HEIDENHAIN PWM 20: 4 Installation

4 Installation: HEIDENHAIN PWM 20

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PWM 20

Betriebsanleitung

de

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3.2 Aufstellort ACHTUNG

Schäden am Gerät durch falsche Aufstellung.

Gerät nur horizontal aufstellen.

Aufstellort so wählen, dass das Gerät während des

Betriebs leicht zugänglich ist.

Auf gute Durchlüftung achten.

Hintere und seitliche Lüftungsöffnungen frei halten

und Luftströmung nicht behindern.

Das Gerät verfügt über einen

temperaturgesteuerten Lüfter, der

bei Überschreitung einer maximalen

Innentemperatur einschaltet und nach Abkühlung

wieder ausschaltet.

Informationen zur Einbaulage siehe "C" auf der

ausklappbaren Umschlagseite.

4 Installation

ACHTUNG

Gefahr der Beschädigung von internen Bauteilen!

Steckverbindungen nur bei ausgeschaltetem Gerät

herstellen oder lösen.

Je nach Ausstattungsvariante kann die

Installation von dem in diesem Kapitel

beschriebenen Vorgehen abweichen. Falls

das mit dem Produkt mitgelieferte Addendum

Informationen zur Installation enthält, dann

haben die dort beschriebenen Informationen

Vorrang vor dem in diesem Kapitel enthaltenen

Informationen.

In den Abbildungen von Pin-Belegungen sind

durchgehend die Belegungen der Anschlüsse am

Gerät und nicht der Stecker dargestellt.

Die Verantwortung für jedes System, in dem

das Gerät verwendet wird, liegt beim Betreiber

dieses Systems.

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Betriebsanleitung

de

PWM 20

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4.1 Geräteübersicht

Gerätevorderseite

Siehe "A" auf der ausklappbaren Umschlagseite.

X1

15-poliger Sub-D-Eingang für HEIDENHAIN-

Messgeräte mit

11 µA

SS

/25 µA

SS

-Schnittstelle 1 V

SS

/3 V

SS

-Schnittstelle  (1 V

SS

/Z1, 1 V

SS

 mit Grenzlagen, 1 V

SS

 mit Takt/Daten) EnDat/SSI-Schnittstelle TTL-Schnittstelle mit Grenzlagen HTL-Schnittstelle (Anschluss nur für Servicezwecke über externen Adapter, z.B. ID 1093210-01) Fanuc-, Mitsubishi-, Yaskawa- oder Panaso- nic-Schnittstelle

X2

15-poliger Sub-D-Ausgang für den Durch-

schleifbetrieb der Messgerätsignale aus X1

X3

6-poliger Mini-DIN-Anschluss für externe

Funktionen

X4

8+2-poliger RJ-45-Anschluss für Messgerä-

te mit DRIVE-CLiQ-Schnittstelle

L1

Statusanzeige für Betriebsbereitschaft

Aus: Nicht betriebsbereit

Ein (grün): Betriebsbereit

L2

Statusanzeige für Messgeräteversorgung

Aus: Messgeräteversorgung ausgeschaltet

Ein (grün): Messgeräteversorgung einge-

schaltet

Geräterückseite

Siehe "B" auf der ausklappbaren Umschlagseite.

1

Netzschalter

X5

USB-Buchse Typ B (USB 2.0), Datenschnitt-

stelle

X6

Netzanschluss

4.2 Netzspannung anschließen WARNUNG

Stromschlaggefahr!

Nicht ordnungsgemäß geerdete Geräte können zu

ernsthaften Verletzungen oder Tod durch Stromschlag

führen.

Grundsätzlich 3-poliges Netzkabel verwenden.

Korrekten Schutzleiteranschluss an die

Gebäudeinstallation sicherstellen.

WARNUNG

Brandgefahr durch Verwendung von Netzkabeln, die die

Mindestanforderungen nicht erfüllen!

Grundsätzlich Netzkabel verwenden, das die

aufgeführten Mindestanforderungen erfüllt oder

übersteigt.

Netzanschluss X6 mit dem mitgelieferten Netzkabel an

Netzsteckdose mit Schutzleiter anschließen.

Informationen zur Lage des Netzanschlusses an der

Geräterückseite siehe "Geräterückseite", Seite 10.

Signalbelegung des Netzanschlusses X6 siehe "R".

4.3 Elektrostatische Entladung ACHTUNG

Dieses Produkt enthält Bauteile,

die durch elektrostatische Entla-

dung (ESD) zerstört werden kön-

nen.

Sicherheitsvorkehrungen für die

Handhabung ESD-empfindlicher

Bauteile unbedingt beachten.

Anschlussstifte niemals ohne ord-

nungsgemäße Erdung berühren.

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PWM 20

Betriebsanleitung

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4.4 Messgeräte anschließen ACHTUNG

Gefahr von Geräteschaden und Messgeräteschaden

durch falschen Spannungsversorgungsbereich und

falsche Verdrahtung!

Spannungsversorgungsbereich des angeschlossenen

Messgeräts beachten.

Prüfen, ob das Verbindungskabel zwischen Messgerät

und Gerät korrekt verdrahtet ist.

Verbindungskabel zwischen Messgerät und Gerät

nur im spannungsfreien Zustand anstecken bzw.

abziehen.

Für den Anschluss und Betrieb des Geräts mit

Messgeräten, die nicht von HEIDENHAIN stammen,

trägt der Anwender jegliches Risiko.

Anschlussmöglichkeiten

Messgeräte mit einer 15-poligen Schnittstelle werden an

den Messgeräte-Eingang X1 auf der Gerätevorderseite

angeschlossen

Im Einschleifbetrieb wird für Messgeräte mit einer

15-poligen Schnittstelle der Messgeräte-Ausgang X2

verwendet

Messgeräte mit 8+2-poligen DRIVE-CLiQ-Schnittstellen

werden an den Messgeräte-Eingang X4 auf der

Gerätevorderseite angeschlossen

Informationen zur Lage der Anschlüsse siehe

"Geräteübersicht", Seite 10.

Die Anschlussbelegungen der Verbindungskabel sind dem

Katalog zu entnehmen.

Hinweise zur Signalbelegung der Pins im

Anhang:

Kabelschirm mit Gehäuse verbunden; 

U

P

 = Spannungsversorgung

Sensor: Die Sensorleitungen sind abhängig von

den Einstellungen in der ATS-Software intern mit

der jeweiligen Spannungsversorgung verbunden

(Dokument "Bedienungsanleitung ATS-Software",

siehe "Hinweise zum Lesen der Dokumentation",

Seite 5).

EnDat/SSI-Schnittstelle Pin Funktion

1, 3, 7, 9, 11, 14

Inkrementalsignale (nur bei Bestellbe-

zeichnung EnDat 01 und EnDat 02)

2, 4, 10, 12

Spannungsversorgung

5, 8, 13, 15

Positionswerte

6

Innenschirm

Signalbelegung EnDat/SSI siehe "F".

Fanuc-, Mitsubishi-, Yaskawa-, Panasonic- Schnittstelle Pin Funktion

1, 3, 7, 9, 11, 14

Inkrementalsignale (wenn vorhanden,

nur für Abgleichzwecke; im Normalbe-

trieb nicht belegen)

2, 4, 10, 12

Spannungsversorgung

5, 8, 13, 15

Positionswerte

6

/

Signalbelegung Fanuc siehe "G".

Signalbelegung Mitsubishi siehe "H".

Signalbelegung Yaskawa und Panasonic siehe "I".

Fanuc und Mitsubishi: Pins 5 und 13 nicht

belegen bei „one pair transmission“.

1 V

SS

-/3 V

SS

-Schnittstelle Pin Funktion

1, 3, 7, 9, 11, 14

Inkrementalsignale

2, 4, 10, 12

Spannungsversorgung

5, 6, 8, 13, 15

weitere geräteabhängige Signale 

(Geräte-interne Umschaltung)

Signalbelegung 1 V

SS

 mit Grenzlagen siehe "J".

Signalbelegung 1 V

SS

/Z1 siehe "K".

Signalbelegung 1 V

SS

 mit Takt/Daten siehe "L".

11 µA

SS

/25 µA

SS

-Schnittstelle Pin Funktion

1, 3, 7, 9, 11, 14

Inkrementalsignale

2, 4

Spannungsversorgung

5, 6, 8, 10, 12, 13, 15

/

6

Innenschirm

Signalbelegung 11 µA

SS

 (25 µA

SS

) siehe "M".

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Betriebsanleitung

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PWM 20

12

TTL- (mit Grenzlagen) und HTL-Schnittstelle Pin Funktion

1, 3, 7, 9, 11, 14

Inkrementalsignale

2, 4, 10, 12

Spannungsversorgung

3, 13, 15

/

6, 8

Limit-Signale

(wenn vom Messgerät unterstützt)

Signalbelegung TTL und HTL siehe "N".

Anschluss X4

Signalbelegung DRIVE-CLiQ siehe "P".

Messgeräte-Ausgang X2

Der Messgeräte-Eingang X1 des Geräts ist mit dem

Messgeräte-Ausgang X2 galvanisch verbunden. Die

Signale bzw. die Pin-Belegung am Ausgang entsprechen

den jeweiligen Signalen am Eingang (Abgriff oder aktiv

nachgebildet).

Es erfolgt keine galvanische Trennung der Signale. Die

Versorgungs- und Sensorleitungen werden in Abhängigkeit

von der jeweiligen Betriebsart durch die ATS-Software

ab V2.6 geschaltet und können verbunden sein (siehe

nachfolgende Beispiele). Es ist immer sichergestellt, dass

die vom Gerät erzeugte Versorgungsspannung nicht an X2

anliegt.

Beispiel 1 

 Gerät im Durchschleifbetrieb (Messgerät wird

von Folge-Elektronik versorgt) bzw. ATS-Software nicht

gestartet:

Beispiel 2 

 Gerät versorgt das Messgerät über X1:

Kabel der Messgeräte anschließen

Messgeräte fest an den jeweiligen Anschlüssen

anschließen.

Bei Steckern mit Schrauben: Schrauben nicht zu fest

anziehen.

Auf Steckverbindungen (Messgeräte-Eingang X4) keine

mechanische Belastung ausüben.

Nicht verwendete Pins oder Litzen dürfen nicht

belegt werden.

4.4.1 Erdungsverhältnisse beim Einschleifbetrieb

Das Gerät verfügt über ein internes

Weitbereichsschaltnetzteil. Deshalb ist der

Schutzleiteranschluss PE (Schutzerde) notwendig,

der auch mit dem Gehäuse des Geräts verbunden ist.

Wird das Gerät in den Regelkreis einer NC-gesteuerten

Maschine eingebunden, dann stellt es einen zusätzlichen

Erdungspunkt dar, der das Schirmkonzept verändert.

Das lässt sich mit folgenden Maßnahmen verhindern:

Gerät über einen Trenntrafo versorgen, oder

Gerät mit DC 24 V versorgen

Zur Auswertung von Messdaten des Geräts

wird ein PC an die USB-Schnittstelle des Geräts

angeschlossen. Üblicherweise sind im PC die 0 V und der

Schutzleiteranschluss miteinander verbunden (auch USB).

Wird das Gerät in den Regelkreis einer NC-gesteuerten

Maschine eingebunden, dann verändern sich auch die

Verhältnisse auf der 0-V-Verbindung.

Das lässt sich mit folgenden Maßnahmen verhindern:

Als PC einen batteriebetriebenen Laptop verwenden,

oder

Laptop mit einem Netzteil ohne Schutzleiteranschluss

verwenden

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