Ridgid NaviTrack II – страница 3

Инструкция к Ridgid NaviTrack II

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NaviTrack® II

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Schritt 2: Lokalisieren des Bereichs

1.  Maximieren  der  Signalstärke.  Wenn  offensichtlich 

der  höchste  Punkt  erreicht  ist,  platzieren  Sie  das 

NaviTrack® II dicht am Boden über der Stelle mit dem 

stärksten  Signal.  Notieren  Sie  sich  die  Signalstärke 

und  bewegen  Sie  sich  in 

jede

  Richtungen  von  der 

Stelle mit dem stärksten Signal fort. Bewegen Sie das 

NaviTrack® II  in  jede  Richtungen  weit  genug  fort,  um 

sich zu vergewissern, dass die Signalstärke signifikant 

zurückgeht  und  zwar  auf  allen  Seiten.  Kennzeichnen 

Sie  die  Stelle  mit  der  höchsten  Signalstärke  mit  einer 

gelben Markierung. 

2.  Wenn während der „Annäherung“ ein stabiler Äquator 

auf  dem  Bildschirm  erscheint,  kann  man  ihn  in  Rich-

tung einer zunehmenden Signalstärke folgen, um die 

Sonde zu lokalisieren. 

Abbildung 18: Pole und Äquator einer Sonde

3.  Wenn  während  der  „Annäherung“  ein  Pol  zuerst  er-

scheint, lokalisieren Sie die Sonde durch Zentrieren auf 

dem Polsymbol (das Symbol kann sich näher zur Son-

de bewegen, wenn sich der Empfänger ihr nähert). 

Schritt 3: Exaktes Lokalisieren der Sonde

Die  Pole 

  sollten  auf  beiden  Seiten  des  Punktes  mit  der 

maximalen  Signalstärke  erscheinen,  und  zwar  in  gleichem 

Abstand zu beiden Seiten, wenn die Sonde sich in einer ebe-

nen Position befindet. Wenn Sie auf dem Bildschirm nicht am 

Punkt mit der maximalen Signalstärke sichtbar sind, bewegen 

Sie sich vom Maximalpunkt senkrecht zur gestrichelten Linie 

(Äquator) weg, bis einer erscheint. Zentrieren Sie das Suchge-

rät über dem Pol.

Die  gestrichelte  Linie  repräsentiert  den  Äquator  der  Son-

de. Wenn die Sonde nicht geneigt ist, schneidet der Äquator 

die  Sonde  bei  maximaler  Signalstärke  und  minimaler  Tiefe. 

HINWEIS:

  Über  dem  Äquator  bedeutet  nicht,  dass  sich  das 

Suchgerät über der Sonde befindet. Verifizieren Sie die Loka-

lisierung  immer,  indem  Sie  die  Signalstärke  maximieren  und 

beide Pole markieren. 

1.  Kennzeichnen Sie die Position des ersten gefundenen 

Pols  mit  einer  roten  Dreieckmarkierung.  Nach  dem 

Zentrieren des Pol´s erscheint eine doppelte Linie, die 

die Richtung der Sonde angibt. 

Wenn  sich  das  Suchgerät  einem  Pol  nähert,  erscheint  ein 

Fokussierring  mittig  über  dem  Pol  und  ermöglicht  präzises 

Zentrieren. 

2.  Der  zweite  Pol  befindet  sich  in  entgegengesetzter 

Richtung in ähnlichem Abstand zur Position der Sonde. 

Lokalisieren  Sie  ihn  auf  die  gleiche  Weise,  und  kenn-

zeichnen Sie ihn mit einer roten Dreieckmarkierung.

3.  Wenn  die  Sonde  sich  in  waagerechter  Lage  befindet, 

sollten  die  drei  Markierungen  auf  einer  Linie  liegen, 

und  die  roten  Polmarkierungen  sollten  gleichen  Ab-

stand zur gelben Sondenmarkierung haben. Trifft dies 

nicht zu, ist die Sonde eventuell geneigt.

Verifizieren.

 Es ist wichtig, die Lage der Sonde durch Gegen-

prüfung der Empfängerinformationen zu verifizieren.

4.  Gegenprüfung.  Bewegen  Sie  das  NaviTrack® II  vom 

Punkt mit der maximalen Signalstärke fort, um sicher-

zustellen,  dass  die  Signalstärke  nach  allen  Seiten  hin 

abfällt. Bewegen Sie das Gerät unbedingt so weit weg, 

dass in jeder Richtung ein signifikanter Signalabfall zu 

verzeichnen ist.

Abbildung 19: Sondenlokalisierung: Äquator

5.  Genaue Überprüfung der Lage der beiden Pole.

6.  Achten Sie darauf, dass die Tiefenanzeige an Stelle der 

maximalen  Signalstärke  plausibel  und  einheitlich  ist. 

Scheint  der  Wert  zu  tief  oder  zu  flach,  prüfen  Sie  er-

neut, ob an dieser Stelle, tatsächlich 

maximale

 Signal-

stärke vorliegt.

7.  Achten Sie darauf, dass die Pole und der Punkt mit der 

höchsten Signalstärke auf einer Linie liegen.

WICHTIG! – Denken Sie daran, dass, sich auf dem Äquator 

zu befinden, NICHT bedeutet, dass man sich über der Son-

de befindet.

 Beachten Sie, dass die Anzeige zweier Pole auf 

einer Linie auf dem Display kein Ersatz für die separate Zen-

trierung über jedem Pol und die Markierung seiner Position, 

wie oben beschrieben, ist. 

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  NaviTrack® II

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Wenn  die  Pole  nicht  offensichtlich  sind,  erweitern  Sie  die 

Suche. Das Objekt ist ein Punkt mit maximalem Signal, das in 

alle Richtungen abfällt. 

Für  optimale  Genauigkeit  sollte  das  NaviTrack® II  gerade 

gehalten werden.

 Der Antennenmast muss senkrecht stehen, 

wenn  die  Pole  und  der  Äquator  markiert  werden,  ansonsten 

ist ihre Lage weniger genau.

Abbildung 20: Bildschirmdarstellung in verschiedenen Lagen (Sonde)

Auf dem Pol

Auf dem Äquator

Annäherung an den 2. Pol

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NaviTrack® II

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Praktische Tipps für die 

Lokalisierung einer Sonde

Abbildung 21: Lokalisierung einer Sonde

Geneigte Sonden

Wenn  die  Sonde  geneigt  ist,  bewegt  sich  ein  Pol  näher  zur 

Sonde  und  der  andere  weiter  weg,  sodass  die  Position  der 

Sonde  nicht  mehr  in  der  Mitte  zwischen  den  beiden  Polen 

liegt.  Die  Signalstärke  des  näher  gelegenen  Pols  wird  viel 

höher als die des weiter entfernten Pols. 

Wenn die Sonde sich in Richtung der Vertikalen neigt, bewegt 

sich ein Pol an eine Stelle direkt über der Sonde, und dieser Pol 

entspricht  auch  dem  Punkt  mit  der  maximalen  Signalstärke. 

Der  andere  Pol  wird  nicht  erkannt.  Daher  kann  die  Sonde, 

auch wenn sie in vertikaler Lage ist, etwa, wenn sie in einen 

Riss in der Leitung gefallen ist, dennoch lokalisiert werden. 

Wenn die Sonde sich in senkrechter Position befinden, ist auf 

dem  Bildschirm  ein  einzelner  Pol  am  Punkt  der  maximalen 

Signalstärke zu sehen.

Es  ist  wichtig,  zu  erkennen,  dass  eine  stark  geneigte  Sonde 

dazu  führen  kann,  dass  die  Lage  des  Pols  und  des  Äquators 

aufgrund  des Winkels  der  Sonde  verschoben  erscheint,  dass 

die Signalstärke aber dennoch zur genauen Position der Son-

de führt.

Abbildung 22: Geneigte Sonde, Pole und Äquator

Beachten Sie, dass der rechte Pol aufgrund der Neigung näher am Äquator liegt.

Schwimmende Sonden

Einige Sonden sind dafür vorgesehen, mit Wasserdruck in eine 

Leitung gespült zu werden. Da diese Sonden freier schwingen 

als eine torpedoförmige Sonde in einer Leitung, können Sie in 

jeder Richtung eingesetzt werden. 

Dies bedeutet, dass der Äquator durch Neigung verzerrt sein 

kann, die Lage der Pole kann variieren. Die einzige Garantie, 

eine schwimmende Sonde lokalisiert zu haben, besteht darin, 

die Signalstärke zu maximieren und genau zu überprüfen, ob 

das Signal vom Punkt mit der maximalen Stärke aus nach allen 

Seiten hin abnimmt.

Normal

Maximum Signal Strength

Tilted

Normal

Max.

Geneigt

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  NaviTrack® II

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Messen der Tiefe

Das NaviTrack® II misst die Tiefe durch Vergleich der Signalstär-

ke an der unteren Antenne mit dem an der oberen Antenne. 

Die  Tiefe  wird  korrekt  gemessen,  wenn  der  Mast  senkrecht 

gehalten wird und die untere Antenne den Boden direkt über 

der Signalquelle berührt. 

1.  Platzieren Sie zum Messen der Tiefe das Suchgerät auf 

dem Boden, direkt über der Sonde oder Leitung. 

2.  Die Tiefe erscheint in der linken unteren Ecke des An-

zeigebildschirms des NaviTrack® II.

3.  Durch Drücken der Auswahltaste während eines Such-

vorgangs kann eine Tiefenanzeige erzwungen werden. 

Kappen

Gelegentlich  ist  die  Signalstärke  so  hoch,  dass  der  Empfän-

ger  nicht  in  der  Lage  ist,  das  gesamte  Signal  zu  verarbeiten, 

ein Zustand, der als „Kappen“ bezeichnet wird. Wenn dies ge-

schieht, erscheint ein Warnsymbol 

 auf dem Bildschirm. 

Es  bedeutet,  dass  das  Signal  besonders  stark  ist.  Wenn  das 

Kappen beim Lokalisieren einer Leitung anhält, beseitigen Sie 

das Phänomen, indem Sie die Senderleistung verringern. Beim 

Lokalisieren einer Sonde ist Kappen kaum wahrscheinlich und 

würde darauf schließen lassen, dass der Empfänger sich sehr 

nahe an der Sonde befindet.

Aktive Leitungssuche

 Bei der aktiven Leitungssuche wird unterirdischen Leitungen 

(Leitungen, die elektromagnetisches Signal befördern (Kunst-

stoffleitungen  können  also  auf  diese  Art  nicht  lokalisiert 

werden))  über  einen  Leitungstransmitter  Energie  zugeführt. 

Dieses  aktive  Signal  wird  dann  mit  dem  NaviTrack® II  erfasst. 

Ein Leitungstransmitter unterscheidet sich in sofern von einer 

Sonde,  als  dass  er  zur  Lokalisierung  einer  Strom  führenden 

Leitung  dient  und  nicht  als  Ziel  einer  Lokalisierung.  Bei  Lei-

tungstransmittern wird Strom über eine Direktverbindung mit 

Clips an eine Leitung angelegt, indem mittels einer Klammer 

ein Signal direkt induziert wird, oder indem das Signal mit Hil-

fe von Induktionsspulen induziert wird, die in den Transmitter 

eingebaut sind.

1.  Legen Sie das Signal entsprechend den Anweisungen 

des Herstellers an die Leitung an. Wählen Sie die Sende-

frequenz.

Stellen Sie am NaviTrack® II die gleiche Frequenz ein, wie am 

Transmitter.  Vergewissern  Sie  sich,  dass  das  Leitungsloka-

lisierungssymbol 

  erscheint.  Drücken  Sie  die  Hauptmenü-

taste, um wieder zur Kartendarstellung zurückzukehren.

Abbildung 23:  Mit der Frequenztaste gewählte 

Leitungslokalisierungsfrequenz

2.  Beobachten  Sie  das  Annäherungssignal,  um  sicher-

zustellen,  dass  das  NaviTrack® II  das  gesendete  Sig-

nal  aufnimmt.  Das  Signal  sollte  über  der  Leitung  den 

höchsten Wert  erreichen  und  nach  beiden  Seiten  ab-

nehmen. 

3.  Bei der Lokalisierung wird die Richtung der Rohrleitung 

oder des Kabels auf dem Bildschirm durch zwei Linien, 

nämlich  eine  durchgezogene  und  eine  gestrichelte, 

angezeigt.  Die  gestrichelte  Linie  ist  das  der  oberen 

Kugelantenne  aufgenommene  Signal,  die  durchgezo-

gene Linie entspricht dem der unteren Kugelantenne 

erfassten  Signal.  Die  Winkelanzeige  beträgt  über  der 

Mitte des Feldes annähernd Null.

4.  Gehen  Sie  bei  der  Suche  nach  der  Leitung  nach  dem 

Annäherungswert, der Signalstärke und den Signaler-

fassungslinien  vor.  Diese  drei  Informationen  werden 

aus einzelnen Signaleigenschaften gewonnen, die bei 

der  Suche  nach  der  Leitung  helfen,  die  Qualität  der 

Lokalisierung  zu  berurteilen.  Ein 

unverzerrtes

  Signal 

einer  Leitung  ist  unmittelbar  über  dieser  Leitung  am 

stärksten. Durch Maximierung des Annäherungssignals 

und  durch  Zentrieren  der  Signalerfassungslinien  auf 

dem  Bildschirm  kann  man  relativ  sicher  gehen,  eine 

„gute“  Lokalisierung  zu  erreichen.  Bestätigen  Sie  die 

Lokalisierung,  indem  Sie  kontrollieren,  ob  die  Tiefen-

anzeige  stabil  und  plausibel  ist.  Eine  Möglichkeit,  die 

Plausibilität  der Tiefenanzeige  zu  überprüfen,  besteht 

darin,  das  NaviTrack® II  um  einen  bekannten  Wert 

anzuheben  (beispielsweise  exakt  35  cm)  und  zu  be-

obachten,  ob  die  Tiefenanzeige  um  denselben  Wert 

zunimmt.  Geringe  Abweichungen  sind  akzeptabel, 

wenn die Tiefe sich jedoch überhaupt nicht oder aber 

drastisch ändert, so ist dies ein Anzeichen für ein „ver-

zerrtes“  Feld  oder  einen  sehr  schwachen  Strom  an 

der Leitung. (Wie immer besteht die einzige Möglich-

keit,  sich  völlige  Gewissheit  über  die  Lage  einer  Ver-

sorgungsleitung  zu  verschaffen,  darin,  dass  man  die 

Leitung freilegt.)

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NaviTrack® II

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Abbildung 24: Lokalisierung mit hoher Wahrscheinlichkeit

ACHTUNG:

  Man  sollte  sorgfältig  auf  Signalinterferenzen 

achten, die zu ungenauen Messungen führen können. Tiefen-

anzeigen sollten als Schätzungen aufgefasst werden, und 

die 

tatsächliche Tiefe sollte verifiziert werden, indem man die 

Leitung vor dem Graben freilegt

.

Verwendung eines Leitungstransmitters

Bei der aktiven Leitungslokalisierung arbeitet das NaviTrack® II 

in Verbindung mit einem aktiven Leitungstransmitter. Es gibt 

drei Möglichkeiten, einen Leitungstransmitter anzuschließen. 

Direktverbindung

Am  besten  schließt  man  den  Transmitter  direkt  (Metall  an 

Metall) an ein Ende der betreffenden Versorgungsleitung oder 

des Kabels an und leitet den übertragenen Strom direkt durch 

die Leitung.

Anschluss mit Klammer

Wenn ein direkter Anschluss nicht in Frage kommt, ist es oft 

möglich,  einen  induktiven  Klammeranschluss  um  den  Ziel-

leiter  zu  legen  und  induktiv  Strom  an  den  Leiter  anzulegen. 

Um  mittels  einer  Klammer  wirksam  ein  Signal  induzieren  zu 

können,  muss  die  Leitung  aus  Metall  sein,  und  beide  Enden 

der Leitung müssen geerdet sein. (Das Signal kann nur dann 

in eine Leitung induziert werden, wenn Strom in beiden Rich-

tungen fließen kann.)

Induktive Übertragung

Der Transmitter  kann  im  Induktionsmodus 

ohne

  direkte Ver-

bindung  eingesetzt  werden.  Dies  setzt  voraus,  dass  sich  der 

Transmitter unmittelbar über einem bekannten Abschnitt der 

gesuchten  Leitung  befindet  und  dass  man  den „Induktions-

modus“ wählt, bei dem mit der gewählten Frequenz ein Sig-

nal in die Leitung induziert wird. 

HINWEIS:

 Informieren Sie sich im Handbuch des Transmitters 

über  korrekten  Anschluss  und  Erdung,  sowie  die  Einstellung 

der richtigen Frequenz.

Je nach Situation hat jede dieser Methoden ihre Vorteile. Eine 

Direktverbindung ist in der Regel am zuverlässigsten, da dass 

Signal direkt an eine bekannte Leitung angelegt wird, in ande-

ren Situationen ist vielleicht Induktion die einzige Möglichkeit 

oder funktioniert vielleicht besser.

Passive Leitungslokalisierung

Im  Passivmodus  misst  das  NaviTrack® II  Wechselstromfelder, 

die  von  Leitungen  erzeugt  werden,  die  bereits  Strom  füh-

ren, ohne dass ein Transmitter eingesetzt wird. Unterirdische 

Stromleitungen  senden  normalerweise  nur  ein  messbares 

Signal  aus,  wenn  Strom  durch  die  Kabel  fließt.  Zuleitungen 

von  Straßenlaternen,  die  abgeschaltet  sind,  lassen  sich  zum 

Beispiel nur schwer passiv lokalisieren. Aufgrund von Koppe-

lung (durch Induktion oder Kapazitanz) lassen sich alle Metall-

leitungen in einem Bereich passiv erregen. Daher lassen sich 

Leitungen  passiv  lokalisieren,  unter  Umständen  ist  jedoch 

schwer zu identifizieren, 

welche

 Leitung das Suchgerät erfasst.

 WARNUNG:

 Bei der passiven Lokalisierung oder bei extrem 

schwachen  Signalen  wird  die  Tiefe  meist  zu  TIEF  angezeigt, 

tatsächlich kann die Leitung in VIEL geringer Tiefe verlaufen.

1.  Wählen Sie mit dem Symbol für passive Leitungslokali-

sierung eine Frequenz für die passive Wechselstromlo-

kalisierung aus.

Abbildung 25: 60 Hz Passive Lokalisierungsfrequenz

2.  Das  NaviTrack® II  hat  zwei  passive  Wechselstromfre-

quenzeinstellungen.  Diese  sind  50  Hz  und  60  Hz.  Sie 

werden durch das Stromsymbol angezeigt. 50 Hz und 

60 Hz entsprechen allgemein üblichen Wechselstrom-

frequenzen.  Europäische  Installationen  haben  in  der 

Regel 50 Hz.

Bei  der  passiven  Lokalisierung  muss  man  unbedingt  beach-

ten,  dass  Abzweigungen,  Kurven,  andere  Leiter  in  der  Nähe 

und nahe gelegene Metallmassen, das Feld verzerren 

können

sodass eine genauere Prüfung der Daten erforderlich ist, um 

den Verlauf der Leitung zu ermitteln.

Generell ist die passive Lokalisierung die am wenigsten effek-

tive Option.

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  NaviTrack® II

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Praktische Tipps für die 

Leitungslokalisierung

  Das  NaviTrack® II  identifiziert  verzerrte  Felder  rasch. 

Wenn die Linien nicht auf der Karte zentriert sind und das 

Annäherungssignal oder die Signalstärke maximiert sind, 

schafft  Verzerrung  ein  komplexes,  statt  eines  kreisförmi-

gen Feldes. Zur Verbesserung des Lokalisierungskreises:

a)  Versuchen Sie, statt der verwendeten Frequenz eine 

niedrigere zu wählen.

b)  Verlegen Sie die Position der Erdungsstange von der 

zu lokalisierenden Leitung weg.

c)  Vergewissern  Sie  sich,  dass  die  Leitung  nicht  mit 

einer  anderen  Versorgungsleitung  verbunden  ist. 

Trennen  Sie  gemeinsame Verbindungen,  wenn  dies 

sicher möglich ist.

d)  Bewegen  Sie  den  Transmitter  zu  einem  anderen 

Punkt  auf  der  Leitung  und  versuchen  Sie,  die  Loka-

lisierung  in  entgegengesetzter  Richtung  durchzu-

führen (B nach A statt A nach B).

  Wenn die Leitungen nicht zentriert werden oder wenn sie 

sich  unregelmäßig  über  den  Bildschirm  bewegen,  emp-

fängt  das  NaviTrack® II  eventuell  kein  klares  Signal.  Tiefe 

und Annäherungssignal können sich unter diesen Umstän-

den auch auf- und abwärts bewegen. 

a)  Vergewissern  Sie  sich,  dass  der Transmitter  funktio-

niert und ausreichend geerdet ist. 

b)  Überprüfen Sie den Stromkreis, indem Sie die untere 

Antenne auf jede Transmitter-Zuleitung richten.

c)  Vergewissern Sie sich, das NaviTrack® II und Transmit-

ter mit derselben Frequenz arbeiten.

d)  Probieren  Sie,  beginnend  mit  der  niedrigsten,  ver-

schiedene  Frequenzen  aus,  bis  sich  die  Leitung  zu-

verlässig lokalisieren lässt.

e)  Verlegen Sie die Erdung, um den Stromkreis zu ver-

bessern.  Vergewissern  Sie  sich,  dass  ausreichender 

Kontakt  besteht  (Erdungstange  ausreichend  tief  im 

Boden), insbesondere in trockeneren Böden.

  Bei der Lokalisierung sollte, an der Stelle, an der die Linien 

auf dem Display zentriert sind, das Signal maximal und die 

Tiefe minimal sein. Ist dies nicht der Fall, ändert die Versor-

gungsleitung eventuell die Richtung, oder andere gekop-

pelte Signale sind vorhanden.

  Höhere Frequenzen sind ungenauer, aber eventuell erfor-

derlich, um Unterbrechungen in Kabeln oder Isolierkupp-

lungen zu überbrücken. Verläuft die Leitung am anderen 

Ende  unterirdisch,  sind  höhere  Frequenzen  eventuell  die 

einzige Möglichkeit, die Leitung sichtbar zu machen (siehe 

Abbildung 37).

  Wenn  der  Transmitter  induktiv  eingesetzt  wird,  beginnen 

sie  unbedingt  die  Lokalisierung  in  etwa  10  m  Entfernung, 

um  eine „Ankopplung“,  auch  als  Luftkopplung  oder  Luft-

einschluss  bezeichnet,  zu  vermeiden.  Dies  tritt  ein,  wenn 

das  NaviTrack® II  das  Signal  vom  Transmitter  direkt  durch 

die Luft aufnimmt und nicht von der zu lokalisierenden Lei-

tung. 

Um zu überprüfen, ob eine Luftkopplung vorliegt, richten 

Sie das NaviTrack® II direkt auf den Transmitter, wenn die 

Signalstärke  zunimmt,  befindet  sich  der  Transmitter  für 

eine exakte Lokalisierung zu nahe am Empfänger.

  Bei der Lokalisierung funktioniert das Kartendisplay unter 

folgenden Bedingungen am besten:

1.  Die Leitung verläuft waagerecht

2.  Das  NaviTrack® II  Leitungssuchgerät  befindet  sich 

gerade über der betreffenden Versorgungsleitung

3.  Der Antennenmast des NaviTrack® II wird annähernd 

senkrecht gehalten

Wenn  diese  Bedingungen  nicht  erfüllt  sind,  achten  Sie  sorg-

fältig darauf, dass Annäherungssignal und Signalstärke maxi-

miert sind. 

Generell  gilt:  wenn  das  NaviTrack® II  in  einer  Zone  über  der 

Zielleitung in einem Schwenkbereich von etwa der doppelten 

Leitungstiefe eingesetzt wird, ist die Karte aussagekräftig und 

genau. Bedenken Sie dies bei der Benutzung der Karte, wenn 

das Ziel oder die Leitung sich in sehr geringer Tiefe befinden. 

Der nutzbare Suchbereich auf der Karte kann sehr klein sein, 

wenn die Leitung in extrem geringer Tiefe liegt.

Messen der Tiefe

Das NaviTrack® II misst die Tiefe durch Vergleich der Signalstärke 

an der unteren Antenne mit dem an der oberen Antenne. 

Die Tiefe wird in einem nicht verzerrten Feld korrekt gemes-

sen,  wenn  die  untere  Antenne  den  Boden  direkt  über  der 

Signalquelle berührt. 

1.  Platzieren Sie zum Messen der Tiefe das Suchgerät auf 

dem Boden, direkt über der Sonde oder Leitung. 

2.  Die  Tiefe  wird  in  der  linken  unteren  Ecke  angezeigt. 

Durch  Drücken  der  Auswahltaste  kann  eine Tiefenan-

zeige erzwungen werden.

Kappen

Gelegentlich  ist  die  Signalstärke  so  hoch,  dass  der  Empfän-

ger  nicht  in  der  Lage  ist,  das  gesamte  Signal  zu  verarbeiten, 

ein  Zustand,  der  als  „Kappen“  bezeichnet  wird.  Wenn  dies 

geschieht,  erscheint  ein Warnsymbol  auf  dem  Bildschirm.  Es 

bedeutet, dass das Signal besonders stark ist. Wenn das Kap-

pen  anhält,  kann  dieses  Problem  behoben  werden,  indem 

man die Stromstärke des Transmitters reduziert.

HINWEIS:

  Im  Leitungssuchmodus  wird  durch  Drücken  der 

Auswahltaste eine Tiefenanzeige erzwungen, die Winkelanzei-

ge wechselt auf Stromanzeige. Wenn die Tonwiedergabe ein-

geschaltet ist, wird auch der Audioton neu zentriert.

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NaviTrack® II

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Menüs und Einstellungen

Durch Drücken der Menütaste wird eine Reihe von Auswahl-

möglichkeiten  aufgerufen,  mit  denen  der  jeweilige  Benutzer 

das NaviTrack® II individuell konfigurieren kann.

Ändern der Tiefeneinheiten  

Das NaviTrack® II kann die Tiefe in Feet oder Metern anzeigen. 

Zum  Ändern  dieser  Einstellungen  heben  Sie  die  Auswahl  im 

Menü hervor, und drücken Sie die Auswahltaste, um zwischen 

Feet oder Metern zu wechseln.

Abbildung 26: Auswahl der Einheiten (Feet/Meter)

Automatische Hintergrundbeleuchtung  

Ein  Detektor  in  der  linken  oberen  Ecke  der  Tastatur  springt 

bei schwacher Beleuchtung an. Indem man diesen Sensor be-

deckt, kann die Hintergrundbeleuchtung erzwungen werden.

Die  automatische  LCD-Hintergrundbeleuchtung  ist  werks-

seitig so eingestellt, dass sie nur unter relativ dunklen Verhält-

nissen  aktiviert  wird.  Dadurch  sollen  die  Batterien  geschont 

werden.  Während  die  Batterien  schwächer  werden,  wird  die 

Hintergrundbeleuchtung allmählich dunkler. Wenn die Batte-

rien  fast  leer  sind,  arbeitet  die  Hintergrundbeleuchtung  nur 

noch schwach, um die Batterien zu schonen.

Wenn die Hintergrundbeleuchtung immer ausgeschaltet sein 

soll,  markieren  Sie  das  Glühlampensymbol  in  der Werkzeug-

auswahl  des  Menüs,  und  drücken  Sie  die  Auswahltaste,  um 

zwischen  Auto,  immer  eingeschaltet  und  immer  ausgeschal-

tet zu wechseln. 

Abbildung 27:  Einstellen des Modus der Hintergrund-

beleuchtung (Ein/Aus/Auto)

LCD-Kontrast 

Wenn dieser Menüpunkt ausgewählt ist, kann durch Drücken 

der  Auswahltaste  der  Kontrast  eingestellt  werden.  Mit  der 

Auf- und Abwärtstaste kann der Bildschirm heller und dunkler 

gestellt werden.

Abbildung 28: Kontrasteinstelloption

Abbildung 29: Erhöhen/Verringern des Kontrasts

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  NaviTrack® II

18

Anzeigeelementemenü  

Nach  Auswahl  des  Symbols  in  Form  zwei  kleiner  Anzeige-

bildschirme  erscheint  das  Display-Auswahlmenü  für  Loka-

lisierungs- 

  oder  Sondenmodus 

.  Hiermit  werden 

Bildschirmelemente ein- und ausgeschaltet. Bei Auslieferung 

des NaviTrack® II sind einige Elemente der Einfachheit halber 

ausgeschaltet.  Zum  Ein-  oder  Ausschalten  eines  Elements 

drücken  Sie  den  Auf-  oder  Abwärtspfeil,  um  die  Auswahl  zu 

markieren

,  anschließend  versehen  Sie  mit  der 

Auswahltaste

das  Kästen  mit  einem 

Haken

  oder 

Entfernen  Sie  den  Haken

Abgehakte  Anzeigeelement  sind  im  ausgewählten  Modus 

aktiv.

Abbildung 30: Bildschirmelemente (Sondenmodus)

Optionale Merkmale

Erweiterte Funktionen des NaviTrack® II lassen sich aktivieren, 

indem  man  mit  der  Menütaste  die  Legende  öffnet.  Öffnen 

Sie  das  Anzeigelementeauswahlmenü  (für  die  auf  Seite 18 

beschriebenen  Anzeigeelemente)  oder  das  Frequenzaus-

wahlmenü (zum Aktivieren anderer Frequenzen – auf Seite 8 

beschrieben). 

Optionale Merkmale

 umfassen:

Abbildung 31: Rundkurs mit Wasserlinie und Pfeil

  • 

Wasserlinie

Die Wasserlinie ist eine Markierung, die im äußeren Ring auf 

dem  Display  erscheint.  Sie  ist  eine  grafische  Darstellung  der 

Erreichung der höchsten Signalstärke. Sie wird von einem Pfeil 

„gejagt“, der die aktuelle Signalstärke anzeigt. Wenn der Pfeil 

für die Signalstärke über die Wasserlinie hinausgeht, bewegt 

sich die Wasserlinie entsprechend aufwärts, um das neue Ma-

ximum  grafisch  darzustellen.  Diese  Darstellung  ist  normaler-

weise deaktiviert, kann aber im Anzeigelementeauswahlmenü 

eingeschaltet werden.

Abbildung 32: Anzeige „Kein Signal“

  • 

Symbol für 

kein Signal

Wenn  das  NaviTrack® II  auf  der  ausgewählten  Frequenz 

kein  aussagekräftiges  Signal  empfängt,  erscheint  das  durch-

gestrichene  Modussymbol,  was  bedeutet,  dass  kein  Signal 

empfangen wird. So wird verhindert, dass der Versuch unter-

nommen  wird,  die  Störungen,  die  manche  Suchgeräte  beim 

Fehlen eines Signals verursachen, zu interpretieren.

Abbildung 33: Signalstärke zentriert

  • 

Option Signalstärke zentrieren

Wenn diese Option im Menüauswahlbildschirm aktiviert wird, 

wird die Anzeige des Wertes, der die Signalstärke in der Mitte 

des Anzeigebereichs darstellt, erzwungen, 

wenn kein Annähe-

rungssignal verfügbar ist

. Dies kann bei schwachem Signal der 

Fall  sein. Wenn  wieder  ein  Annäherungssignal  verfügbar  ist, 

erscheint der Signalstärkewert wieder in der rechten unteren 

Ecke  des  Bildschirms,  wie  gewohnt.  (Nur  Leitungslokalisie-

rungsmodus.)

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NaviTrack® II

19

• 

Informationsbildschirm

Der  Informationsbildschirm  erscheint  unter  der  Menüaus-

wahlliste.  Nach  Betätigen  der  Auswahltaste  erscheinen  In-

formationen  über  das  Leitungssuchgerät,  einschließlich  der 

Software-Version,  der  Seriennummer  des  Empfängers  und 

des Kalibrierungsdatums. 

Drückt man die Auswahltaste ein 

zweites Mal, erscheint die Option „Werkseinstellung wie-

derherstellen“.

  • 

Werkseinstellung wiederherstellen 

Diese  Option  wird  durch  Abhaken  des  Kontrollkästchens  (√) 

aktiviert. Wird die Option „X“ gewählt, erfolgt keine Änderung 

der aktuellen Einstellungen.

Abbildung 34:  Werkseinstellungen wiederhergestellt 

(Leitungslokalisierungsmodus)

Durch Drücken der Menütaste ohne Änderung eines Kontroll-

kästchens  wird  die  Option  beendet,  und  alle  Einstellungen 

bleiben unverändert.

  • 

Stummschalten des Tons > 99’  

Diese  Option  ermöglicht  das  automatische  Stummschalten 

des Tons bei einer Tiefe von mehr als 99 Feet. Wird der Haken 

im Kontrollkästchen entfernt, wird der Ton nicht automatisch 

stummgeschaltet.

Legende

Die  folgende  Grafik  zeigt  die  Optionen  und  Steuermöglich-

keiten in den NaviTrack® II Menüs. Drückt man die Menütaste 

im aktiven Bildschirm, wird das Display zum oberen Ende der 

Legende bewegt. Bewegen Sie sich mit den Pfeiltasten durch 

die  Menüpunkte.  Drückt  man  die  Auswahltaste,  wenn  ein 

Menüpunkt markiert ist, erscheint das betreffende Unterme-

nü.  Durch  Drücken  der  Menütaste  innerhalb  eines  Unterme-

nüs  bewegt  man  sich  eine  Ebene  nach  oben.  Kontrollkästen 

werden durch Drücken der Auswahltaste abgehakt, bzw. das 

Häkchen wieder entfernt.

Aktivierte Frequenzen

Sonde 

Leitungssuche 

Power (Passive Suche)

Maßeinheiten 

Feet/Meter

Hintergrundbeleuchtungsoptionen

Ein/Aus/Auto

LCD-Kontrast

Erhöhen/Verringern

Auswahl der Display-Elemente

  

(Abhaken Ein/Aus)

Lokalisierungsmodus 

Sondenmodus

Wasserlinie

Anzeige für fehlendes Signal

Akustische Signale

Signalstärke zentrieren*

Signalstärke

Winkelanzeige

Stumm > 99’

Lokalisierungslinien*

*= Nur bei der Anzeige für Leitungslokalisierung

Frequenzauswahl

 (Abhaken Ein/Aus)

Sonde 

16 Hz, 512 Hz, 640 Hz, 850 Hz, 8 kHz,  

16 kHz, 33 kHz

Leitungssuche 

128 Hz, 1 kHz, 8 kHz, 33 kHz, 200 kHz,  

262 kHz

Leistung 

60 Hz, 50 Hz

Informationsmenü 

Werkseinstellungen wiederherstellen  

(Abhaken Ja/Nein)

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  NaviTrack® II

20

Anhang: Eine bessere Art 

der Leitungssuche

Das NaviTrack® II ist ein professionelles Suchgerät zum Loka-

lisieren  unterirdischer  Leitungen,  Rohre  und  Kabel  und  zum 

Lokalisieren von Sonden. Das NaviTrack® II arbeitet mit 3D An-

tennen und einer fortschrittlichen Datenverarbeitung, um ein 

schnelles, exaktes und problemloses Lokalisieren von Sonden 

und  unterirdischen  Leitungen  zu  ermöglichen.  Es  weist  eine 

Reihe von Merkmalen auf, die die Kunst der Leitungssuche auf 

ein neues Niveau heben.

Das  NaviTrack® II  verschafft  dem  Bediener  ein  Bild  über  die 

Situation  ringsum,  während  sich  der  Empfänger  am  Ziel-

bereich  entlang  bewegt  und  erleichtert  die  Feststellung,  wo 

sich  das  elektromagnetische  Feld  der  betreffenden  Leitung 

befindet.  Es  zeigt  die  Situation  bei  lokalisierter  Leitung  oder 

Sonde. Dank vollständiger Informationen kann sich der Bedie-

ner ein Bild von der Situation unter der Erde machen und kom-

plexe Situationen klären, ungenaue Markierungen vermeiden 

und die richtige Leitung oder das Kabel schneller finden.

Was macht das NaviTrack

® II

Das  NaviTrack® II  wird  oberirdisch  eingesetzt,  um  elektro-

magnetische  Felder,  die  von  unterirdischen  oder  verborge-

nen  Leitungen  (elektrischen  Leitern,  wie  Metalldrähten  und 

-rohren) oder (aktiv sendenden) Sonden abgestrahlt werden, 

zu erfassen und zu lokalisieren. 

Wenn die Felder nicht verzerrt sind, sorgen die Informationen 

der  erfassten  Felder  für  ein  genaues  Bild  des  unterirdischen 

Objekts. Wenn die Situation aufgrund von Interferenzen, aus 

mehr als einer Leitung oder aufgrund anderer Faktoren kom-

plex wird, bietet das NaviTrack® II Informationen die mehrere 

Messungen des erkannten Feldes zeigen. Diese Daten erleich-

tern die Erkenntnis, wo das Problem liegt, indem sie Hinweise 

darauf  bieten,  ob  eine  Lokalisierung  zutreffend  oder  falsch, 

fragwürdig oder zuverlässig ist. Anstatt einfach eine Farbmar-

kierung an der falschen Stelle anzubringen, kann ein Leitungs-

sucher deutlich erkennen, wenn eine schwierige Lokalisierung 

eine erneute Bewertung erfordert. 

Das NaviTrack® II bietet mehr an wichtigen Informationen, die 

ein Leitungssucher braucht, um die Situation der lokalisierten 

Versorgungsleitung zu verstehen.

Was macht es nicht

Das  NaviTrack® II  lokalisiert  durch  Messung  elektromagneti-

scher  Felder,  von  denen  leitende  Objekte  umgeben  sind;  es 

ermittelt das unterirdische Objekt nicht direkt. Es bietet mehr 

Informationen über Form, Ausrichtung und Richtung von Fel-

dern  als  andere  Suchgeräte,  ist  aber  nicht  in  der  Lage,  diese 

Informationen auf magische Weise zu interpretieren oder ein 

Röntgenbild zu erzeugen. 

Ein  verzerrtes,  komplexes  Feld  in  einer  lauten  Umgebung 

erfordert menschliche Intelligenz, um es korrekt zu analysie-

ren.  Das  NaviTrack® II  kann  die  Ergebnisse  einer  schwierigen 

Suche  nicht  ändern,  auch  wenn  es  alle  Informationen  über 

diese  Ergebnisse  zeigt.  Unter  Verwendung  dessen,  was  das 

NaviTrack® II zeigt, kann ein guter Bediener die Suchergebnis-

se verbessern, indem er „den Stromkreis verbessert“, Frequenz, 

Erdung  oder  die  Position  des Transmitters  auf  der  betreffen-

den Leitung verändert. Der Leitungssucher hat so eine besse-

re Chance, auf Anhieb ein richtiges Ergebnis zu erzielen.

Vorteile der 3D Antenne

Im  Gegensatz  zu  den  Einzelspulen,  die  in  vielen  einfachen 

Suchgeräten  verwendet  werden,  erkennt  die  3D  Antenne 

Felder  auf  drei  separaten  Achsen  und  kann  diese  Signale  zu 

einem  „Bild“  von  der  scheinbaren  Stärke,  Ausrichtung  und 

Richtung eines Feldes vereinen. 3D Antennen bieten eindeu-

tige Vorteile:

Das Kartendisplay

Das  Kartendisplay,  das  durch  die  3D  Antennen  ermöglicht 

wird,  bietet  eine  grafische  Ansicht  der  Eigenschaften  des 

Signals  und  eine  Ansicht  der  unterirdischen  Umgebung  des 

Signals  aus  der  Vogelperspektive.  Diese  Ansicht  dient  als 

Hilfsmittel beim Auffinden unterirdischer Leitungen und kann 

verwendet  werden,  um  Sonden  leichter  zu  lokalisieren.  Sie 

kann außerdem bei komplexen Lokalisieraufgaben zusätzliche 

Informationen liefern. 

Die Verwendung von Linien (die die Signale der oberen und 

der  unteren  Antennen  repräsentieren)  verschafft  dem  Lei-

tungssucher eine grafische Möglichkeit, zu sehen, wo er sich 

befindet  und  wo  die  betreffende  Versorgungsleitung  oder 

Sonde sich befindet. Gleichzeitig bietet das Display alle Infor-

mationen, die erforderlich sind, um zu verstehen, was mit dem 

lokalisierten Feld geschieht – Signalstärke, Entfernung, Winkel 

und Entfernung zum Ziel. Die Informationen, die gleichzeitig 

auf dem NaviTrack® II verfügbar sind, würden bei einigen her-

kömmlichen Suchgeräten mehrere Messungen erfordern. Ein 

verzerrtes  oder  zusammengesetztes  Feld  lässt  sich  leichter 

interpretieren,  wenn  alle  Informationen  auf  einem  einzigen 

Display zur Verfügung stehen, wie beim NaviTrack® II.

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NaviTrack® II

21

Ausrichtung des Signals

Da von jeder 3D Antenne mehrere Signale verarbeitet werden, 

wird das Signal des Ziels umso stärker, je näher der Empfänger 

dem  Ziel  kommt. Wie  das  Gerät  gehalten  wird,  hat  keinerlei 

Einfluss auf die Signalstärke. Der Benutzer kann sich aus jeder 

Richtung nähern und muss die Lage der Leitung oder des Ka-

bels nicht kennen.

Lokalisierung von Sonden 

Wird eine Sonde eingesetzt, eliminiert das NaviTrack® II Nullen 

und “Phantomspitzen“. Ein herkömmliches Leitungssuchgerät 

erkennt oft einen Signalanstieg, gefolgt von einer Null (besser 

beschrieben als keine Signalerfassung durch die Antenne) und 

anschließend einer Spitze. Dies kann den Bediener verwirren, 

besonders, wenn er eine kleinere Spitze als Ziel interpretiert. 

Abbildung 35:  Das Signal einer Sonde aus der „Sicht“ 

eines herkömmlichen Suchgeräts

Die Hauptspitze befindet sich in der Mitte, zwei 

Phantomspitzen außerhalb der beiden Nullen.

Das NaviTrack® II verwendet nur eine Spitze, um den Benutzer 

zum Ziel zu führen. Das Auffinden einer Sonde mittels der Sig-

nalstärke ist ein sehr direkter Prozess.

Abbildung 36: Signal aus der „Sicht“ des NaviTrack® II

Der einzige Weg führt nach „oben“ 

zum stärksten Signal.

Annäherungssignal

Das  Annäherungssignal  des  NaviTrack® II  ist  eine  neue  Infor-

mation – ein Hilfsmittel zum Zentrieren des Suchgerätes auf 

der betreffenden Leitung. Der Bediener erfährt dadurch, wie 

nahe sich das Instrument am Ziel befindet. Die Verwendung 

des  Annäherungssignals  bei  einer  Leitungssuche  ergibt  eine 

genau definierte Spitze als die bloße Verwendung der Signal-

stärke.

Das  Annäherungssignal  basiert  auf  dem  Vergleich  der  In-

formationen,  die  von  zwei  3D  Antennen  im  oberen  und  un-

teren  Kugelgehäuse  des  NaviTrack® II  erfasst  werden.  Das 

NaviTrack® II  bietet  augenblicklich  ein  umfassendes  Bild  der 

Feldbedingungen zu jedem Zeitpunkt und an jeder Stelle der 

zu lokalisierenden Leitung. 

Lokalisieren auf der Grundlage 

von Informationen

Aufgrund  der  fortschrittlichen  Datenverarbeitung  und  des 

Displays des NaviTrack® II sorgen die vom NaviTrack® II bereit-

gestellten Informationen für Klarheit darüber, wann eine Loka-

lisierung sicher und wann sie fragwürdig ist.

Ein  guter  Leitungssucher  kann  das  unterirdische  Bild  viel 

leichter verstehen, wenn er die folgenden kombinierten Infor-

mationen verwendet:

  Annäherungssignal/Signalstärke

  Signalerfassungslinien beider Antennen

  Kontinuierliche Tiefenanzeige

Diese  Indikatoren  zeigen,  was  die  Antennen „fühlen“,  wäh-

rend sie sich durch das Feld bewegen. Dies signalisiert, wann 

ein Feld durch Interferenzen anderer Leitungen oder Objekte 

in  der  Nähe  verformt  wird,  da  die  Indikatoren  von  anderen 

Indikatoren  abweichen,  wenn  eine  signifikante  Verzerrung 

vorhanden  ist.  Wenn  der  Bediener  weiß,  dass  Verzerrung 

vorhanden ist, hat er die Möglichkeit, Maßnahmen zu treffen, 

um  sie  zu  reduzieren  oder  kann  sie  zumindest  berücksich-

tigen.  (Zum  Beispiel  ist  die  Anzeige  der  Tiefe  in  verzerrten 

Feldern unzuverlässig.)

Der  andere  Aspekt  der  Verfügbarkeit  zusätzlicher  Informa-

tionen  ist  die  Verifizierung  des  Suchergebnisses.  Wenn  alle 

Indikatoren übereinstimmen und plausibel sind, ist der Grad 

der Zuverlässigkeit einer Leitungssuche viel höher. 

Falsche Spitzen

Nullen

Spitze

Spitze

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  NaviTrack® II

22

Die optimale Nutzung des 

NaviTrack® II 

Die  Grundfunktionen  des  NaviTrack® II  sind  schnell  zu  erler-

nen. Das Instrument verfügt auch über fortschrittliche Merk-

male, die die Leitungssuche unter schwierigen Bedingungen 

viel leichter machen, wenn der Bediener versteht, was sie ihm 

zeigen.

Mehr über die auf Informationen 

beruhende Leitungssuche

Die  normale  Form  eines  Feldes  um  einen  langen  Leiter,  wie 

etwa ein Rohr oder Kabel, herum, ist rund. Rechnen Sie über 

dem Zentrum eines runden Feldes mit folgenden Indikatoren:

  Maximale Signalstärke

  Maximales Annäherungssignal (Leitungslokalisierungs-

modus)

  Zentrierte Lokalisierungslinien

  Plausible und einheitliche Tiefenanzeige

  Tonhöhe  und  Lautstärke  nehmen  zu,  bis  sie  über  der 

Leitung das Maximum erreichen.

Der  erfahrene  Bediener  lernt,  die  unterirdische  Situation  zu 

„sehen“  ,  indem  er  erkennt,  wie  die  verschiedenen  Informa-

tionen, die das NaviTrack® II bietet, zu einander in Beziehung 

stehen. Während die simple Lokalisierung eines runden Feldes 

schnell und problemlos vonstatten geht, kann die Suche einer 

Leitung  in  der  Nähe  anderer  großer  Leiter,  wie  Stromkabel, 

Telefonkabel,  Gasleitungen  oder  gar  vergrabenem  Schrott, 

Fragen  aufwerfen,  die  nur  unter  Berücksichtigung  aller  ver-

fügbaren Informationen zu beantworten sind.

Durch  Vergleich  der  Signalstärke,  des  Winkels,  des  Annähe-

rungssignals,  der  Signallokalisierungslinien  und  der  Tiefe 

kann  der  Bediener  erkennen,  in  welche  Richtung  das  Feld 

verzerrt  wird.  Der Vergleich  der  Feldinformationen  mit  einer 

vorliegenden  Ansicht  des  Untergrundes,  in  der  man  notiert, 

wo  sich Transformatoren,  Zähler,  Anschlusskästen,  Einstiegs-

schächte  und  andere  Indikatoren  befinden,  kann  helfen  zu 

verstehen, wodurch die Verzerrung des Feldes verursacht wird. 

Besonders in komplexen Situationen sollte man nicht verges-

sen,  dass  die  einzige  Möglichkeit  sich  absolute  Gewissheit 

über die Lage einer bestimmten Leitung oder eines bestimm-

ten  Rohres  zu  verschaffen,  in  der  tatsächlichen  Überprüfung 

liegt, etwa durch eine Sondierungsgrabung.

Zusammengesetzte oder komplexe Felder rufen unterschied-

liche  Anzeigen  auf  dem  NaviTrack® II  hervor,  die  zeigen,  was 

vor sich geht.

  Nichtübereinstimmung von Lokalisierungslinien

  Uneinheitliches oder unrealistisches Tiefensignal

  Fluktuierende zufällige Anzeigen (auch durch ein sehr 

schwaches Signal verursacht)

  Uneinheitliches Annäherungssignal (Leitungslokalisie-

rungsmodus)

  Signalstärke wird zu einer Seite des Leiters hin maximiert

Hinweise zur Genauigkeit

Bei der Messung von Tiefe, Entfernung und Signalstärke ist man 

auf den Empfang eines starken Signals durch das NaviTrack® II 

angewiesen.  Denken  Sie  daran,  dass  das  NaviTrack® II  ober-

irdisch eingesetzt wird, um elektromagnetische Felder, die von 

unterirdischen oder verborgenen Leitungen (elektrischen Lei-

tern, wie Metalldrähten und -rohren) oder (aktiv sendenden) 

Sonden abgestrahlt werden, zu erfassen. Wenn die Felder ein-

fach und unverzerrt sind, sind die Informationen der gemes-

senen Felder repräsentativ für das unterirdische Objekt.

Sind  diese  Felder  jedoch  verzerrt  und  gibt  es  mehrere  inter-

agierende Felder, führt dies zu einem ungenauen Suchergeb-

nis  mit  dem  NaviTrack® II.  Das  Lokalisieren  ist  keine  exakte 

Wissenschaft. Es verlangt vom Bediener Urteilsvermögen und 

die  Betrachtung  aller  verfügbaren  Informationen,  zusätzlich 

zu denen, die das Instrument anzeigt. Das NaviTrack® II bietet 

dem  Benutzer  mehr  Informationen,  es  ist  aber  Sache  des 

Bedieners, diese Informationen richtig zu interpretieren. Kein 

Hersteller  eines  Lokalisiergeräts  würde  behaupten,  dass  der 

Benutzer sich ausschließlich nach den Informationen richten 

kann, die sein Gerät ihm liefert. Ein kluger Bediener betrachtet 

die  Informationen,  die  er  erhält,  als Teillösung  des  Problems 

der  Lokalisierung  und  kombiniert  sie  mit  dem  Wissen  über 

die Umgebung, den Praktiken der Versorgungsunternehmen, 

Beobachtungen und der Vertrautheit mit dem Instrument, um 

zu einer informierten Schlussfolgerung zu gelangen.

Unter bestimmten Bedingungen sollte 

nicht

 von der Zuverläs-

sigkeit der Lokalisierung ausgegangen werden:

Wenn  andere  Leitungen  vorhanden  sind.

  Ein  „Über-

lauf“ führt zu verzerrten Feldem und zeigt andere als die 

Zielleitung.  Arbeiten  Sie  nach  Möglichkeit  mit  niedrige-

ren  Frequenzen  und  beseitigen  Sie  alle  Verbindungen 

zwischen den beiden Leitungen.

Abbildung 37: Überlauf

Wenn T-Kreuzungen, Bögen oder Abzweigungen in der 

Leitung  vorhanden  sind.

 Wenn  Sie  einem  klaren  Signal 

folgen,  das  plötzlich  mehrdeutig  wird,  versuchen  Sie  in 

einem Umkreis von ca. 5-6 m um den letzten bekannten 

Punkt, ob das Signal dort wieder zu empfangen ist. Dieses 

Phänomen  kann  auf  eine  Abzweigung,  einen  Anschluss 

oder  eine  andere  Veränderung  in  der  Leitung  schließen 

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NaviTrack® II

23

lassen. Achten Sie auf „Teilungsmöglichkeiten“ oder plötz-

liche Richtungsänderungen in der lokalisierten Leitung.

Bei geringer Signalstärke.

 Für eine exakte Lokalisierung 

ist  ein  starkes  Signal  erforderlich.  Ein  schwaches  Signal 

kann  verbessert  werden,  indem  man  die  Erdung  des 

Stromkreises, die Frequenz oder den Transmitteranschluss 

verändert. Der kluge Leitungssucher weiß auch, dass eine 

Isolierung  ein  besseres  Signal  ergibt.  Eine  verschlissene 

oder  schadhafte  Isolierung,  freigelegte  Koaxialkabel  und 

Eisenrohre, die mit dem Boden in Berührung kommen, be-

einträchtigen  aufgrund  von  Kriechströmen  in  den  Boden 

die Signalstärke.

Durch Erdung am entgegengesetzten Ende

 wird die Sig-

nalstärke signifikant verändert. Wenn eine Erdung am ent-

gegengesetzten Ende nicht möglich ist, sorgt eine höhere 

Frequenz  für  ein  stärkeres  Signal.  Die  Verbesserung  der 

Erdungsbedingungen für den Lokalisierungsstromkreis ist 

eine wichtige Abhilfe bei einem schwachen Signal.

Bei  variierenden  Bodenbedingungen.

  Extreme  Bedin-

gungen hinsichtlich der Feuchtigkeit, also ein zu trockener 

oder  zu  nasser  Boden,  können  die  Messung  beeinträch-

tigen. Zum Beispiel schirmt ein mit Salzwasser getränkter 

Boden das Signal stark ab, sodass eine Lokalisierung sehr 

schwierig  wird,  insbesondere  bei  hohen  Frequenzen.  In-

dem  man  sehr  trockenen  Boden  rund  um  die  Erdungs-

stange wässert, kann man das Signal deutlich verbessern.

Bei Vorhandensein großer Metallobjekte.

 Zum Beispiel 

das bloße Vorbeigehen an einem geparkten Auto bei der 

Lokalisierung  kann  zu  einem  unerwarteten  Anstieg  der 

Signalstärke führen, die wieder auf ein normales Maß fällt, 

sobald  man  das  störende  Objekt  passiert  hat.  Bei  hohen 

Frequenzen,  bei  denen  es  eher  zu  einer „Kopplung“  mit 

anderen Objekten kommt, ist dieser Effekt ausgeprägter.

Ein  Empfänger  kann  die  Grundbedingungen  einer  schwieri-

gen Suche nicht verändern, durch Ändern der Frequenz, der 

Erdungsbedingungen, der Position des Transmitters oder der 

Isolierung der Zielleitung von einer gemeinsamen Masse kann 

man jedoch die Ergebnisse ändern, indem man für eine bes-

sere Erdverbindung sorgt, die Teilung von Signalen vermeidet 

oder Verzerrungen reduziert. Andere Empfänger zeigen even-

tuell an, dass sie sich über einer Leitung befinden, sind aber 

nicht unbedingt in der Lage, Aussagen über die 

Qualität 

der 

Lokalisierung zu machen. 

Das NaviTrack® II bietet 

mehr Informationen.

 Wenn alle Indika-

toren übereinstimmen, kann man die Markierungen zuverläs-

siger setzen. Wenn das Feld verzerrt ist, sieht man dies sofort. 

Dies bietet dem Bediener die Möglichkeit, etwas zu unterneh-

men,  um  die  Zielleitung  zu  isolieren,  die  Erdung  zu  ändern, 

den Anschlusspunkt zu verlegen, den Transmitter zu bewegen 

oder  die  Frequenz  zu  ändern,  um  einen  besseren  Empfang 

mit weniger Verzerrung zu erzielen. Um ganz sicher zu gehen, 

sollten  Sie  Maßnahmen  zur  genauen  Prüfung  der  Situation 

treffen, etwa in Form einer Sondierungsgrabung.

Letzten  Endes

  gibt  es  bei  der  Lokalisierung  von  Leitun-

gen  eine „entscheidende“  Komponente  –  den  Bediener.  Das 

NaviTrack® II  verschafft  einem  Leitungssucher  eine  noch  nie 

da  gewesene  Menge  an  Informationen,  anhand  derer  er  die 

richtige Entscheidung schnell und zuverlässig treffen kann.

Wartung des NaviTrack® II 

Transport und Lagerung

Schalten Sie vor dem Transport das Gerät ab, um die Batterien 

zu schonen. 

Vergewissern Sie sich beim Transport, dass sich das Gerät in ei-

ner sicheren Lage befindet und nicht an andere Ausrüstungs-

gegenstände stößt.

Das NaviTrack® II sollte kühl und trocken gelagert werden. 

HINWEIS:

  Wird  das  NaviTrack® II  länger  gelagert,  sollten 

die  Batterien  entfernt  werden.  Beim  Transportieren  des 

NaviTrack® II die Batterien aus dem Gerät entfernen.

Installation/Verwendung von Zubehör

Zum  Lieferumfang  des  NaviTrack® II  gehören  Markierungen, 

mit denen die Pole oder die Lage der Sonde auf dem Boden 

gekennzeichnet werden können. Es gibt zwei (2) rote Markie-

rungen  zum  Kennzeichnen  der  Pole  und  eine  (1)  gelbe  Mar-

kierung  zum  Kennzeichnen  der  Sonde.  Die  Markierungen 

können  auch  benutzt  werden,  um  bei  der  Erkundung  eines 

Zielbereichs oder der Lokalisierung einer Leitung Punkte, die 

man später genauer überprüfen will, vorübergehend zu kenn-

zeichnen.

Wenn Sie weitere Unterstützung benötigen, wenden Sie sich 

bitte  an  Ihren  Händler,  an  das  Service-Center  oder  direkt  an 

Ridge  Tool.  Ersatzteile  oder  Zubehör  können  Sie  bei  Ihrem 

RIDGID Händler oder RIDGID Service-Stationen bestellen.

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  NaviTrack® II

24

Wartung und Reinigung

 WARNUNG

1.  Halten  Sie  das  NaviTrack® II  mit  einem  feuchten 

Tuch  und  einem  milden  Reinigungsmittel  sauber. 

Nicht in Wasser eintauchen.

2.  Zum  Reinigen  keine  Kratzwerkzeuge  oder  rauen 

Gegenstände  verwenden,  da  sie  das  Display  per-

manent  zerkratzen  können.  Zum  Reinigen  des 

Systems  NIEMALS  LÖSUNGSMITTEL  VERWENDEN. 

Substanzen,  wie  Aceton  oder  andere  aggressive 

Chemikalien können Risse im Gehäuse verursachen.

Lokalisieren fehlerhafter Komponenten

Vorschläge  zur  Fehlerbehebung  finden  Sie  in  der  entspre-

chenden  Anleitung  auf  Seite  26.  Bei  Bedarf  wenden  Sie  sich 

bitte an Ihren Händler oder Ihre Ridge Tool Service-Station. 

Service und Reparatur

 WARNUNG

Das  Instrument  sollte  zu  einem  unabhängigen  RIDGID 

Vertrags-Service-Center  gebracht  oder  ins Werk  eingeschickt 

werden. Auf alle Reparaturen, die von Ridge Service-Betrieben 

durchgeführt  werden,  wird  Garantie  gegen  Material-  und 

Verarbeitungsmängel gewährt.

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NaviTrack® II

25

Symbole

Abbildung 38: Symbole

TASTATURSYMBOLE

Menünavigation

Menüauswahl 

Sondenmodus: Tiefe/Neuzentrierung des Audiotons erzwingen 

Leitungslokalisierungsmodus; Tiefe erzwingen, Strom erzwingen, 

Neuzentrierung des Audiotons erzwingen 

Signalstärke Annäherungseinstellung; Kartenanzeige erzwingen

Menünavigation

Ein-/Ausschalttaste

Menütaste

Frequenztaste

Audiotaste

DISPLAYSYMBOLE (Fortsetzung)

Lautstärke

Batteriezustand

Warnung bei zu schwacher Batterie (blinkt)

Analogsignalstärke

Maximale Analogsignalstärke

Keine Sonde vorhanden

Keine Lokalisierung vorhanden

Signal der obere Antennen

Signal der unteren Antennen

Signalkappen

DISPLAYSYMBOLE

Sondenfrequenz

Frequenz für aktive Lokalisierung

Annäherung

Signalstärke

Entfernung (Tiefe)

2D Horizontalwinkelanzeige

Horizontalwinkelanzeige

Polsymbol

Sondenäquatorlinie

MENÜSYMBOLE

Wiederherstellen der 

Werkseinstellungen

Menükontrollkästchen

Tool-Menü

Einstellungen der 

Hintergrundbeleuchtung

Einstellen des 

Bildschirmkontrasts

Bildschirm-Setup

Setup-Menü

Informationsbildschirm

Menü Zählersperre

Eine Ebene aufwärts 

(Menütaste drücken)

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  NaviTrack® II

26

Leitfaden zur Fehlerbehebung

PROBLEM

WAHRSCHEINLICHER GRUND DES FEHLERS

NaviTrack® II hängt 

sich während der 

Benutzung auf.

Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein. Die Batterien entfernen, wenn sich das Gerät nicht 

abschalten lässt. Wenn die Batterien schwach sind, wechseln Sie sie aus.

Während der Leitungs-

suche „springen“ die 

Linien im Karten-Display 

über den Bildschirm.

Dies lässt darauf schließen, dass das NaviTrack® II kein Signal empfängt oder dass eine Störung 

vorliegt.

Vergewissern Sie sich, dass der Transmitter richtig angeschlossen und geerdet ist. Richten Sie das 

NaviTrack® II auf beide Zuleitungen, um sicherzugehen, dass ein vollständiger Stromkreis besteht.

Versuchen Sie es mit einer höheren Frequenz, durch Anschließen an einer anderen Stelle der 

Leitung, oder durch Wechseln in den Induktionsmodus.

Versuchen Sie, etwaige Störquellen zu ermitteln und zu beseitigen. (Verbundene Erdung, usw.)

Beim Lokalisieren einer 

Sonde „springen“ Linien 

über den Bildschirm.

Überprüfen Sie, ob die Batterien in der Sonde funktionieren.

Möglicherweise ist die Sonde zu weit entfernt; versuchen Sie es näher an der Sonde, wenn 

möglich, oder führen Sie eine Bereichssuche durch.

Verifizieren Sie das Signal, indem Sie die untere Antenne nahe an die Sonde bringen.  

HINWEIS:

 Sonden haben Schwierigkeiten, Signale durch Leitungen aus Gusseisen und 

Kugelgraphitgusseisen zu senden.

Der Abstand zwischen 

der Sonde und den 

beiden Polen ist 

nicht gleich.

Die Sonde kann geneigt sein, oder es liegt ein Übergang zwischen Gusseisen und Kunststoff vor.

Das Gerät arbeitet 

unregelmäßig und lässt 

sich nicht abschalten.

Eventuell sind die Batterien zu schwach. Neue Batterien einlegen und einschalten.

Das Display ist beim 

Einschalten völlig dunkel 

oder sehr hell.

Schalten Sie das Gerät aus und wieder ein.

Stellen Sie den Kontrast des LCD-Bildschirms ein.

Es ist kein Ton zu hören.

Stellen Sie die Lautstärke im Tonmenü ein.

NaviTrack® II empfängt 

das Signal nicht.

Vergewissern Sie sich, dass der richtige Modus und die richtige Frequenz eingestellt ist. Überprüfen 

Sie, ob sich der Stromkreis möglicherweise verbessern lässt. Positionieren Sie den Transmitter neu, 

verändern Sie die Erdung, die Frequenz, usw.

Das NaviTrack® II lässt 

sich nicht einschalten.

Prüfen Sie, ob die Batterien in der korrekten Richtung eingelegt sind.

Prüfen Sie, ob die Batterien geladen sind.

Prüfen Sie, ob die Batteriekontakte in Ordnung sind.

Eventuell ist eine Sicherung des Gerätes durchgebrannt. (Eine Wartung im Werk ist erforderlich.)

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NaviTrack® II

27

Technische Daten

Gewicht mit Batterien ............. 2,4 kg

Maße

  Länge  ..................................... 38,0 cm 

  Breite  ...................................... 18,2 cm  

  Höhe  ...................................... 79,0 cm

Stromquelle

   4 Baby-Zellen, 1,5 V Alkaline (ANSI/NEDA 14A, IEC LR14) 

oder 1,2 V NiMH- oder NiCad-Akkus

Nennstrom: 6 V, 550 mA

Signalstärke

   Nicht-linear in Funktion. 2000 ist 10x höher als 1000, 3000 

ist 10x höher als 2000, usw.

Betriebsumgebung

  Temperatur ........................... -20°C bis 50°C (-4°F bis 122°F) 

  Luftfeuchtigkeit ..................  5% bis 95% relative 

Luftfeuchtigkeit 

Lagertemperatur ...................... -20°C bis 60°C (-4°F bis 140°F)

Standardeinstellungen

Tiefeneinheiten = Feet & Inches

Lautstärke = 1 (eine Einstellung über stumm)

Hintergrundbeleuchtung = automatisch

60 Hz (Power) Standardmodus

Standardausstattung

  NaviTrack® II Leitungssuchgerät

  Markierungen und Masthalter

  Bedienungsanleitung

  4 Baby-Zellen (Alkaline)

  Schulungsvideo (DVD)

Optionale Ausstattung

  Zusätzliche Pol-/Sondenmarkierungen

  ST-301 Transmitter

  ST-501 Transmitter

  Induktionsklammer (12 cm)

  Batteriesonde

  Schwimmsonde

Frequenzen

Standardfrequenzen:

Sonde

 .......................................................... 512 Hz

Erfassung aktiver Leitungen

 ...........  128 Hz, 1 kHz, 8 kHz,  

33 kHz

Power-Leitungslokalisierung

 .......... 60 Hz (9th)

Optionale Frequenzen:

Sonde

 ..........................................................   16 Hz, 640 Hz, 850 Hz 

8 kHz, 16 kHz, 33 kHz

Leitungslokalisierung

 .........................  200 kHz, 262 kHz

Power 

 ......................................................... 50 Hz

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RIDGE TOOL COMPANY

NaviTrack® II

Mode d’emploi

AVERTISSEMENT!

Lisez  attentivement  ce 

mode d’emploi avant d’uti-

liser l’appareil. L’incompré-

hension  et  le  non-respect 

du  contenu  de  ce  mode 

d’emploi  peut  provoquer 

une  électrocution,  un  in-

cendie et/ou des blessures 

corporelles graves.

NaviTrack® II

Localisation de tube, câble et sonde

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NaviTrack® II

1

Informations de sécurité générales

AVERTISSEMENT!

 Lisez attentivement 

ces  instructions  et  le  guide  de  sécu-

rité qui l’accompagne dans leur inté-

gralité  avant  d’utiliser  cet  appareil. 

Si  vous  avez  des  questions  sur  l’un  ou  l’autre 

aspect  relatif  à  l’utilisation  de  cet  appareil, 

contactez votre distributeur RIDGID.

L’incompréhension  et  le  non-respect  de 

toutes  les  instructions  peut  provoquer  une 

électrocution,  un  incendie  et/ou  des  blessures 

corporelles graves.

CONSERVEZ  CES  INSTRUCTIONS  DANS  UN 

ENDROIT SUR !

Ne sondez pas des lignes haute tension

Précautions relatives aux piles

Utilisez  uniquement  des  piles  présentant  le  type  et 

la  taille  spécifiés.  Ne  mélangez  pas  différents  types 

de  piles  (notamment  des  piles  alcalines  et  des  piles 

rechargeables).

 N’utilisez pas non plus simultanément des 

piles  complètement  chargées  et  des  piles  partiellement 

déchargées (ne mélangez pas des piles neuves et des piles 

usagées). 

Rechargez  les  piles  avec  les  chargeurs  prévus  par  le 

fabricant  des  piles. 

L’emploi  d’un  chargeur  inapproprié 

peut entraîner une surchauffe et une défaillance des piles.

Mettez  correctement  les  piles  au  rebut.

  L’exposition 

des  piles  à  des  températures  élevées  peut  entraîner  une 

explosion. Ne les jetez pas au feu. Certains pays appliquent 

des  règlements  sur  la  mise  au  rebut  des  piles.  Respectez 

donc les réglementations applicables.

Sécurité des personnes

Utilisez  les  accessoires  appropriés.

  Ne  posez  pas  cet 

appareil  sur  un  chariot  ou  une  surface  instable.  Toute 

chute  peut  endommager  sérieusement  l’appareil  ou 

blesser gravement un enfant ou un adulte.

Evitez  toute  pénétration  d’objet  et  de  liquide.

  Ne 

renversez jamais aucun liquide sur l’appareil. Les liquides 

augmentent  les  risques  d’électrocution  et  d’endom-

magement de l’appareil.

Evitez le trafic. Faites attention aux véhicules en mouve-

ment lorsque vous utilisez l’appareil sur ou à proximité 

de la voie publique. Portez des vêtements visibles ou 

des  vestes  réfléchissantes.

  Ces  précautions  permettent 

d’éviter des blessures graves.

Utilisation et entretien 

du NaviTrack® II

Utilisez  exclusivement  l’équipement  de  la  manière 

décrite.

  N’utilisez  pas  le  NaviTrack® II  avant  d’avoir  lu  le 

manuel de l’utilisateur et suivi une formation appropriée.

N’immergez  pas  les  antennes  dans  l’eau.  Stockez 

l’appareil en lieu sec

, afin de réduire les risques d’électro-

cution et de dégâts de l’appareil.

Lorsque vous n’utilisez pas l’appareil, rangez-le hors de 

portée  des  enfants  et  autres  personnes  non  formées.

L’utilisation  de  l’appareil  par  des  utilisateurs  non  formés 

peut être dangereuse.

Entretenez  l’appareil  avec  soin.

  L’entretien  correct  des 

appareils de diagnostic réduit les risques de blessure.

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  NaviTrack® II

2

  Service

Le  diagnostic  d’entretien  de  l’instrument  doit  être 

confié  exclusivement  à  des  réparateurs  qualifiés. 

Tout 

entretien  ou  réparation  effectué  par  du  personnel  non 

qualifié peut entraîner des blessures.

Lorsque vous réparez un appareil de diagnostic, utilisez 

exclusivement  des  pièces  de  rechange  identiques.

Suivez  les  instructions  décrites  à  la  section  de  ce  mode 

d’emploi  relative  à  l’entretien.  L’utilisation  de  pièces  non 

autorisées  ou  le  non-respect  des  instructions  d’entretien 

peut occasionner un risque d’électrocution ou de blessure.

Effectuez  un  contrôle  de  sécurité.

  Après  tout  entretien 

ou  réparation  de  l’appareil,  demandez  au  technicien  de 

service d’effectuer des contrôles de sécurité pour s’assurer 

que l’appareil est en parfait état de fonctionnement.

Dégâts qui requièrent une intervention.

 Retirez les piles 

et  confiez  la  réparation  à  un  réparateur  qualifié  dans  les 

cas suivants :

o   si  du  liquide  ou  un  objet  a  pénétré  à  l’intérieur  de 

l’appareil ;

o   si l’appareil ne fonctionne pas correctement en suivant 

les instructions d’utilisation ;

o   en cas de chute ou de dégât quelconque de l’appareil ;

o   quand vous notez d’importants changements dans les 

performances du produit.

Pour  toute  question  relative  à  l’entretien  ou  la  réparation  

de  l’appareil,  contactez  votre  distributeur  ou  directement 

Ridge Tool.

Dans  toute  correspondance,  mentionnez  toutes  les 

informations indiquées sur la plaque signalétique de l’appareil, 

y compris le numéro de modèle et le numéro de série.

Remarque importante

Le  NaviTrack® II  est  un  outil  de  diagnostic  qui  détecte  les 

champs  électromagnétiques  émis  par  des  objets  enfouis. 

Il  est  conçu  pour  aider  l’utilisateur  à  localiser  ces  objets 

en  reconnaissant  les  caractéristiques  des  lignes  de  champ 

et  en  les  affichant  à  l’écran.  Comme  les  lignes  de  champ 

électromagnétique peuvent être altérées par de la distorsion et 

des interférences, il est important de confirmer l’emplacement 

des objets enfouis avant de commencer le cavage.

Plusieurs lignes de distribution peuvent être enfouies dans 

la même zone. Veillez donc à respecter les réglementations 

locales en vigueur et les procédures de service par appel 

unique.

La  mise  à  jour  de  l’impétrant  constitue  le  seul  moyen  de 

vérifier son existence, son emplacement et sa profondeur.

Ridge  Tool  Co.,  ses  filiales  et  ses  fournisseurs  ne  sont 

pas  responsables  des  blessures  ou  dommages  directs, 

indirects,  incidents  ou  conséquents  dus  à  l’utilisation  du 

NaviTrack® II.