Ivoclar Vivadent IPS PressVEST: IPS e.max Press / IPS e.max ZirPress / IPS InLine PoM

IPS e.max Press / IPS e.max ZirPress / IPS InLine PoM: Ivoclar Vivadent IPS PressVEST

Einbetten

Maximal 400 g Einbettmasse auf einmal anmischen

Mischungsverhältnis genau einhalten!

Das Einbetten erfolgt auf einem Rüttler unter leichter Vibration. Die eingebettete Muffel erschütterungsfrei

abbinden lassen und keine Manipulationen an der Muffel vornehmen.

Einige Punkte, die die Abbindeexpansion der Einbettmasse beeinflussen

Temperatur der Einbettmasse und des Liquids

Restwasser im Anmischbecher, Luftfeuchtigkeit

Vorwärmen / Haltezeiten

Aufsetztemperatur Raumtemperatur

Temperaturanstieg 5°C / Min.

Haltezeit 30 Min. bei 250°C

100 g Muffel – mind. 45 min

Haltezeit ab Erreichen der Endtemperatur

200 g Muffel – mind. 60 min

850°C

300 g Muffel – mind. 90 min

Werden mehr als 2 Muffeln gleichzeitig vorgewärmt, so ist die Haltezeit auf Endtemperatur je zusätzlicher

Muffel um 15 Min. zu verlängern.

Vorwärmen von Rohlingen und Alox-Kolben

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IPS e.max

Press / IPS e.max

ZirPress / IPS InLine

PoM

Rohling Nicht vorwärmen

Alox-Kolben Nicht vorwärmen

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IPS Empress

Esthetic

Rohling Vorwärmen

Alox-Kolben Vorwärmen

One-Way-Plunger Nicht vorwärmen

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IPS Empress

Cosmo

Rohling Nicht vorwärmen

Alox-Kolben Vorwärmen

Wichtige Hinweise

Keine Wachsentspannungsmittel (Tensid) verwenden. Reaktionen mit der Einbettmasse sind möglich.

Gleich bleibende Ergebnisse können nur unter Beachtung der Verarbeitungsanleitung und unter gleich

bleibenden Bedingungen erzielt werden.

Liquidkonzentrat ausschliesslich mit destilliertem oder entionisiertem Wasser verdünnen.

Liquidkonzentration: Je mehr destilliertes Wasser der Anmischflüssigkeit beigemischt wird, umso geringer

wird die Abbindeexpansion. Liquid nicht unter 50% verdünnen.

Einbettmasse nur mit sauberen, trockenen Instrumenten verarbeiten und keine Gipsanmischbecher ver-

wenden.

Pulverbeutel vorsichtig aufschneiden und gesamten Beutelinhalt entnehmen.

Die angegebenen Mindestzeiten (Abbindezeit / Haltezeiten) müssen unbedingt eingehalten werden.

Keine Druckeinbettung vornehmen, dadurch werden die Produkteigenschaften verändert.

Keine Wochenendeinbettung vornehmen (Gefahr von Rissen oder Pressfahnen).

Um eine ausreichende Durchwärmung der Muffeln im Vorwärmofen zu gewährleisten, sind

folgende Punkte zu beachten:

Einbettmassen-Muffeln immer in den kalten Vorwärmeofen stellen.

Der Vorwärmofen darf maximal bis zur Hälfte seiner Stellfläche bestückt werden.

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Dabei die Muffeln immer im hinteren Teil des Vorwärmofens platzieren.

Muffeln im Ausbrennofen immer mit der Öffnung nach unten stellen, möglichst im 45° Winkel.

Die Muffeln nicht in direkten Kontakt zueinander stellen. Luftzirkulation ermöglichen.

Gepresste Muffeln immer sofort nach Programmende aus dem Pressofen nehmen und zum Abkühlen auf

ein Gitter stellen

Beim Ausbetten ist darauf zu achten, dass beim grob Vorstrahlen (4 bar Druck) nur der Einbettmasse

Überschuss entfernt wird, und nicht das Keramik-Objekt mit abgestrahlt wird.

Achtung Sicherheitshinweise

Während des Vorwärmens innerhalb der ersten 20 Minuten den Ausbrennofen nicht öffnen: Ver-

brennungsgefahr durch Wachsdämpfe, die sich an der Luft entzünden können!

Dieses Material enthält Quarz, das Lungenkrankheiten hervorrufen kann (Silikose oder Krebs), wenn es

eingeatmet wird. Das Einatmen von Staub ist zu vermeiden und eine geeignete Staubschutzmaske ist zu

tragen.

Physikalische Daten

(nach EN ISO 15912:2006)

Fliessfähigkeit: 152 mm Liquidkonzentration 60%

Erstarrungsbeginn: 8,15 Minuten Liquidkonzentration 60%

Druckfestigkeit: 3,4 MPa Liquidkonzentration 60%

Lineare Wärmeausdehnung: 0,97 % Liquidkonzentration 60%

Das Material wurde für den Einsatz im Dentalbereich entwickelt und muss gemäss Gebrauchsinformation verarbeitet werden. Für Schäden, die

sich aus anderweitiger Verwendung oder nicht sachgemässer Verarbeitung ergeben, übernimmt der Hersteller keine Haftung. Darüber hinaus ist

der Verwender verpflichtet, das Material eigenverantwortlich vor dessen Einsatz auf Eignung und Verwendungsmöglichkeit für die vorgesehenen

Zwecke zu prüfen, zumal wenn diese Zwecke nicht in der Gebrauchsinformation aufgeführt sind.

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