Bondioli&Pavesi 399CEE011_F: DEUTSCH
DEUTSCH: Bondioli&Pavesi 399CEE011_F

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ÜBERSETZUNG DER
DEUTSCH
ORIGINAL-ANLEITUNGEN
SICHERHEITSAUFKLEBER
AUFKLEBER UNFALLSCHUTZROHR Code 399141000
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AUFKLEBER UNFALLSCHUTZROHR Code 399JAP001
Der Anwender muss die Vorschriften der Sicherheitsaufkleber befolgen und für die
volle Funktionstüchtigkeit des Unfallschutzes Sorge tragen.
Viele Unfälle mit Gelenkwellen entstehen dadurch, dass der Unfallschutz entfernt
wird oder nicht einwandfrei arbeitet.
Aus Exportgründen kann er zusammen mit dem Aufkleber 399CEE051 vorhanden
sein; für die Zulassung ist dies jedoch nicht erforderlich .
AUFKLEBER UNFALLSCHUTZROHR Code 399CEE051
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Den Arbeitsbereich bei laufender Gelenkwelle nicht betreten.
Die Berührung kann schwere Unfälle verursachen. Keine weite Kleidung mit Riemen
oder anderen losen Teilen, die an der Gelenkwelle hängen bleiben könnten, tragen.
Vor jedem Einsatz überprüfen, ob an Gelenkwelle, Schlepper und Arbeitsmaschine
sämtliche Unfallschutzvorrichtungen ordnungsgemäß eingebaut und
funktionstüchtig sind. Etwaige beschädigte oder fehlende Teile unbedingt vor
Gelenkwellenbetrieb durch Originalteile ersetzen bzw. vorschriftsmäßig nachrüsten.
Vor Betreten des Arbeitsbereichs und vor Wartungsarbeiten stets Motor abschalten
und Zündschlüssel abziehen. Vor der eigentlichen Arbeit bitte diese Hinweise
sowie das Handbuch Ihrer Maschine aufmerksam durchlesen.
DIESE VORSCHRIFTEN DIENEN IHRER SICHERHEIT.
AUFKLEBER UNFALLSCHUTZROHR Code 399143000
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GEFAHR! Sich vom Arbeitsbereich oder drehenden Teilen fernhalten.
Keine weite Kleidung mit Riemen oder anderen losen Teilen, die an der Gelenkwelle
hängen bleiben könnten, tragen.
Die Berührung mit drehenden Teilen kann auch tödliche Unfälle verursachen.
SCHUTZ FEHLT, NICHT BETREIBEN.
Die Gelenkwelle niemals ohne Unfallschutz betreiben. Vor der Arbeit überprüfen,
ob alle Schutzvorrichtungen eingebaut und funktionstüchtig sind.
Etwaige beschädigte oder fehlende Teile unbedingt vor Gelenkwellenbetrieb durch
Originalteile ersetzen bzw. vorschriftsmäßig nachrüsten.
SICHERHEIT UND EINSATZBEDINGUNGEN
Beim Einsatz von Maschine und Gelenkwelle die Vorschriften für
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Geschwindigkeit und Leistung im Handbuch der Maschine strikt einhalten.
Überlastungen und Einschalten der Zapfwelle unter Last vermeiden. Die Überlast-
bzw. Freilaufkupplung stets an der Maschinenseite der Gelenkwelle anbringen.
Die Arbeitsmaschine nur mit Original-Gelenkwellen antreiben, die aufgrund
Länge, Größe, Kupplung und Unfallschutz dem dafür vorgesehenen Einsatz
entsprechen. Ein zweckfremder Gebrauch von Gelenkwelle und Überlast- bzw.
Freilaufkupplungen ist nicht gestattet. In der Gebrauchsanleitung der Maschine
überprüfen, ob die Gelenkwelle mit Überlast bzw. Freilaufkupplung ausgerüstet
sein muss. Der Einsatz der im Katalog verzeichneten Gelenkwellen, Überlast- und
–1
–1
Freilaufkupplungen ist für Drehzahlen bis maximal 1000 min
vorgesehen min
.
Sicherstellen, dass die Gelenkwelle alle vorgesehenen Gelenkbewegungen
ausführen kann, ohne den Schlepper oder die Maschine zu berühren. Durch die
Berührung von Teilen des Schleppers, Haken, Zugzapfen, oder Dreipunktaufhängung
wird die Schutzvorrichtung der Gelenkwelle beschädigt. Keine Schlepper bzw.
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Anhängesysteme an der Maschine benutzen, die die Gelenkwelle während deren
Gelenkbewegungen berühren. Keine Adapter oder Komponenten benutzen, die
nicht vom Hersteller der Maschine vorgesehen sind.
Sämtliche drehenden Teile entsprechend schützen.
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Die Unfallschutzvorrichtungen von Schlepper und Maschine müssen mit
dem Unfallschutz der Gelenkwelle ein integriertes Schutzsystem bilden.
Vor jedem Einsatz überprüfen, ob an Gelenkwelle, Schlepper und
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Arbeitsmaschine sämtliche Unfallschutzvorrichtungen ordnungsgemäß
eingebaut und funktionstüchtig sind. Etwaige beschädigte oder fehlende
Teile unbedingt vor Gelenkwellenbetrieb durch Originalteile ersetzen bzw.
vorschriftsmäßig nachrüsten.
Motor abschalten, Zündschlüssel abziehen und vor Herantreten an die
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Arbeitsmaschine bzw. vor Wartungsarbeiten auf den vollkommenen Stillstand
der drehenden Teile warten.
Sich vom Arbeitsbereich oder drehenden Teilen fernhalten. Keine weite
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Kleidung mit Riemen oder anderen losen Teilen, die an der Gelenkwelle
hängen bleiben könnten, tragen. Die Berührung mit drehenden Teilen kann auch
tödliche Unfälle verursachen.
Die Gelenkwelle nicht als Auage bzw. Trittbrett gebrauchen.
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Die Schieberohre müssen sich bei normalen Arbeitsbedingungen
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über mindestens die Hälfte ihrer Länge überdecken, mindestens1/3
Rohrüberdeckung muß in allen Arbeitsbedingungen gewährleistet sein. Auch in
Stillstandspositionen müssen die Schieberohre ausreichend überdeckt sein, um
Verkanten zu vermeiden.
STATIONÄR BETRIEBENE MASCHINEN (Pumpen, Hubgeräte, Generatoren,
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Trockner usw.) nur bei Ankupplung an Schlepper einsetzen. Falls erforderlich,
den Schlepper mit Bremskeilen unter den Rädern sichern. Der Schlepper muss
an der Maschine angekuppelt, und so aufgestellt sein, dass sich die Ecken der
Kupplungen einander decken und gleich sind.
EINFACHE GELENKE
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Mit geringfügigen und gleichen Winkeln arbeiten α1 = α
2.
Bei Kurzzeitbetrieb (Lenkeinschläge) sollten Winkel von 45° nicht überschritten
werden. Bei übermäßigen bzw. ungleichen Winkeln die Zapfwelle ausschalten.
WEITWINKEL-GLEICHLAUFGELENKE
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Der Einsatz des Weitwinkel-Gleichlaufgelenks sollte normalerweise im
ausgerichteten Zustand bzw. mit kleinen Gelenkwinkeln erfolgen. Je nach Typ ist das
Weitwinkel-Gleichlaufgelenk nur bei Kurzzeitbetrieb (Lenkeinschläge) für Winkel bis
50° und 75° (Größe SH) bzw. 80° ausgelegt. Falls die Gelenkwelle schlepperseitig
mit einem Weitwinkel-Gleichlaufgelenk und maschinenseitig mit einem einfachen
Gelenk ausgestattet ist, sollten zur gleichförmigen Bewegungsübertragung
–1
kontinuierliche Arbeitswinkel des einfachen Gelenks von 16° bei 540 min
und
–1
von 9° bei 1000 min
nicht überschritten werden.
Den Arbeitsbereich bei Inbetriebnahme, Nachteinsatz bzw. schlechter Sicht
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richtig ausleuchten.
Reibkupplungen können im Betrieb sehr hohe Temperaturen erreichen.
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Nicht berühren! Um Brandrisiken zu vermeiden, ist brennbares Material von
der Kupplung fern zu halten. Längere Schlupfphasen sind zu vermeiden.
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NENNLEISTUNG Pn und NENNDREHMOMENT Mn
-1
-1
540 min
1000 min
Pn Mn Pn Mn
kW CV-HP-PS N∙m kW CV-HP-PS N∙m
S1 13 18 234 20 27 190
S2 21 28 364 31 42 295
S4 28 38 494 42 57 400
S5 37 50 651 55 75 527
S6 40 55 716 61 83 583
H7 51 70 911 78 106 745
S8 66 90 1171 100 136 956
H8 66 90 1171 100 136 956
S9 81 110 1431 122 166 1166
SH 97 132 1717 147 200 1405
S0 124 169 2199 187 254 1785
SK 180 254 3183 284 386 2712
ANSCHLUSS
Sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten nur mit geeigneter
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Unfallschutzausrüstung ausführen.
Das auf dem Schutz aufgedruckte Schleppersymbol weist auf die
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Schlepperseite der Gelenkwelle hin. Eine eventuelle Überlast- bzw.
Freilaufkupplung stets maschinenseitig anbringen.
Vor der Arbeit überprüfen, ob die Gelenkwelle fest an Schlepper und
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Arbeitsmaschine angeschlossen ist. Das Anzugsmoment etwaiger
Befestigungsbolzen überprüfen.
Die Halteketten befestigen. Optimale Betriebsbedingungen liegen vor,
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wenn die Kette radial zur Gelenkwelle ausgerichtet ist. Bei Einstellung
der Kettenlänge darauf achten, dass die Abwinkelung der Gelenkwelle in jedem
Arbeits-, Transport- und Fahrtzustand gewährleistet ist. Bei übermäßig langen
Ketten besteht die Gefahr, dass sie sich um die Gelenkwelle wickeln.
Wenn die Länge der Kette nicht korrekt eingestellt ist und die Spannung
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- zum Beispiel beim Manövrieren der Maschine - zu stark wird, öffnet sich
der “S-förmige Verbindungshaken und die Kette wird von der Schutzvorrichtung
getrennt.
In diesem Fall muss die Kette ersetzt werden.
Der “S”-förmige Haken der neuen Kette muss in die Öse des Basistrichters
eingefädelt und unter Wahrung seiner runden Form geschlossen werden, damit er
nicht herausrutschen kann.
Wenn die Länge der Kette mit Trennvorrichtung vom Basistrichter nicht
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korrekt eingestellt ist und die Spannung - zum Beispiel beim Manövrieren
der Maschine - zu stark wird, löst sich der Federhaken vom Befestigungsring und
die Kette wird von der Schutzvorrichtung getrennt.
In diesem Fall kann die Kette wie nachstehend beschrieben problemlos wieder
eingehängt werden.
Den Befestigungsring durch Lösen der Schraube und Verschieben der
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Lasche öffnen.
Die Kette in den Befestigungsring stecken und die Lasche wieder zuschieben.
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Die Lasche zuschrauben.
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Die Ketten nicht zur Beförderung oder zum Abstützen der Gelenkwelle
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nach Arbeitseinsatz verwenden. Vielmehr eine zweckgerechte Abstützung
gebrauchen.
Zur leichteren Anbringung der Gelenkwelle die Zapfwellen von Schlepper
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und Arbeitsmaschine reinigen und schmieren.
Zur Vorbeugung von Verletzungen oder Beschädigungen am Unfallschutz
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durch Auseinanderfallen der Gelenkwelle darf diese nur waagrecht
gehandhabt werden. Auf das Gewicht der Gelenkwelle abgestimmte Transportmittel
verwenden.
SCHIEBESTIFT
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Den Schiebestift drücken und die Gabelnabe so auf die Zapfwelle einschieben,
dass der Stift in die Nut einrastet. Nach dem Anschluss an die Zapfwelle muss der
Schiebestift wieder in Ausgangsposition rasten.
DREHGRIFF
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Gabel mit Zapfwelle ausrichten. Drehgriff in Ausraststellung vorschieben.
Gabel bündig auf die Zapfwelle aufschieben. Griff loslassen und Gabel soweit
zurückschieben, bis die Kugeln in die Nut der Zapfwelle einrasten und der Griff
zurückschnellt. Überprüfen, ob die Gabel richtig an der Zapfwelle angeschlossen ist.
AUTOMATISCHER DREHGRIFF
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Drehgriff zurückschieben. Gabel soweit auf die Zapfwelle aufschieben,
bis der Griff zurückschnellt. Überprüfen, ob die Gabel richtig an der Zapfwelle
angeschlossen ist.
KONISCHE KLEMMSCHRAUBE
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Vor Gebrauch den Anzug der Mutterschraube kontrollieren.
Gabelnabe auf die Zapfwelle aufschieben und die konische Klemmschraube mit
der Ringnut der Prolwelle starr verbinden. Empfohlenes Anzugsmoment:
150 Nm bei Prolen 1 3/8” Z6 bzw. Z21. 220 Nm bei Prolen 1 3/4” Z6 bzw. Z20.
Ausschließlich konische Bondioli & Pavesi Klemmschrauben verwenden.
KLEMMSCHRAUBE
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Vor Gebrauch den Anzug der Mutterschraube kontrollieren.
Empfohlenes Anzugsmoment:
91 Nm (67 ft lbs) bei M12 Bolzen. 144 Nm (106 ft lbs) bei M14 Bolzen.
SCHMIERUNG
Sämtliche Wartungs- und Reparaturarbeiten nur mit geeigneter
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Unfallschutzausrüstung ausführen.
SCHMIERUNG DER SCHIEBEROHRE
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Die Gelenkwellenhälften auseinanderziehen. Sofern kein Schmiernippel
vorgesehen ist, die Schieberohre manuell schmieren.
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SCHMIERSYSTEM
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Gelenkwellen mit Schmiersystem der Schieberohre über den Schmiernippel
an der Innengabel auf Maschinenseite schmieren.
Mit dem Schmiersystem können die Schieberohre in jeder Arbeitsposition schnell
und ohne Ausbau der Gelenkwelle aus der Maschine geschmiert werden.
Abgenutzte oder beschädigte Komponenten nur gegen Bondioli & Pavesi
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Original-Ersatzteile austauschen. Kein Teil der Gelenkwelle darf eigenmächtig
umgerüstet oder verstellt werden. Für die in vorliegendem Gebrauchs- und
Wartungshandbuch nicht vorgesehenen Eingriffe ist der Bondioli & Pavesi Händler
zuständig.
Vor jedem Einsatz der Gelenkwelle die einzelnen Teile auf ihren Zustand
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überprüfen und schmieren. Die Gelenkwelle vor saisonbedingtem Stillstand
reinigen und schmieren.
Komponenten nach abgebildeter Übersicht schmieren, die Schmierintervalle sind
in Stunden angegeben.
Bei besonders schwierigen Einsätzen in aggressiver Umgebung ist zuweilen
eine häufigere Schmierung als 50 Stunden erforderlich.
Die im Handbuch angegebenen Fettmengen sind für Schmierintervalle von 50
Stunden empfohlen, die Bauteile der Gelenkwellen SFT können jedoch gelegentlich
nach einer längeren Einsatzdauer von bis zu 100 Stunden geschmiert werden. Falls
die Gelenkwelle SFT seit der letzten Schmierung über 50 Stunden benutzt wurde,
muss mehr Schmiermittel nachgefüllt werden als für 50 Stunden empfohlen. Die
nachgefüllte Schmiermittelmenge muss im Verhältnis zur Anzahl der Arbeitsstunden
stehen, und erreicht die doppelte Menge, wenn die Einsatzdauer 100 Stunden
beträgt.
Bei Gleichlaufgelenken auf keinen Fall die 100 Stunden überschreiten.
In Gramm (g) angegebene Mengen. 1 Unze (oz.) = 28,3 g (Gramm).
Das Fett in die Kreuzgelenkgarnituren einspritzen, bis es an den Lagern austritt.
Fett allmählich und nicht stoßweise einspritzen.
Fettsorte NLGI Gradation 2 verwenden.
Nach der Arbeitssaison den im Schutz des Gleichlaufgelenks angesammelten
Fettüberschuss entfernen.
ÜBERLAST- UND FREILAUFKUPPLUNGEN
RA - RL FREILÄUFE
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Verhindert, dass die Leistung drehender Maschinenteile auf den Schlepper
zurückwirkt, wenn dieser abbremst bzw. wenn die Zapfwelle ausgeschaltet wird.
Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach längerem Stillstand schmieren.
Die Freiläufe RL bedürfen keiner Schmierung und sind ohne Schmiernippel.
Den Maschinenbereich erst nach Auslauf der Drehteile betreten.
SA - LC ÜBERLASTKUPPLUNGEN MIT SPERRKÖRPERN
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Unterbrechung der Leistungsübertragung bei Überschreiten des eingestellten
Drehmoments.
Beim Ratschgeräusch der Sperrkörper die Zapfwelle sofort ausschalten.
Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach längerem Stillstand schmieren.
Die Überlastkupplungen LC sind mit Dichtring ausgestattet und brauchen nur
einmal pro Saison geschmiert werden.
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LN - LT ÜBERLASTKUPPLUNGEN MIT SYMMETRISCHEN
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SPERRKÖRPERN
Unterbrechung der Leistungsübertragung bei Überschreiten des eingestellten
Drehmoments.
Beim Ratschgeräusch der Sperrkörper die Zapfwelle sofort ausschalten.
Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach längerem Stillstand schmieren.
Die Überlastkupplungen LT sind mit Dichtring ausgestattet und brauchen nur
einmal pro Saison geschmiert werden.
LB - SCHERBOLZENKUPPLUNG
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Unterbrechung der Leistungsübertragung bei Überschreiten des eingestellten
Drehmoments.
Zur Wiederaufnahme des Betriebs den abgescherten Bolzen durch einen gleicher
Größe und Festigkeitsklasse ersetzen.
Die Scherbolzenkupplungen mit Schmiernippel mindestens einmal pro Saison und
nach längerem Stillstand schmieren.
LR - AUTOMATISCHE NOCKENSCHALTKUPPLUNG
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Unterbrechung der Leistungsübertragung bei Überschreiten des eingestellten
Drehmoments. Ein Drehzahlrückgang oder Stopp der Zapfwelle bewirken das
automatische Wiedereinrasten. Die beim Einbau geschmierte Kupplung bedarf
daher keiner regelmäßigen Nachschmierung.
GE - ELASTISCHER TORSIONSDÄMPFER
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Aufnahme von Drehmomentspitzen sowie Dämpfung von Schwingungen
und Wechselbelastungen. Keine regelmäßige Wartung erforderlich.
ÜBERLASTKUPPLUNGEN MIT REIBSCHEIBEN
Beim Einbau bzw. nach längerem Stillstand den Funktionszustand der
Reibscheiben überprüfen.
• Bei frei liegenden Reibscheiben (siehe Abbildung 44) handelt es sich um den
Kupplungstyp FV mit Tellerfeder und FFV mit Schraubenfedern. Die Höhe der
Feder nach Angaben auf Abbildung 45 messen und einstellen. Bei abgedeckten
Reibscheiben mit Blechring (siehe Abbildung 46) handelt es sich um den
Kupplungstyp FT.
Bei frei liegenden Reibscheiben und Bolzen mit Hutmuttern handelt es sich
um den Kupplungstyp FK.
Vor saisonbedingtem Stillstand die Federn entspannen und die Kupplung trocken
lagern. Vor erneutem Einsatz die Funktionstüchtigkeit der Reibscheiben überprüfen
und die ursprüngliche Federspannung wiederherstellen. Bei Überhitzung durch
häugen und anhaltenden Schlupf sofort mit dem Vertragshändler der Maschine
bzw. der Verkaufsorganisation von Bondioli & Pavesi Rücksprache nehmen.
FV - FFV ÜBERLASTKUPPLUNG MIT REIBSCHEIBEN
44
Der Schlupf der Reibscheiben begrenzt den Höchstwert des übertragenen
Drehmoments.
Kurzzeitige Drehmomentspitzen und Überlastungen werden verhindert.
Einsatz als Drehmomentbegrenzung sowie zum Anlauf von Maschinen hoher Trägheit.
Für die Einstellung die Arbeitshöhe der Feder regulieren.
Die Einstellung der Überlastkupplungen mit Reibscheiben FV und FFV ist je
45
nach Höhe h der Federn verschieden. Für eine höhere/niedrigere Einstellung
die acht Bolzen um eine 1/4 Drehung anschrauben/abdrehen und anschließend die
vorschriftsmäßige Funktion überprüfen. Den Vorgang ggf. wiederholen. Die Bolzen
nicht übermäßig anziehen, um die Funktion der Kupplung nicht zu beeinträchtigen.
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FT - FK - ÜBERLASTKUPPLUNGEN MIT REIBSCHEIBEN
46
Der Schlupf der Reibscheiben begrenzt den Höchstwert des übertragenen
Drehmoments.
Kurzzeitige Drehmomentspitzen und Überlastungen werden verhindert.
Einsatz als Drehmomentbegrenzung sowie zum Anlauf von Maschinen hoher Trägheit.
FT Kupplungen weisen ein einen Blechring am Umfang auf. Es liegt eine
richtige Federspannung vor, wenn die Feder bündig am Blechring anliegt. Um
diese Bedingung zu erzielen, die Mutterschrauben anziehen, bis die Feder die
Schutzmanschette blockiert, dann die Mutter um eine 1/4 Drehung aufdrehen.
Die Bolzen nicht übermäßig anziehen, um die Funktion der Kupplung nicht zu
beeinträchtigen.
Der Kupplungstyp FK weist Bolzen mit Hutmuttern auf. Es liegt eine
richtige Federspannung vor, wenn die Muttern ganz eingedreht sind. Nur
Spezialbolzen und -muttern B&P verwenden.
Benden sich in der Flanschgabel außer den acht Bolzen ebenfalls vier
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Inbusstife, ist die Kupplung mit Freigangschraube ausgerüstet. Der
Federdruck ist am geringsten, wenn die vier Stifte in den Flansch eingeschraubt
sind. Vgl. Anleitungsblatt im Lieferumfang der Kupplungen mit Freigangschraube.
Durch die Freigangschraube kann der Zustand der Reibscheiben überprüft und
der Federdruck auf die Reibscheiben bei längerem Stillstand auf ein Mindestmaß
reduziert werden.
Kupplungen mit Freigangschraube werden mit Gebrauchs- und
Wartungshandbuch geliefert. Das Handbuch zum vorschriftsmäßigen
Gebrauch der Freigangschraube durchlesen.
Reibkupplungen können im Betrieb sehr hohe Temperaturen erreichen.
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Nicht berühren! Zum Schutz vor Brandgefahren verlängerten Schlupf
vermeiden und kein entzündliches Material im Kupplungsbereich aufbewahren.
FNV - FFNV - FNT - FNK ÜBERLASTKUPPLUNG MIT REIBSCHEIBEN
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UND FREILAUF Vereint die Funktionseigenschaften der Überlastkupplungen
mit Reibscheiben mit jenen des Freilaufs.
Einsatz auf Maschinen mit großer Schwungmasse.
Alle 50 Betriebsstunden bzw. nach längerem Stillstand schmieren.
Den Maschinenbereich erst nach Auslauf der Drehteile betreten.
AUSBAU DER SCHUTZVORRICHTUNG
Die Befestigungsschrauben abdrehen.
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Trichter und Schutzrohr abziehen.
51
Prolmanschette abnehmen und Laufring ausziehen.
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EINBAU DER SCHUTZVORRICHTUNG
Laufringsitz auf den Innengabeln schmieren.
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Laufring auf die Nut schieben und hierbei den Schmiernippel zum Gelenkrohr
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ausrichten.
Den Rippenschutztrichter so einsetzen, dass der Schmiernippel in der
55
entsprechenden Bohrung sitzt.
Das Schutzrohr mit dem Basistrichter so aufsetzen, dass der Schmiernippel
56
durch die entsprechende Bohrung ragt.
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D
Die Befestigungsschrauben andrehen.
57
Keinen Schrauber verwenden.
AUSBAU DER SCHUTZVORRICHTUNG FÜR GLEICHLAUFGELENKE
Die Schrauben der Schutzmanschette abdrehen.
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Die Schrauben des Trichters abdrehen.
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Trichter und Schutzrohr abziehen.
60
Schutzmanschette abziehen.
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Die Haltefeder aushaken und in einer der zwei Bohrungen des Gleitrings
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eingehängt lassen, damit sie nicht verloren geht.
Die Laufringe aufweiten und aus ihren Sitzen herausziehen.
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EINBAU DER SCHUTZVORRICHTUNG FÜR GLEICHLAUFGELENKE
Die Sitze einfetten und die Laufringe einbauen.
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Laufring auf der Innengabel positionieren und hierbei den Schmiernippel
zum Gelenkrohr ausrichten.
Den Laufring am Gleichlaufgelenk positionieren und die Plättchen hierbei
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zur Innengabel ausrichten. Der Laufring ist mit einem Schmiernippel
ausgestattet, der nur für 50°-Gleichlaufgelenke benutzt wird. Den Schmiernippel
des großen Laufrings für den Schutz von 80°-Gelenken nicht beachten.
Die Haltefeder an den zwei Rändern des Gleitrings einhaken.
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Die Schutzmanschette einschieben. Hierbei die strahlenförmigen Öffnungen
67
mit den Plättchen des Laufrings, und die Öffnung am Boden mit dem
Schmiernippel des kleinen Laufrings ausrichten.
Nur bei 50°-Gleichlaufgelenken: Bei Einschieben der Schutzmanschette
68
außer den Hinweisen unter Punkt 66 auch die zusätzliche Öffnung der
Schutzmanschette mit dem Schmiernippel des großen Laufrings ausrichten.
Die strahlenförmigen Öffnungen der Schutzmanschette müssen mit den
69
Öffnungen in den Plättchen des Laufrings zusammenfallen.
Nur bei 50°-Gleichlaufgelenken: Die strahlenförmigen Öffnungen der
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Schutzmanschette müssen mit den Öffnungen in den Plättchen des Laufrings,
und die zusätzliche Öffnung der Schutzmanschette muss mit Schmiernippel des
Laufrings zusammenfallen.
Die 6 geflanschten Schrauben der Schutzmanschette eindrehen. Keinen Schrauber
71
verwenden.
Den Basistrichter und das Rohr montieren; dabei den Schmiernippel in die
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Öffnung am Basistrichter stecken.
Die 3 Befestigungsschrauben der Schutzmanschette anziehen. Keinen
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Schrauber verwenden.
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D
KÜRZEN DER GELENKWELLE
Bondioli & Pavesi rät von Änderungen an seinen Produkte ab und empehlt
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auf jeden Fall, sich an den Händler der Maschine bzw. eine qualizierte
Servicestelle zu wenden. Die Gelenkwelle bei Bedarf folgendermaßen kürzen.
Den Unfallschutz ausbauen.
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Die Schieberohre um die Überlänge kürzen. In normaler Arbeitsstellung
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müssen die Schieberohre mindestens 1/2 überdeckt sein. Die Schutzrohre
müssen selbst bei stehender Gelenkwelle ausreichend überdeckt sein, um
ein Verkanten zur vermeiden. Wenn die Gelenkwelle mit einer einzelnen Kette
ausgestattet ist, dürfen die Rohre nur begrenzt gekürzt werden (normalerweise
nicht über 70 mm), um die Überwurfmutter, die die Schutzrohre verbindet, nicht
zu eliminieren. Wenn die Gelenkwelle mit einem in das innere Rohr eingebauten
Schmiersystem ausgestattet ist, dürfen die Rohre nur begrenzt gekürzt werden,
um das Schmiersystem nicht zu beschädigen.
Die Rohrenden sorgfältig abfeilen und die Späne von den Rohren entfernen.
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Die Schutzrohre der Reihe nach auf die gleiche Länge der Schieberohre
78
kürzen. Wenn die Gelenkwelle mit nur 1 Kette maschinenseitig
versehen ist und beim Kürzen der Mitnahmering, der die Schutzrohre
drehfest verbindet, auch entfernt würde, muss eine Haltekette
auch an die schlepperseitige Schutzhälfte angebracht werden.
Das Innenrohr einfetten und den Unfallschutz wieder einbauen.
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Die Länge der Gelenkwelle bei kleinster und größter Ausziehung überprüfen.
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In Arbeitsstellung müssen die Schieberohre mindestens 1/2 überdeckt sein.
Die Schutzrohre müssen selbst bei stehender Gelenkwelle ausreichend überdeckt
sein, um ein Verkanten zur vermeiden.
DIE HALTEKETTE EBENFALLS AN DER SCHLEPPERSEITIGEN SCHUTZHÄLFTE
ANGEBRACHT WERDEN
VERSCHLEISS DER GABELSCHENKEL
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ÜBERHÖHTE ARBEITSWINKEL
• Arbeitswinkel reduzieren.
• Zapfwelle bei Arbeitswinkeln über 45° ausschalten.
VERFORMUNG DER GABELN
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ÜBERHÖHTE DREHMOMENTSPITZEN
• Überlastungen und Einschalten der Zapfwelle unter Last vermeiden.
• Funktion der Kupplung überprüfen.
BRUCH DER KREUZZAPFEN
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ÜBERHÖHTE DREHMOMENTSPITZEN
• Überlastungen und Einschalten der Zapfwelle unter Last vermeiden.
• Funktion der Kupplung überprüfen.
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VORZEITIGER VERSCHLEISS DER KREUZZAPFEN
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ÜBERLASTUNG
• Die im Handbuch der Maschine angeführten Geschwindigkeits- und
Leistungsvorgaben nicht überschreiten.
UNZUREICHENDE SCHMIERUNG
• Hinweise unter Punkt 37 befolgen.
AUSEINANDERFALLEN DER SCHIEBEROHRE
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ÜBERMÄSSIGES AUSEINANDERZIEHEN DER GELENKWELLE
• Einsatzbedingungen mit extremem Ausziehen der Gelenkwelle vermeiden.
• Bei stationären Maschinen soll die Ausrichtung des Schleppers zur Maschine
eine Überdeckung der Schutzrohre wie unter Punkt 10 dargestellt gewährleisten.
VERFORMUNG DER SCHIEBEROHRE
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ÜBERHÖHTE DREHMOMENTSPITZEN
• Überlastungen und Einschalten der Zapfwelle unter Last vermeiden.
• Funktion der Kupplung überprüfen.
• Gelenkwelle darf im Einsatz weder mit Schlepper noch mit Maschine in Berührung
kommen.
VORZEITIGER VERSCHLEISS DER SCHIEBEROHRE
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UNZUREICHENDE SCHMIERUNG
• Hinweise von Punkt 33 bis Punkt 37 befolgen.
UNZUREICHENDE ÜBERLAPPUNG DER SCHIEBEROHRE
• Hinweise unter Punkt 10 befolgen.
VORZEITIGER VERSCHLEISS DER LAUFRINGE
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UNZUREICHENDE SCHMIERUNG
• Hinweise unter Punkt 37 befolgen.
Alle Kunststoffteile der Kardan-Gelenkwellen von Bondioli & Pavesi sind
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komplett recycelbar. Ersetzte Teile müssen umweltgerecht gesammelt und
entsorgt werden.
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