Ridgid NaviTrack II – страница 3
Инструкция к Ridgid NaviTrack II

NaviTrack® II
11
Schritt 2: Lokalisieren des Bereichs
1. Maximieren der Signalstärke. Wenn offensichtlich
der höchste Punkt erreicht ist, platzieren Sie das
NaviTrack® II dicht am Boden über der Stelle mit dem
stärksten Signal. Notieren Sie sich die Signalstärke
und bewegen Sie sich in
jede
Richtungen von der
Stelle mit dem stärksten Signal fort. Bewegen Sie das
NaviTrack® II in jede Richtungen weit genug fort, um
sich zu vergewissern, dass die Signalstärke signifikant
zurückgeht und zwar auf allen Seiten. Kennzeichnen
Sie die Stelle mit der höchsten Signalstärke mit einer
gelben Markierung.
2. Wenn während der „Annäherung“ ein stabiler Äquator
auf dem Bildschirm erscheint, kann man ihn in Rich-
tung einer zunehmenden Signalstärke folgen, um die
Sonde zu lokalisieren.
Abbildung 18: Pole und Äquator einer Sonde
3. Wenn während der „Annäherung“ ein Pol zuerst er-
scheint, lokalisieren Sie die Sonde durch Zentrieren auf
dem Polsymbol (das Symbol kann sich näher zur Son-
de bewegen, wenn sich der Empfänger ihr nähert).
Schritt 3: Exaktes Lokalisieren der Sonde
Die Pole
sollten auf beiden Seiten des Punktes mit der
maximalen Signalstärke erscheinen, und zwar in gleichem
Abstand zu beiden Seiten, wenn die Sonde sich in einer ebe-
nen Position befindet. Wenn Sie auf dem Bildschirm nicht am
Punkt mit der maximalen Signalstärke sichtbar sind, bewegen
Sie sich vom Maximalpunkt senkrecht zur gestrichelten Linie
(Äquator) weg, bis einer erscheint. Zentrieren Sie das Suchge-
rät über dem Pol.
Die gestrichelte Linie repräsentiert den Äquator der Son-
de. Wenn die Sonde nicht geneigt ist, schneidet der Äquator
die Sonde bei maximaler Signalstärke und minimaler Tiefe.
HINWEIS:
Über dem Äquator bedeutet nicht, dass sich das
Suchgerät über der Sonde befindet. Verifizieren Sie die Loka-
lisierung immer, indem Sie die Signalstärke maximieren und
beide Pole markieren.
1. Kennzeichnen Sie die Position des ersten gefundenen
Pols mit einer roten Dreieckmarkierung. Nach dem
Zentrieren des Pol´s erscheint eine doppelte Linie, die
die Richtung der Sonde angibt.
Wenn sich das Suchgerät einem Pol nähert, erscheint ein
Fokussierring mittig über dem Pol und ermöglicht präzises
Zentrieren.
2. Der zweite Pol befindet sich in entgegengesetzter
Richtung in ähnlichem Abstand zur Position der Sonde.
Lokalisieren Sie ihn auf die gleiche Weise, und kenn-
zeichnen Sie ihn mit einer roten Dreieckmarkierung.
3. Wenn die Sonde sich in waagerechter Lage befindet,
sollten die drei Markierungen auf einer Linie liegen,
und die roten Polmarkierungen sollten gleichen Ab-
stand zur gelben Sondenmarkierung haben. Trifft dies
nicht zu, ist die Sonde eventuell geneigt.
Verifizieren.
Es ist wichtig, die Lage der Sonde durch Gegen-
prüfung der Empfängerinformationen zu verifizieren.
4. Gegenprüfung. Bewegen Sie das NaviTrack® II vom
Punkt mit der maximalen Signalstärke fort, um sicher-
zustellen, dass die Signalstärke nach allen Seiten hin
abfällt. Bewegen Sie das Gerät unbedingt so weit weg,
dass in jeder Richtung ein signifikanter Signalabfall zu
verzeichnen ist.
Abbildung 19: Sondenlokalisierung: Äquator
5. Genaue Überprüfung der Lage der beiden Pole.
6. Achten Sie darauf, dass die Tiefenanzeige an Stelle der
maximalen Signalstärke plausibel und einheitlich ist.
Scheint der Wert zu tief oder zu flach, prüfen Sie er-
neut, ob an dieser Stelle, tatsächlich
maximale
Signal-
stärke vorliegt.
7. Achten Sie darauf, dass die Pole und der Punkt mit der
höchsten Signalstärke auf einer Linie liegen.
WICHTIG! – Denken Sie daran, dass, sich auf dem Äquator
zu befinden, NICHT bedeutet, dass man sich über der Son-
de befindet.
Beachten Sie, dass die Anzeige zweier Pole auf
einer Linie auf dem Display kein Ersatz für die separate Zen-
trierung über jedem Pol und die Markierung seiner Position,
wie oben beschrieben, ist.

NaviTrack® II
12
Wenn die Pole nicht offensichtlich sind, erweitern Sie die
Suche. Das Objekt ist ein Punkt mit maximalem Signal, das in
alle Richtungen abfällt.
Für optimale Genauigkeit sollte das NaviTrack® II gerade
gehalten werden.
Der Antennenmast muss senkrecht stehen,
wenn die Pole und der Äquator markiert werden, ansonsten
ist ihre Lage weniger genau.
Abbildung 20: Bildschirmdarstellung in verschiedenen Lagen (Sonde)
Auf dem Pol
Auf dem Äquator
Annäherung an den 2. Pol

NaviTrack® II
13
Praktische Tipps für die
Lokalisierung einer Sonde
Abbildung 21: Lokalisierung einer Sonde
Geneigte Sonden
Wenn die Sonde geneigt ist, bewegt sich ein Pol näher zur
Sonde und der andere weiter weg, sodass die Position der
Sonde nicht mehr in der Mitte zwischen den beiden Polen
liegt. Die Signalstärke des näher gelegenen Pols wird viel
höher als die des weiter entfernten Pols.
Wenn die Sonde sich in Richtung der Vertikalen neigt, bewegt
sich ein Pol an eine Stelle direkt über der Sonde, und dieser Pol
entspricht auch dem Punkt mit der maximalen Signalstärke.
Der andere Pol wird nicht erkannt. Daher kann die Sonde,
auch wenn sie in vertikaler Lage ist, etwa, wenn sie in einen
Riss in der Leitung gefallen ist, dennoch lokalisiert werden.
Wenn die Sonde sich in senkrechter Position befinden, ist auf
dem Bildschirm ein einzelner Pol am Punkt der maximalen
Signalstärke zu sehen.
Es ist wichtig, zu erkennen, dass eine stark geneigte Sonde
dazu führen kann, dass die Lage des Pols und des Äquators
aufgrund des Winkels der Sonde verschoben erscheint, dass
die Signalstärke aber dennoch zur genauen Position der Son-
de führt.
Abbildung 22: Geneigte Sonde, Pole und Äquator
Beachten Sie, dass der rechte Pol aufgrund der Neigung näher am Äquator liegt.
Schwimmende Sonden
Einige Sonden sind dafür vorgesehen, mit Wasserdruck in eine
Leitung gespült zu werden. Da diese Sonden freier schwingen
als eine torpedoförmige Sonde in einer Leitung, können Sie in
jeder Richtung eingesetzt werden.
Dies bedeutet, dass der Äquator durch Neigung verzerrt sein
kann, die Lage der Pole kann variieren. Die einzige Garantie,
eine schwimmende Sonde lokalisiert zu haben, besteht darin,
die Signalstärke zu maximieren und genau zu überprüfen, ob
das Signal vom Punkt mit der maximalen Stärke aus nach allen
Seiten hin abnimmt.
Normal
Maximum Signal Strength
Tilted
Normal
Max.
Geneigt

NaviTrack® II
14
Messen der Tiefe
Das NaviTrack® II misst die Tiefe durch Vergleich der Signalstär-
ke an der unteren Antenne mit dem an der oberen Antenne.
Die Tiefe wird korrekt gemessen, wenn der Mast senkrecht
gehalten wird und die untere Antenne den Boden direkt über
der Signalquelle berührt.
1. Platzieren Sie zum Messen der Tiefe das Suchgerät auf
dem Boden, direkt über der Sonde oder Leitung.
2. Die Tiefe erscheint in der linken unteren Ecke des An-
zeigebildschirms des NaviTrack® II.
3. Durch Drücken der Auswahltaste während eines Such-
vorgangs kann eine Tiefenanzeige erzwungen werden.
Kappen
Gelegentlich ist die Signalstärke so hoch, dass der Empfän-
ger nicht in der Lage ist, das gesamte Signal zu verarbeiten,
ein Zustand, der als „Kappen“ bezeichnet wird. Wenn dies ge-
schieht, erscheint ein Warnsymbol
auf dem Bildschirm.
Es bedeutet, dass das Signal besonders stark ist. Wenn das
Kappen beim Lokalisieren einer Leitung anhält, beseitigen Sie
das Phänomen, indem Sie die Senderleistung verringern. Beim
Lokalisieren einer Sonde ist Kappen kaum wahrscheinlich und
würde darauf schließen lassen, dass der Empfänger sich sehr
nahe an der Sonde befindet.
Aktive Leitungssuche
Bei der aktiven Leitungssuche wird unterirdischen Leitungen
(Leitungen, die elektromagnetisches Signal befördern (Kunst-
stoffleitungen können also auf diese Art nicht lokalisiert
werden)) über einen Leitungstransmitter Energie zugeführt.
Dieses aktive Signal wird dann mit dem NaviTrack® II erfasst.
Ein Leitungstransmitter unterscheidet sich in sofern von einer
Sonde, als dass er zur Lokalisierung einer Strom führenden
Leitung dient und nicht als Ziel einer Lokalisierung. Bei Lei-
tungstransmittern wird Strom über eine Direktverbindung mit
Clips an eine Leitung angelegt, indem mittels einer Klammer
ein Signal direkt induziert wird, oder indem das Signal mit Hil-
fe von Induktionsspulen induziert wird, die in den Transmitter
eingebaut sind.
1. Legen Sie das Signal entsprechend den Anweisungen
des Herstellers an die Leitung an. Wählen Sie die Sende-
frequenz.
Stellen Sie am NaviTrack® II die gleiche Frequenz ein, wie am
Transmitter. Vergewissern Sie sich, dass das Leitungsloka-
lisierungssymbol
erscheint. Drücken Sie die Hauptmenü-
taste, um wieder zur Kartendarstellung zurückzukehren.
Abbildung 23: Mit der Frequenztaste gewählte
Leitungslokalisierungsfrequenz
2. Beobachten Sie das Annäherungssignal, um sicher-
zustellen, dass das NaviTrack® II das gesendete Sig-
nal aufnimmt. Das Signal sollte über der Leitung den
höchsten Wert erreichen und nach beiden Seiten ab-
nehmen.
3. Bei der Lokalisierung wird die Richtung der Rohrleitung
oder des Kabels auf dem Bildschirm durch zwei Linien,
nämlich eine durchgezogene und eine gestrichelte,
angezeigt. Die gestrichelte Linie ist das der oberen
Kugelantenne aufgenommene Signal, die durchgezo-
gene Linie entspricht dem der unteren Kugelantenne
erfassten Signal. Die Winkelanzeige beträgt über der
Mitte des Feldes annähernd Null.
4. Gehen Sie bei der Suche nach der Leitung nach dem
Annäherungswert, der Signalstärke und den Signaler-
fassungslinien vor. Diese drei Informationen werden
aus einzelnen Signaleigenschaften gewonnen, die bei
der Suche nach der Leitung helfen, die Qualität der
Lokalisierung zu berurteilen. Ein
unverzerrtes
Signal
einer Leitung ist unmittelbar über dieser Leitung am
stärksten. Durch Maximierung des Annäherungssignals
und durch Zentrieren der Signalerfassungslinien auf
dem Bildschirm kann man relativ sicher gehen, eine
„gute“ Lokalisierung zu erreichen. Bestätigen Sie die
Lokalisierung, indem Sie kontrollieren, ob die Tiefen-
anzeige stabil und plausibel ist. Eine Möglichkeit, die
Plausibilität der Tiefenanzeige zu überprüfen, besteht
darin, das NaviTrack® II um einen bekannten Wert
anzuheben (beispielsweise exakt 35 cm) und zu be-
obachten, ob die Tiefenanzeige um denselben Wert
zunimmt. Geringe Abweichungen sind akzeptabel,
wenn die Tiefe sich jedoch überhaupt nicht oder aber
drastisch ändert, so ist dies ein Anzeichen für ein „ver-
zerrtes“ Feld oder einen sehr schwachen Strom an
der Leitung. (Wie immer besteht die einzige Möglich-
keit, sich völlige Gewissheit über die Lage einer Ver-
sorgungsleitung zu verschaffen, darin, dass man die
Leitung freilegt.)

NaviTrack® II
15
Abbildung 24: Lokalisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit
ACHTUNG:
Man sollte sorgfältig auf Signalinterferenzen
achten, die zu ungenauen Messungen führen können. Tiefen-
anzeigen sollten als Schätzungen aufgefasst werden, und
die
tatsächliche Tiefe sollte verifiziert werden, indem man die
Leitung vor dem Graben freilegt
.
Verwendung eines Leitungstransmitters
Bei der aktiven Leitungslokalisierung arbeitet das NaviTrack® II
in Verbindung mit einem aktiven Leitungstransmitter. Es gibt
drei Möglichkeiten, einen Leitungstransmitter anzuschließen.
Direktverbindung
Am besten schließt man den Transmitter direkt (Metall an
Metall) an ein Ende der betreffenden Versorgungsleitung oder
des Kabels an und leitet den übertragenen Strom direkt durch
die Leitung.
Anschluss mit Klammer
Wenn ein direkter Anschluss nicht in Frage kommt, ist es oft
möglich, einen induktiven Klammeranschluss um den Ziel-
leiter zu legen und induktiv Strom an den Leiter anzulegen.
Um mittels einer Klammer wirksam ein Signal induzieren zu
können, muss die Leitung aus Metall sein, und beide Enden
der Leitung müssen geerdet sein. (Das Signal kann nur dann
in eine Leitung induziert werden, wenn Strom in beiden Rich-
tungen fließen kann.)
Induktive Übertragung
Der Transmitter kann im Induktionsmodus
ohne
direkte Ver-
bindung eingesetzt werden. Dies setzt voraus, dass sich der
Transmitter unmittelbar über einem bekannten Abschnitt der
gesuchten Leitung befindet und dass man den „Induktions-
modus“ wählt, bei dem mit der gewählten Frequenz ein Sig-
nal in die Leitung induziert wird.
HINWEIS:
Informieren Sie sich im Handbuch des Transmitters
über korrekten Anschluss und Erdung, sowie die Einstellung
der richtigen Frequenz.
Je nach Situation hat jede dieser Methoden ihre Vorteile. Eine
Direktverbindung ist in der Regel am zuverlässigsten, da dass
Signal direkt an eine bekannte Leitung angelegt wird, in ande-
ren Situationen ist vielleicht Induktion die einzige Möglichkeit
oder funktioniert vielleicht besser.
Passive Leitungslokalisierung
Im Passivmodus misst das NaviTrack® II Wechselstromfelder,
die von Leitungen erzeugt werden, die bereits Strom füh-
ren, ohne dass ein Transmitter eingesetzt wird. Unterirdische
Stromleitungen senden normalerweise nur ein messbares
Signal aus, wenn Strom durch die Kabel fließt. Zuleitungen
von Straßenlaternen, die abgeschaltet sind, lassen sich zum
Beispiel nur schwer passiv lokalisieren. Aufgrund von Koppe-
lung (durch Induktion oder Kapazitanz) lassen sich alle Metall-
leitungen in einem Bereich passiv erregen. Daher lassen sich
Leitungen passiv lokalisieren, unter Umständen ist jedoch
schwer zu identifizieren,
welche
Leitung das Suchgerät erfasst.
WARNUNG:
Bei der passiven Lokalisierung oder bei extrem
schwachen Signalen wird die Tiefe meist zu TIEF angezeigt,
tatsächlich kann die Leitung in VIEL geringer Tiefe verlaufen.
1. Wählen Sie mit dem Symbol für passive Leitungslokali-
sierung eine Frequenz für die passive Wechselstromlo-
kalisierung aus.
Abbildung 25: 60 Hz Passive Lokalisierungsfrequenz
2. Das NaviTrack® II hat zwei passive Wechselstromfre-
quenzeinstellungen. Diese sind 50 Hz und 60 Hz. Sie
werden durch das Stromsymbol angezeigt. 50 Hz und
60 Hz entsprechen allgemein üblichen Wechselstrom-
frequenzen. Europäische Installationen haben in der
Regel 50 Hz.
Bei der passiven Lokalisierung muss man unbedingt beach-
ten, dass Abzweigungen, Kurven, andere Leiter in der Nähe
und nahe gelegene Metallmassen, das Feld verzerren
können
,
sodass eine genauere Prüfung der Daten erforderlich ist, um
den Verlauf der Leitung zu ermitteln.
Generell ist die passive Lokalisierung die am wenigsten effek-
tive Option.

NaviTrack® II
16
Praktische Tipps für die
Leitungslokalisierung
•
Das NaviTrack® II identifiziert verzerrte Felder rasch.
Wenn die Linien nicht auf der Karte zentriert sind und das
Annäherungssignal oder die Signalstärke maximiert sind,
schafft Verzerrung ein komplexes, statt eines kreisförmi-
gen Feldes. Zur Verbesserung des Lokalisierungskreises:
a) Versuchen Sie, statt der verwendeten Frequenz eine
niedrigere zu wählen.
b) Verlegen Sie die Position der Erdungsstange von der
zu lokalisierenden Leitung weg.
c) Vergewissern Sie sich, dass die Leitung nicht mit
einer anderen Versorgungsleitung verbunden ist.
Trennen Sie gemeinsame Verbindungen, wenn dies
sicher möglich ist.
d) Bewegen Sie den Transmitter zu einem anderen
Punkt auf der Leitung und versuchen Sie, die Loka-
lisierung in entgegengesetzter Richtung durchzu-
führen (B nach A statt A nach B).
•
Wenn die Leitungen nicht zentriert werden oder wenn sie
sich unregelmäßig über den Bildschirm bewegen, emp-
fängt das NaviTrack® II eventuell kein klares Signal. Tiefe
und Annäherungssignal können sich unter diesen Umstän-
den auch auf- und abwärts bewegen.
a) Vergewissern Sie sich, dass der Transmitter funktio-
niert und ausreichend geerdet ist.
b) Überprüfen Sie den Stromkreis, indem Sie die untere
Antenne auf jede Transmitter-Zuleitung richten.
c) Vergewissern Sie sich, das NaviTrack® II und Transmit-
ter mit derselben Frequenz arbeiten.
d) Probieren Sie, beginnend mit der niedrigsten, ver-
schiedene Frequenzen aus, bis sich die Leitung zu-
verlässig lokalisieren lässt.
e) Verlegen Sie die Erdung, um den Stromkreis zu ver-
bessern. Vergewissern Sie sich, dass ausreichender
Kontakt besteht (Erdungstange ausreichend tief im
Boden), insbesondere in trockeneren Böden.
•
Bei der Lokalisierung sollte, an der Stelle, an der die Linien
auf dem Display zentriert sind, das Signal maximal und die
Tiefe minimal sein. Ist dies nicht der Fall, ändert die Versor-
gungsleitung eventuell die Richtung, oder andere gekop-
pelte Signale sind vorhanden.
•
Höhere Frequenzen sind ungenauer, aber eventuell erfor-
derlich, um Unterbrechungen in Kabeln oder Isolierkupp-
lungen zu überbrücken. Verläuft die Leitung am anderen
Ende unterirdisch, sind höhere Frequenzen eventuell die
einzige Möglichkeit, die Leitung sichtbar zu machen (siehe
Abbildung 37).
•
Wenn der Transmitter induktiv eingesetzt wird, beginnen
sie unbedingt die Lokalisierung in etwa 10 m Entfernung,
um eine „Ankopplung“, auch als Luftkopplung oder Luft-
einschluss bezeichnet, zu vermeiden. Dies tritt ein, wenn
das NaviTrack® II das Signal vom Transmitter direkt durch
die Luft aufnimmt und nicht von der zu lokalisierenden Lei-
tung.
Um zu überprüfen, ob eine Luftkopplung vorliegt, richten
Sie das NaviTrack® II direkt auf den Transmitter, wenn die
Signalstärke zunimmt, befindet sich der Transmitter für
eine exakte Lokalisierung zu nahe am Empfänger.
•
Bei der Lokalisierung funktioniert das Kartendisplay unter
folgenden Bedingungen am besten:
1. Die Leitung verläuft waagerecht
2. Das NaviTrack® II Leitungssuchgerät befindet sich
gerade über der betreffenden Versorgungsleitung
3. Der Antennenmast des NaviTrack® II wird annähernd
senkrecht gehalten
Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, achten Sie sorg-
fältig darauf, dass Annäherungssignal und Signalstärke maxi-
miert sind.
Generell gilt: wenn das NaviTrack® II in einer Zone über der
Zielleitung in einem Schwenkbereich von etwa der doppelten
Leitungstiefe eingesetzt wird, ist die Karte aussagekräftig und
genau. Bedenken Sie dies bei der Benutzung der Karte, wenn
das Ziel oder die Leitung sich in sehr geringer Tiefe befinden.
Der nutzbare Suchbereich auf der Karte kann sehr klein sein,
wenn die Leitung in extrem geringer Tiefe liegt.
Messen der Tiefe
Das NaviTrack® II misst die Tiefe durch Vergleich der Signalstärke
an der unteren Antenne mit dem an der oberen Antenne.
Die Tiefe wird in einem nicht verzerrten Feld korrekt gemes-
sen, wenn die untere Antenne den Boden direkt über der
Signalquelle berührt.
1. Platzieren Sie zum Messen der Tiefe das Suchgerät auf
dem Boden, direkt über der Sonde oder Leitung.
2. Die Tiefe wird in der linken unteren Ecke angezeigt.
Durch Drücken der Auswahltaste kann eine Tiefenan-
zeige erzwungen werden.
Kappen
Gelegentlich ist die Signalstärke so hoch, dass der Empfän-
ger nicht in der Lage ist, das gesamte Signal zu verarbeiten,
ein Zustand, der als „Kappen“ bezeichnet wird. Wenn dies
geschieht, erscheint ein Warnsymbol auf dem Bildschirm. Es
bedeutet, dass das Signal besonders stark ist. Wenn das Kap-
pen anhält, kann dieses Problem behoben werden, indem
man die Stromstärke des Transmitters reduziert.
HINWEIS:
Im Leitungssuchmodus wird durch Drücken der
Auswahltaste eine Tiefenanzeige erzwungen, die Winkelanzei-
ge wechselt auf Stromanzeige. Wenn die Tonwiedergabe ein-
geschaltet ist, wird auch der Audioton neu zentriert.

NaviTrack® II
17
Menüs und Einstellungen
Durch Drücken der Menütaste wird eine Reihe von Auswahl-
möglichkeiten aufgerufen, mit denen der jeweilige Benutzer
das NaviTrack® II individuell konfigurieren kann.
Ändern der Tiefeneinheiten
Das NaviTrack® II kann die Tiefe in Feet oder Metern anzeigen.
Zum Ändern dieser Einstellungen heben Sie die Auswahl im
Menü hervor, und drücken Sie die Auswahltaste, um zwischen
Feet oder Metern zu wechseln.
Abbildung 26: Auswahl der Einheiten (Feet/Meter)
Automatische Hintergrundbeleuchtung
Ein Detektor in der linken oberen Ecke der Tastatur springt
bei schwacher Beleuchtung an. Indem man diesen Sensor be-
deckt, kann die Hintergrundbeleuchtung erzwungen werden.
Die automatische LCD-Hintergrundbeleuchtung ist werks-
seitig so eingestellt, dass sie nur unter relativ dunklen Verhält-
nissen aktiviert wird. Dadurch sollen die Batterien geschont
werden. Während die Batterien schwächer werden, wird die
Hintergrundbeleuchtung allmählich dunkler. Wenn die Batte-
rien fast leer sind, arbeitet die Hintergrundbeleuchtung nur
noch schwach, um die Batterien zu schonen.
Wenn die Hintergrundbeleuchtung immer ausgeschaltet sein
soll, markieren Sie das Glühlampensymbol in der Werkzeug-
auswahl des Menüs, und drücken Sie die Auswahltaste, um
zwischen Auto, immer eingeschaltet und immer ausgeschal-
tet zu wechseln.
Abbildung 27: Einstellen des Modus der Hintergrund-
beleuchtung (Ein/Aus/Auto)
LCD-Kontrast
Wenn dieser Menüpunkt ausgewählt ist, kann durch Drücken
der Auswahltaste der Kontrast eingestellt werden. Mit der
Auf- und Abwärtstaste kann der Bildschirm heller und dunkler
gestellt werden.
Abbildung 28: Kontrasteinstelloption
Abbildung 29: Erhöhen/Verringern des Kontrasts

NaviTrack® II
18
Anzeigeelementemenü
Nach Auswahl des Symbols in Form zwei kleiner Anzeige-
bildschirme erscheint das Display-Auswahlmenü für Loka-
lisierungs-
oder Sondenmodus
. Hiermit werden
Bildschirmelemente ein- und ausgeschaltet. Bei Auslieferung
des NaviTrack® II sind einige Elemente der Einfachheit halber
ausgeschaltet. Zum Ein- oder Ausschalten eines Elements
drücken Sie den Auf- oder Abwärtspfeil, um die Auswahl zu
markieren
, anschließend versehen Sie mit der
Auswahltaste
das Kästen mit einem
Haken
oder
Entfernen Sie den Haken
.
Abgehakte Anzeigeelement sind im ausgewählten Modus
aktiv.
Abbildung 30: Bildschirmelemente (Sondenmodus)
Optionale Merkmale
Erweiterte Funktionen des NaviTrack® II lassen sich aktivieren,
indem man mit der Menütaste die Legende öffnet. Öffnen
Sie das Anzeigelementeauswahlmenü (für die auf Seite 18
beschriebenen Anzeigeelemente) oder das Frequenzaus-
wahlmenü (zum Aktivieren anderer Frequenzen – auf Seite 8
beschrieben).
Optionale Merkmale
umfassen:
Abbildung 31: Rundkurs mit Wasserlinie und Pfeil
•
Wasserlinie
Die Wasserlinie ist eine Markierung, die im äußeren Ring auf
dem Display erscheint. Sie ist eine grafische Darstellung der
Erreichung der höchsten Signalstärke. Sie wird von einem Pfeil
„gejagt“, der die aktuelle Signalstärke anzeigt. Wenn der Pfeil
für die Signalstärke über die Wasserlinie hinausgeht, bewegt
sich die Wasserlinie entsprechend aufwärts, um das neue Ma-
ximum grafisch darzustellen. Diese Darstellung ist normaler-
weise deaktiviert, kann aber im Anzeigelementeauswahlmenü
eingeschaltet werden.
Abbildung 32: Anzeige „Kein Signal“
•
Symbol für
„
kein Signal
“
Wenn das NaviTrack® II auf der ausgewählten Frequenz
kein aussagekräftiges Signal empfängt, erscheint das durch-
gestrichene Modussymbol, was bedeutet, dass kein Signal
empfangen wird. So wird verhindert, dass der Versuch unter-
nommen wird, die Störungen, die manche Suchgeräte beim
Fehlen eines Signals verursachen, zu interpretieren.
Abbildung 33: Signalstärke zentriert
•
Option Signalstärke zentrieren
Wenn diese Option im Menüauswahlbildschirm aktiviert wird,
wird die Anzeige des Wertes, der die Signalstärke in der Mitte
des Anzeigebereichs darstellt, erzwungen,
wenn kein Annähe-
rungssignal verfügbar ist
. Dies kann bei schwachem Signal der
Fall sein. Wenn wieder ein Annäherungssignal verfügbar ist,
erscheint der Signalstärkewert wieder in der rechten unteren
Ecke des Bildschirms, wie gewohnt. (Nur Leitungslokalisie-
rungsmodus.)

NaviTrack® II
19
•
Informationsbildschirm
Der Informationsbildschirm erscheint unter der Menüaus-
wahlliste. Nach Betätigen der Auswahltaste erscheinen In-
formationen über das Leitungssuchgerät, einschließlich der
Software-Version, der Seriennummer des Empfängers und
des Kalibrierungsdatums.
Drückt man die Auswahltaste ein
zweites Mal, erscheint die Option „Werkseinstellung wie-
derherstellen“.
•
Werkseinstellung wiederherstellen
Diese Option wird durch Abhaken des Kontrollkästchens (√)
aktiviert. Wird die Option „X“ gewählt, erfolgt keine Änderung
der aktuellen Einstellungen.
Abbildung 34: Werkseinstellungen wiederhergestellt
(Leitungslokalisierungsmodus)
Durch Drücken der Menütaste ohne Änderung eines Kontroll-
kästchens wird die Option beendet, und alle Einstellungen
bleiben unverändert.
•
Stummschalten des Tons > 99’
Diese Option ermöglicht das automatische Stummschalten
des Tons bei einer Tiefe von mehr als 99 Feet. Wird der Haken
im Kontrollkästchen entfernt, wird der Ton nicht automatisch
stummgeschaltet.
Legende
Die folgende Grafik zeigt die Optionen und Steuermöglich-
keiten in den NaviTrack® II Menüs. Drückt man die Menütaste
im aktiven Bildschirm, wird das Display zum oberen Ende der
Legende bewegt. Bewegen Sie sich mit den Pfeiltasten durch
die Menüpunkte. Drückt man die Auswahltaste, wenn ein
Menüpunkt markiert ist, erscheint das betreffende Unterme-
nü. Durch Drücken der Menütaste innerhalb eines Unterme-
nüs bewegt man sich eine Ebene nach oben. Kontrollkästen
werden durch Drücken der Auswahltaste abgehakt, bzw. das
Häkchen wieder entfernt.
Aktivierte Frequenzen
Sonde
Leitungssuche
Power (Passive Suche)
Maßeinheiten
Feet/Meter
Hintergrundbeleuchtungsoptionen
Ein/Aus/Auto
LCD-Kontrast
Erhöhen/Verringern
Auswahl der Display-Elemente
(Abhaken Ein/Aus)
Lokalisierungsmodus
Sondenmodus
Wasserlinie
Anzeige für fehlendes Signal
Akustische Signale
Signalstärke zentrieren*
Signalstärke
Winkelanzeige
Stumm > 99’
Lokalisierungslinien*
*= Nur bei der Anzeige für Leitungslokalisierung
Frequenzauswahl
(Abhaken Ein/Aus)
Sonde
16 Hz, 512 Hz, 640 Hz, 850 Hz, 8 kHz,
16 kHz, 33 kHz
Leitungssuche
128 Hz, 1 kHz, 8 kHz, 33 kHz, 200 kHz,
262 kHz
Leistung
60 Hz, 50 Hz
Informationsmenü
Werkseinstellungen wiederherstellen
(Abhaken Ja/Nein)

NaviTrack® II
20
Anhang: Eine bessere Art
der Leitungssuche
Das NaviTrack® II ist ein professionelles Suchgerät zum Loka-
lisieren unterirdischer Leitungen, Rohre und Kabel und zum
Lokalisieren von Sonden. Das NaviTrack® II arbeitet mit 3D An-
tennen und einer fortschrittlichen Datenverarbeitung, um ein
schnelles, exaktes und problemloses Lokalisieren von Sonden
und unterirdischen Leitungen zu ermöglichen. Es weist eine
Reihe von Merkmalen auf, die die Kunst der Leitungssuche auf
ein neues Niveau heben.
Das NaviTrack® II verschafft dem Bediener ein Bild über die
Situation ringsum, während sich der Empfänger am Ziel-
bereich entlang bewegt und erleichtert die Feststellung, wo
sich das elektromagnetische Feld der betreffenden Leitung
befindet. Es zeigt die Situation bei lokalisierter Leitung oder
Sonde. Dank vollständiger Informationen kann sich der Bedie-
ner ein Bild von der Situation unter der Erde machen und kom-
plexe Situationen klären, ungenaue Markierungen vermeiden
und die richtige Leitung oder das Kabel schneller finden.
Was macht das NaviTrack
® II
Das NaviTrack® II wird oberirdisch eingesetzt, um elektro-
magnetische Felder, die von unterirdischen oder verborge-
nen Leitungen (elektrischen Leitern, wie Metalldrähten und
-rohren) oder (aktiv sendenden) Sonden abgestrahlt werden,
zu erfassen und zu lokalisieren.
Wenn die Felder nicht verzerrt sind, sorgen die Informationen
der erfassten Felder für ein genaues Bild des unterirdischen
Objekts. Wenn die Situation aufgrund von Interferenzen, aus
mehr als einer Leitung oder aufgrund anderer Faktoren kom-
plex wird, bietet das NaviTrack® II Informationen die mehrere
Messungen des erkannten Feldes zeigen. Diese Daten erleich-
tern die Erkenntnis, wo das Problem liegt, indem sie Hinweise
darauf bieten, ob eine Lokalisierung zutreffend oder falsch,
fragwürdig oder zuverlässig ist. Anstatt einfach eine Farbmar-
kierung an der falschen Stelle anzubringen, kann ein Leitungs-
sucher deutlich erkennen, wenn eine schwierige Lokalisierung
eine erneute Bewertung erfordert.
Das NaviTrack® II bietet mehr an wichtigen Informationen, die
ein Leitungssucher braucht, um die Situation der lokalisierten
Versorgungsleitung zu verstehen.
Was macht es nicht
Das NaviTrack® II lokalisiert durch Messung elektromagneti-
scher Felder, von denen leitende Objekte umgeben sind; es
ermittelt das unterirdische Objekt nicht direkt. Es bietet mehr
Informationen über Form, Ausrichtung und Richtung von Fel-
dern als andere Suchgeräte, ist aber nicht in der Lage, diese
Informationen auf magische Weise zu interpretieren oder ein
Röntgenbild zu erzeugen.
Ein verzerrtes, komplexes Feld in einer lauten Umgebung
erfordert menschliche Intelligenz, um es korrekt zu analysie-
ren. Das NaviTrack® II kann die Ergebnisse einer schwierigen
Suche nicht ändern, auch wenn es alle Informationen über
diese Ergebnisse zeigt. Unter Verwendung dessen, was das
NaviTrack® II zeigt, kann ein guter Bediener die Suchergebnis-
se verbessern, indem er „den Stromkreis verbessert“, Frequenz,
Erdung oder die Position des Transmitters auf der betreffen-
den Leitung verändert. Der Leitungssucher hat so eine besse-
re Chance, auf Anhieb ein richtiges Ergebnis zu erzielen.
Vorteile der 3D Antenne
Im Gegensatz zu den Einzelspulen, die in vielen einfachen
Suchgeräten verwendet werden, erkennt die 3D Antenne
Felder auf drei separaten Achsen und kann diese Signale zu
einem „Bild“ von der scheinbaren Stärke, Ausrichtung und
Richtung eines Feldes vereinen. 3D Antennen bieten eindeu-
tige Vorteile:
Das Kartendisplay
Das Kartendisplay, das durch die 3D Antennen ermöglicht
wird, bietet eine grafische Ansicht der Eigenschaften des
Signals und eine Ansicht der unterirdischen Umgebung des
Signals aus der Vogelperspektive. Diese Ansicht dient als
Hilfsmittel beim Auffinden unterirdischer Leitungen und kann
verwendet werden, um Sonden leichter zu lokalisieren. Sie
kann außerdem bei komplexen Lokalisieraufgaben zusätzliche
Informationen liefern.
Die Verwendung von Linien (die die Signale der oberen und
der unteren Antennen repräsentieren) verschafft dem Lei-
tungssucher eine grafische Möglichkeit, zu sehen, wo er sich
befindet und wo die betreffende Versorgungsleitung oder
Sonde sich befindet. Gleichzeitig bietet das Display alle Infor-
mationen, die erforderlich sind, um zu verstehen, was mit dem
lokalisierten Feld geschieht – Signalstärke, Entfernung, Winkel
und Entfernung zum Ziel. Die Informationen, die gleichzeitig
auf dem NaviTrack® II verfügbar sind, würden bei einigen her-
kömmlichen Suchgeräten mehrere Messungen erfordern. Ein
verzerrtes oder zusammengesetztes Feld lässt sich leichter
interpretieren, wenn alle Informationen auf einem einzigen
Display zur Verfügung stehen, wie beim NaviTrack® II.

NaviTrack® II
21
Ausrichtung des Signals
Da von jeder 3D Antenne mehrere Signale verarbeitet werden,
wird das Signal des Ziels umso stärker, je näher der Empfänger
dem Ziel kommt. Wie das Gerät gehalten wird, hat keinerlei
Einfluss auf die Signalstärke. Der Benutzer kann sich aus jeder
Richtung nähern und muss die Lage der Leitung oder des Ka-
bels nicht kennen.
Lokalisierung von Sonden
Wird eine Sonde eingesetzt, eliminiert das NaviTrack® II Nullen
und “Phantomspitzen“. Ein herkömmliches Leitungssuchgerät
erkennt oft einen Signalanstieg, gefolgt von einer Null (besser
beschrieben als keine Signalerfassung durch die Antenne) und
anschließend einer Spitze. Dies kann den Bediener verwirren,
besonders, wenn er eine kleinere Spitze als Ziel interpretiert.
Abbildung 35: Das Signal einer Sonde aus der „Sicht“
eines herkömmlichen Suchgeräts
Die Hauptspitze befindet sich in der Mitte, zwei
Phantomspitzen außerhalb der beiden Nullen.
Das NaviTrack® II verwendet nur eine Spitze, um den Benutzer
zum Ziel zu führen. Das Auffinden einer Sonde mittels der Sig-
nalstärke ist ein sehr direkter Prozess.
Abbildung 36: Signal aus der „Sicht“ des NaviTrack® II
Der einzige Weg führt nach „oben“
zum stärksten Signal.
Annäherungssignal
Das Annäherungssignal des NaviTrack® II ist eine neue Infor-
mation – ein Hilfsmittel zum Zentrieren des Suchgerätes auf
der betreffenden Leitung. Der Bediener erfährt dadurch, wie
nahe sich das Instrument am Ziel befindet. Die Verwendung
des Annäherungssignals bei einer Leitungssuche ergibt eine
genau definierte Spitze als die bloße Verwendung der Signal-
stärke.
Das Annäherungssignal basiert auf dem Vergleich der In-
formationen, die von zwei 3D Antennen im oberen und un-
teren Kugelgehäuse des NaviTrack® II erfasst werden. Das
NaviTrack® II bietet augenblicklich ein umfassendes Bild der
Feldbedingungen zu jedem Zeitpunkt und an jeder Stelle der
zu lokalisierenden Leitung.
Lokalisieren auf der Grundlage
von Informationen
Aufgrund der fortschrittlichen Datenverarbeitung und des
Displays des NaviTrack® II sorgen die vom NaviTrack® II bereit-
gestellten Informationen für Klarheit darüber, wann eine Loka-
lisierung sicher und wann sie fragwürdig ist.
Ein guter Leitungssucher kann das unterirdische Bild viel
leichter verstehen, wenn er die folgenden kombinierten Infor-
mationen verwendet:
•
Annäherungssignal/Signalstärke
•
Signalerfassungslinien beider Antennen
•
Kontinuierliche Tiefenanzeige
Diese Indikatoren zeigen, was die Antennen „fühlen“, wäh-
rend sie sich durch das Feld bewegen. Dies signalisiert, wann
ein Feld durch Interferenzen anderer Leitungen oder Objekte
in der Nähe verformt wird, da die Indikatoren von anderen
Indikatoren abweichen, wenn eine signifikante Verzerrung
vorhanden ist. Wenn der Bediener weiß, dass Verzerrung
vorhanden ist, hat er die Möglichkeit, Maßnahmen zu treffen,
um sie zu reduzieren oder kann sie zumindest berücksich-
tigen. (Zum Beispiel ist die Anzeige der Tiefe in verzerrten
Feldern unzuverlässig.)
Der andere Aspekt der Verfügbarkeit zusätzlicher Informa-
tionen ist die Verifizierung des Suchergebnisses. Wenn alle
Indikatoren übereinstimmen und plausibel sind, ist der Grad
der Zuverlässigkeit einer Leitungssuche viel höher.
Falsche Spitzen
Nullen
Spitze
Spitze

NaviTrack® II
22
Die optimale Nutzung des
NaviTrack® II
Die Grundfunktionen des NaviTrack® II sind schnell zu erler-
nen. Das Instrument verfügt auch über fortschrittliche Merk-
male, die die Leitungssuche unter schwierigen Bedingungen
viel leichter machen, wenn der Bediener versteht, was sie ihm
zeigen.
Mehr über die auf Informationen
beruhende Leitungssuche
Die normale Form eines Feldes um einen langen Leiter, wie
etwa ein Rohr oder Kabel, herum, ist rund. Rechnen Sie über
dem Zentrum eines runden Feldes mit folgenden Indikatoren:
•
Maximale Signalstärke
•
Maximales Annäherungssignal (Leitungslokalisierungs-
modus)
•
Zentrierte Lokalisierungslinien
•
Plausible und einheitliche Tiefenanzeige
•
Tonhöhe und Lautstärke nehmen zu, bis sie über der
Leitung das Maximum erreichen.
Der erfahrene Bediener lernt, die unterirdische Situation zu
„sehen“ , indem er erkennt, wie die verschiedenen Informa-
tionen, die das NaviTrack® II bietet, zu einander in Beziehung
stehen. Während die simple Lokalisierung eines runden Feldes
schnell und problemlos vonstatten geht, kann die Suche einer
Leitung in der Nähe anderer großer Leiter, wie Stromkabel,
Telefonkabel, Gasleitungen oder gar vergrabenem Schrott,
Fragen aufwerfen, die nur unter Berücksichtigung aller ver-
fügbaren Informationen zu beantworten sind.
Durch Vergleich der Signalstärke, des Winkels, des Annähe-
rungssignals, der Signallokalisierungslinien und der Tiefe
kann der Bediener erkennen, in welche Richtung das Feld
verzerrt wird. Der Vergleich der Feldinformationen mit einer
vorliegenden Ansicht des Untergrundes, in der man notiert,
wo sich Transformatoren, Zähler, Anschlusskästen, Einstiegs-
schächte und andere Indikatoren befinden, kann helfen zu
verstehen, wodurch die Verzerrung des Feldes verursacht wird.
Besonders in komplexen Situationen sollte man nicht verges-
sen, dass die einzige Möglichkeit sich absolute Gewissheit
über die Lage einer bestimmten Leitung oder eines bestimm-
ten Rohres zu verschaffen, in der tatsächlichen Überprüfung
liegt, etwa durch eine Sondierungsgrabung.
Zusammengesetzte oder komplexe Felder rufen unterschied-
liche Anzeigen auf dem NaviTrack® II hervor, die zeigen, was
vor sich geht.
•
Nichtübereinstimmung von Lokalisierungslinien
•
Uneinheitliches oder unrealistisches Tiefensignal
•
Fluktuierende zufällige Anzeigen (auch durch ein sehr
schwaches Signal verursacht)
•
Uneinheitliches Annäherungssignal (Leitungslokalisie-
rungsmodus)
•
Signalstärke wird zu einer Seite des Leiters hin maximiert
Hinweise zur Genauigkeit
Bei der Messung von Tiefe, Entfernung und Signalstärke ist man
auf den Empfang eines starken Signals durch das NaviTrack® II
angewiesen. Denken Sie daran, dass das NaviTrack® II ober-
irdisch eingesetzt wird, um elektromagnetische Felder, die von
unterirdischen oder verborgenen Leitungen (elektrischen Lei-
tern, wie Metalldrähten und -rohren) oder (aktiv sendenden)
Sonden abgestrahlt werden, zu erfassen. Wenn die Felder ein-
fach und unverzerrt sind, sind die Informationen der gemes-
senen Felder repräsentativ für das unterirdische Objekt.
Sind diese Felder jedoch verzerrt und gibt es mehrere inter-
agierende Felder, führt dies zu einem ungenauen Suchergeb-
nis mit dem NaviTrack® II. Das Lokalisieren ist keine exakte
Wissenschaft. Es verlangt vom Bediener Urteilsvermögen und
die Betrachtung aller verfügbaren Informationen, zusätzlich
zu denen, die das Instrument anzeigt. Das NaviTrack® II bietet
dem Benutzer mehr Informationen, es ist aber Sache des
Bedieners, diese Informationen richtig zu interpretieren. Kein
Hersteller eines Lokalisiergeräts würde behaupten, dass der
Benutzer sich ausschließlich nach den Informationen richten
kann, die sein Gerät ihm liefert. Ein kluger Bediener betrachtet
die Informationen, die er erhält, als Teillösung des Problems
der Lokalisierung und kombiniert sie mit dem Wissen über
die Umgebung, den Praktiken der Versorgungsunternehmen,
Beobachtungen und der Vertrautheit mit dem Instrument, um
zu einer informierten Schlussfolgerung zu gelangen.
Unter bestimmten Bedingungen sollte
nicht
von der Zuverläs-
sigkeit der Lokalisierung ausgegangen werden:
•
Wenn andere Leitungen vorhanden sind.
Ein „Über-
lauf“ führt zu verzerrten Feldem und zeigt andere als die
Zielleitung. Arbeiten Sie nach Möglichkeit mit niedrige-
ren Frequenzen und beseitigen Sie alle Verbindungen
zwischen den beiden Leitungen.
Abbildung 37: Überlauf
•
Wenn T-Kreuzungen, Bögen oder Abzweigungen in der
Leitung vorhanden sind.
Wenn Sie einem klaren Signal
folgen, das plötzlich mehrdeutig wird, versuchen Sie in
einem Umkreis von ca. 5-6 m um den letzten bekannten
Punkt, ob das Signal dort wieder zu empfangen ist. Dieses
Phänomen kann auf eine Abzweigung, einen Anschluss
oder eine andere Veränderung in der Leitung schließen

NaviTrack® II
23
lassen. Achten Sie auf „Teilungsmöglichkeiten“ oder plötz-
liche Richtungsänderungen in der lokalisierten Leitung.
•
Bei geringer Signalstärke.
Für eine exakte Lokalisierung
ist ein starkes Signal erforderlich. Ein schwaches Signal
kann verbessert werden, indem man die Erdung des
Stromkreises, die Frequenz oder den Transmitteranschluss
verändert. Der kluge Leitungssucher weiß auch, dass eine
Isolierung ein besseres Signal ergibt. Eine verschlissene
oder schadhafte Isolierung, freigelegte Koaxialkabel und
Eisenrohre, die mit dem Boden in Berührung kommen, be-
einträchtigen aufgrund von Kriechströmen in den Boden
die Signalstärke.
•
Durch Erdung am entgegengesetzten Ende
wird die Sig-
nalstärke signifikant verändert. Wenn eine Erdung am ent-
gegengesetzten Ende nicht möglich ist, sorgt eine höhere
Frequenz für ein stärkeres Signal. Die Verbesserung der
Erdungsbedingungen für den Lokalisierungsstromkreis ist
eine wichtige Abhilfe bei einem schwachen Signal.
•
Bei variierenden Bodenbedingungen.
Extreme Bedin-
gungen hinsichtlich der Feuchtigkeit, also ein zu trockener
oder zu nasser Boden, können die Messung beeinträch-
tigen. Zum Beispiel schirmt ein mit Salzwasser getränkter
Boden das Signal stark ab, sodass eine Lokalisierung sehr
schwierig wird, insbesondere bei hohen Frequenzen. In-
dem man sehr trockenen Boden rund um die Erdungs-
stange wässert, kann man das Signal deutlich verbessern.
•
Bei Vorhandensein großer Metallobjekte.
Zum Beispiel
das bloße Vorbeigehen an einem geparkten Auto bei der
Lokalisierung kann zu einem unerwarteten Anstieg der
Signalstärke führen, die wieder auf ein normales Maß fällt,
sobald man das störende Objekt passiert hat. Bei hohen
Frequenzen, bei denen es eher zu einer „Kopplung“ mit
anderen Objekten kommt, ist dieser Effekt ausgeprägter.
Ein Empfänger kann die Grundbedingungen einer schwieri-
gen Suche nicht verändern, durch Ändern der Frequenz, der
Erdungsbedingungen, der Position des Transmitters oder der
Isolierung der Zielleitung von einer gemeinsamen Masse kann
man jedoch die Ergebnisse ändern, indem man für eine bes-
sere Erdverbindung sorgt, die Teilung von Signalen vermeidet
oder Verzerrungen reduziert. Andere Empfänger zeigen even-
tuell an, dass sie sich über einer Leitung befinden, sind aber
nicht unbedingt in der Lage, Aussagen über die
Qualität
der
Lokalisierung zu machen.
Das NaviTrack® II bietet
mehr Informationen.
Wenn alle Indika-
toren übereinstimmen, kann man die Markierungen zuverläs-
siger setzen. Wenn das Feld verzerrt ist, sieht man dies sofort.
Dies bietet dem Bediener die Möglichkeit, etwas zu unterneh-
men, um die Zielleitung zu isolieren, die Erdung zu ändern,
den Anschlusspunkt zu verlegen, den Transmitter zu bewegen
oder die Frequenz zu ändern, um einen besseren Empfang
mit weniger Verzerrung zu erzielen. Um ganz sicher zu gehen,
sollten Sie Maßnahmen zur genauen Prüfung der Situation
treffen, etwa in Form einer Sondierungsgrabung.
Letzten Endes
gibt es bei der Lokalisierung von Leitun-
gen eine „entscheidende“ Komponente – den Bediener. Das
NaviTrack® II verschafft einem Leitungssucher eine noch nie
da gewesene Menge an Informationen, anhand derer er die
richtige Entscheidung schnell und zuverlässig treffen kann.
Wartung des NaviTrack® II
Transport und Lagerung
Schalten Sie vor dem Transport das Gerät ab, um die Batterien
zu schonen.
Vergewissern Sie sich beim Transport, dass sich das Gerät in ei-
ner sicheren Lage befindet und nicht an andere Ausrüstungs-
gegenstände stößt.
Das NaviTrack® II sollte kühl und trocken gelagert werden.
HINWEIS:
Wird das NaviTrack® II länger gelagert, sollten
die Batterien entfernt werden. Beim Transportieren des
NaviTrack® II die Batterien aus dem Gerät entfernen.
Installation/Verwendung von Zubehör
Zum Lieferumfang des NaviTrack® II gehören Markierungen,
mit denen die Pole oder die Lage der Sonde auf dem Boden
gekennzeichnet werden können. Es gibt zwei (2) rote Markie-
rungen zum Kennzeichnen der Pole und eine (1) gelbe Mar-
kierung zum Kennzeichnen der Sonde. Die Markierungen
können auch benutzt werden, um bei der Erkundung eines
Zielbereichs oder der Lokalisierung einer Leitung Punkte, die
man später genauer überprüfen will, vorübergehend zu kenn-
zeichnen.
Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, wenden Sie sich
bitte an Ihren Händler, an das Service-Center oder direkt an
Ridge Tool. Ersatzteile oder Zubehör können Sie bei Ihrem
RIDGID Händler oder RIDGID Service-Stationen bestellen.

NaviTrack® II
24
Wartung und Reinigung
WARNUNG
1. Halten Sie das NaviTrack® II mit einem feuchten
Tuch und einem milden Reinigungsmittel sauber.
Nicht in Wasser eintauchen.
2. Zum Reinigen keine Kratzwerkzeuge oder rauen
Gegenstände verwenden, da sie das Display per-
manent zerkratzen können. Zum Reinigen des
Systems NIEMALS LÖSUNGSMITTEL VERWENDEN.
Substanzen, wie Aceton oder andere aggressive
Chemikalien können Risse im Gehäuse verursachen.
Lokalisieren fehlerhafter Komponenten
Vorschläge zur Fehlerbehebung finden Sie in der entspre-
chenden Anleitung auf Seite 26. Bei Bedarf wenden Sie sich
bitte an Ihren Händler oder Ihre Ridge Tool Service-Station.
Service und Reparatur
WARNUNG
Das Instrument sollte zu einem unabhängigen RIDGID
Vertrags-Service-Center gebracht oder ins Werk eingeschickt
werden. Auf alle Reparaturen, die von Ridge Service-Betrieben
durchgeführt werden, wird Garantie gegen Material- und
Verarbeitungsmängel gewährt.

NaviTrack® II
25
Symbole
Abbildung 38: Symbole
TASTATURSYMBOLE
Menünavigation
Menüauswahl
Sondenmodus: Tiefe/Neuzentrierung des Audiotons erzwingen
Leitungslokalisierungsmodus; Tiefe erzwingen, Strom erzwingen,
Neuzentrierung des Audiotons erzwingen
Signalstärke Annäherungseinstellung; Kartenanzeige erzwingen
Menünavigation
Ein-/Ausschalttaste
Menütaste
Frequenztaste
Audiotaste
DISPLAYSYMBOLE (Fortsetzung)
Lautstärke
Batteriezustand
Warnung bei zu schwacher Batterie (blinkt)
Analogsignalstärke
Maximale Analogsignalstärke
Keine Sonde vorhanden
Keine Lokalisierung vorhanden
Signal der obere Antennen
Signal der unteren Antennen
Signalkappen
DISPLAYSYMBOLE
Sondenfrequenz
Frequenz für aktive Lokalisierung
Annäherung
Signalstärke
Entfernung (Tiefe)
2D Horizontalwinkelanzeige
Horizontalwinkelanzeige
Polsymbol
Sondenäquatorlinie
MENÜSYMBOLE
Wiederherstellen der
Werkseinstellungen
Menükontrollkästchen
Tool-Menü
Einstellungen der
Hintergrundbeleuchtung
Einstellen des
Bildschirmkontrasts
Bildschirm-Setup
Setup-Menü
Informationsbildschirm
Menü Zählersperre
Eine Ebene aufwärts
(Menütaste drücken)

NaviTrack® II
26
Leitfaden zur Fehlerbehebung
PROBLEM
WAHRSCHEINLICHER GRUND DES FEHLERS
NaviTrack® II hängt
sich während der
Benutzung auf.
Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Die Batterien entfernen, wenn sich das Gerät nicht
abschalten lässt. Wenn die Batterien schwach sind, wechseln Sie sie aus.
Während der Leitungs-
suche „springen“ die
Linien im Karten-Display
über den Bildschirm.
Dies lässt darauf schließen, dass das NaviTrack® II kein Signal empfängt oder dass eine Störung
vorliegt.
Vergewissern Sie sich, dass der Transmitter richtig angeschlossen und geerdet ist. Richten Sie das
NaviTrack® II auf beide Zuleitungen, um sicherzugehen, dass ein vollständiger Stromkreis besteht.
Versuchen Sie es mit einer höheren Frequenz, durch Anschließen an einer anderen Stelle der
Leitung, oder durch Wechseln in den Induktionsmodus.
Versuchen Sie, etwaige Störquellen zu ermitteln und zu beseitigen. (Verbundene Erdung, usw.)
Beim Lokalisieren einer
Sonde „springen“ Linien
über den Bildschirm.
Überprüfen Sie, ob die Batterien in der Sonde funktionieren.
Möglicherweise ist die Sonde zu weit entfernt; versuchen Sie es näher an der Sonde, wenn
möglich, oder führen Sie eine Bereichssuche durch.
Verifizieren Sie das Signal, indem Sie die untere Antenne nahe an die Sonde bringen.
HINWEIS:
Sonden haben Schwierigkeiten, Signale durch Leitungen aus Gusseisen und
Kugelgraphitgusseisen zu senden.
Der Abstand zwischen
der Sonde und den
beiden Polen ist
nicht gleich.
Die Sonde kann geneigt sein, oder es liegt ein Übergang zwischen Gusseisen und Kunststoff vor.
Das Gerät arbeitet
unregelmäßig und lässt
sich nicht abschalten.
Eventuell sind die Batterien zu schwach. Neue Batterien einlegen und einschalten.
Das Display ist beim
Einschalten völlig dunkel
oder sehr hell.
Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.
Stellen Sie den Kontrast des LCD-Bildschirms ein.
Es ist kein Ton zu hören.
Stellen Sie die Lautstärke im Tonmenü ein.
NaviTrack® II empfängt
das Signal nicht.
Vergewissern Sie sich, dass der richtige Modus und die richtige Frequenz eingestellt ist. Überprüfen
Sie, ob sich der Stromkreis möglicherweise verbessern lässt. Positionieren Sie den Transmitter neu,
verändern Sie die Erdung, die Frequenz, usw.
Das NaviTrack® II lässt
sich nicht einschalten.
Prüfen Sie, ob die Batterien in der korrekten Richtung eingelegt sind.
Prüfen Sie, ob die Batterien geladen sind.
Prüfen Sie, ob die Batteriekontakte in Ordnung sind.
Eventuell ist eine Sicherung des Gerätes durchgebrannt. (Eine Wartung im Werk ist erforderlich.)

NaviTrack® II
27
Technische Daten
Gewicht mit Batterien ............. 2,4 kg
Maße
Länge ..................................... 38,0 cm
Breite ...................................... 18,2 cm
Höhe ...................................... 79,0 cm
Stromquelle
4 Baby-Zellen, 1,5 V Alkaline (ANSI/NEDA 14A, IEC LR14)
oder 1,2 V NiMH- oder NiCad-Akkus
Nennstrom: 6 V, 550 mA
Signalstärke
Nicht-linear in Funktion. 2000 ist 10x höher als 1000, 3000
ist 10x höher als 2000, usw.
Betriebsumgebung
Temperatur ........................... -20°C bis 50°C (-4°F bis 122°F)
Luftfeuchtigkeit .................. 5% bis 95% relative
Luftfeuchtigkeit
Lagertemperatur ...................... -20°C bis 60°C (-4°F bis 140°F)
Standardeinstellungen
Tiefeneinheiten = Feet & Inches
Lautstärke = 1 (eine Einstellung über stumm)
Hintergrundbeleuchtung = automatisch
60 Hz (Power) Standardmodus
Standardausstattung
•
NaviTrack® II Leitungssuchgerät
•
Markierungen und Masthalter
•
Bedienungsanleitung
•
4 Baby-Zellen (Alkaline)
•
Schulungsvideo (DVD)
Optionale Ausstattung
•
Zusätzliche Pol-/Sondenmarkierungen
•
ST-301 Transmitter
•
ST-501 Transmitter
•
Induktionsklammer (12 cm)
•
Batteriesonde
•
Schwimmsonde
Frequenzen
Standardfrequenzen:
Sonde
.......................................................... 512 Hz
Erfassung aktiver Leitungen
........... 128 Hz, 1 kHz, 8 kHz,
33 kHz
Power-Leitungslokalisierung
.......... 60 Hz (9th)
Optionale Frequenzen:
Sonde
.......................................................... 16 Hz, 640 Hz, 850 Hz
8 kHz, 16 kHz, 33 kHz
Leitungslokalisierung
......................... 200 kHz, 262 kHz
Power
......................................................... 50 Hz

RIDGE TOOL COMPANY
NaviTrack® II
Mode d’emploi
AVERTISSEMENT!
Lisez attentivement ce
mode d’emploi avant d’uti-
liser l’appareil. L’incompré-
hension et le non-respect
du contenu de ce mode
d’emploi peut provoquer
une électrocution, un in-
cendie et/ou des blessures
corporelles graves.
NaviTrack® II
Localisation de tube, câble et sonde

NaviTrack® II
1
Informations de sécurité générales
AVERTISSEMENT!
Lisez attentivement
ces instructions et le guide de sécu-
rité qui l’accompagne dans leur inté-
gralité avant d’utiliser cet appareil.
Si vous avez des questions sur l’un ou l’autre
aspect relatif à l’utilisation de cet appareil,
contactez votre distributeur RIDGID.
L’incompréhension et le non-respect de
toutes les instructions peut provoquer une
électrocution, un incendie et/ou des blessures
corporelles graves.
CONSERVEZ CES INSTRUCTIONS DANS UN
ENDROIT SUR !
•
Ne sondez pas des lignes haute tension
.
Précautions relatives aux piles
•
Utilisez uniquement des piles présentant le type et
la taille spécifiés. Ne mélangez pas différents types
de piles (notamment des piles alcalines et des piles
rechargeables).
N’utilisez pas non plus simultanément des
piles complètement chargées et des piles partiellement
déchargées (ne mélangez pas des piles neuves et des piles
usagées).
•
Rechargez les piles avec les chargeurs prévus par le
fabricant des piles.
L’emploi d’un chargeur inapproprié
peut entraîner une surchauffe et une défaillance des piles.
•
Mettez correctement les piles au rebut.
L’exposition
des piles à des températures élevées peut entraîner une
explosion. Ne les jetez pas au feu. Certains pays appliquent
des règlements sur la mise au rebut des piles. Respectez
donc les réglementations applicables.
Sécurité des personnes
•
Utilisez les accessoires appropriés.
Ne posez pas cet
appareil sur un chariot ou une surface instable. Toute
chute peut endommager sérieusement l’appareil ou
blesser gravement un enfant ou un adulte.
•
Evitez toute pénétration d’objet et de liquide.
Ne
renversez jamais aucun liquide sur l’appareil. Les liquides
augmentent les risques d’électrocution et d’endom-
magement de l’appareil.
•
Evitez le trafic. Faites attention aux véhicules en mouve-
ment lorsque vous utilisez l’appareil sur ou à proximité
de la voie publique. Portez des vêtements visibles ou
des vestes réfléchissantes.
Ces précautions permettent
d’éviter des blessures graves.
Utilisation et entretien
du NaviTrack® II
•
Utilisez exclusivement l’équipement de la manière
décrite.
N’utilisez pas le NaviTrack® II avant d’avoir lu le
manuel de l’utilisateur et suivi une formation appropriée.
•
N’immergez pas les antennes dans l’eau. Stockez
l’appareil en lieu sec
, afin de réduire les risques d’électro-
cution et de dégâts de l’appareil.
•
Lorsque vous n’utilisez pas l’appareil, rangez-le hors de
portée des enfants et autres personnes non formées.
L’utilisation de l’appareil par des utilisateurs non formés
peut être dangereuse.
•
Entretenez l’appareil avec soin.
L’entretien correct des
appareils de diagnostic réduit les risques de blessure.

NaviTrack® II
2
•
Service
•
Le diagnostic d’entretien de l’instrument doit être
confié exclusivement à des réparateurs qualifiés.
Tout
entretien ou réparation effectué par du personnel non
qualifié peut entraîner des blessures.
•
Lorsque vous réparez un appareil de diagnostic, utilisez
exclusivement des pièces de rechange identiques.
Suivez les instructions décrites à la section de ce mode
d’emploi relative à l’entretien. L’utilisation de pièces non
autorisées ou le non-respect des instructions d’entretien
peut occasionner un risque d’électrocution ou de blessure.
•
Effectuez un contrôle de sécurité.
Après tout entretien
ou réparation de l’appareil, demandez au technicien de
service d’effectuer des contrôles de sécurité pour s’assurer
que l’appareil est en parfait état de fonctionnement.
•
Dégâts qui requièrent une intervention.
Retirez les piles
et confiez la réparation à un réparateur qualifié dans les
cas suivants :
o si du liquide ou un objet a pénétré à l’intérieur de
l’appareil ;
o si l’appareil ne fonctionne pas correctement en suivant
les instructions d’utilisation ;
o en cas de chute ou de dégât quelconque de l’appareil ;
o quand vous notez d’importants changements dans les
performances du produit.
Pour toute question relative à l’entretien ou la réparation
de l’appareil, contactez votre distributeur ou directement
Ridge Tool.
Dans toute correspondance, mentionnez toutes les
informations indiquées sur la plaque signalétique de l’appareil,
y compris le numéro de modèle et le numéro de série.
Remarque importante
Le NaviTrack® II est un outil de diagnostic qui détecte les
champs électromagnétiques émis par des objets enfouis.
Il est conçu pour aider l’utilisateur à localiser ces objets
en reconnaissant les caractéristiques des lignes de champ
et en les affichant à l’écran. Comme les lignes de champ
électromagnétique peuvent être altérées par de la distorsion et
des interférences, il est important de confirmer l’emplacement
des objets enfouis avant de commencer le cavage.
Plusieurs lignes de distribution peuvent être enfouies dans
la même zone. Veillez donc à respecter les réglementations
locales en vigueur et les procédures de service par appel
unique.
La mise à jour de l’impétrant constitue le seul moyen de
vérifier son existence, son emplacement et sa profondeur.
Ridge Tool Co., ses filiales et ses fournisseurs ne sont
pas responsables des blessures ou dommages directs,
indirects, incidents ou conséquents dus à l’utilisation du
NaviTrack® II.