,
und am Handgriff einschalten.
Verletzungsgefahr! Während der Inbetriebnahme der Fräseinrichtung nicht in
die laufenden Messer greifen. Fräser nur im eingeschwenkten Zustand (Ar-
beitsposition) betätigen und anschließend wieder zurück schwenken. Die
Funktionsfähigkeit des Sicherheitsschalters in der Fräseinrichtung muss
jederzeit gewährleistet sein, um ein unbeabsichtigtes Anlaufen außerhalb der
Arbeitsposition zu vermeiden!
Mittels Griffstange (6) die Werkstückenden gefühlvoll gegen die Fräserscheiben fahren.
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