Mitsubishi Electric CMB-P108V-F: GBDFINLEPGRRUTR 4.4. Arbeiten an der Auslaufrohrleitung

GBDFINLEPGRRUTR 4.4. Arbeiten an der Auslaufrohrleitung: Mitsubishi Electric CMB-P108V-F

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GB D F I NL E P GR RU TR 4.4. Arbeiten an der Auslaufrohrleitung

1. Arbeiten an der Auslaufrohrleitung

Dafür sorgen, daß die Auslaufrohrleitung zur Außenanlage (Abwasserseite)

eine Abwärtsneigung (Neigungsverhältnis von mehr als 1/100) aufweist. Wenn

das Einhalten eines Neigungsverhältnisses nicht möglich ist, mit einer sog.

”Hochlaufvorrichtung” (drain-up mechanism) ein Abwärtsneigungsverhältnis von

1/100 sicherstellen.

Dafür sorgen, daß abzweigende Auslaufrohrleitungen weniger als 20 m lang

sind. Wenn die Auslaufrohrleitung lang ist, durch Anbringung von Metallklam-

mern (Rohrschellen) Auftreten von Schwingungen verhindern. Niemals

Luftabzugsrohre anbringen, da sonst Abwasser ausgestoßen wird.

Den mitgelieferten Auslaufschlauch am Abwasserausgang des Anlagenkörpers

anschließen. Als Auslaufrohrleitung Rohre aus Vinylchlorid VP-25 (ø32) verwen-

den (

2

). Den mitgelieferten Auslaufschlauch am Abwasserausgang mit dem

mitgelieferten Schlauchband abdichten. (Dazu kein Klebemittel verwenden, weil

der Auslaufschlauch später zu Wartungszwecken abgenommen werden muß).

In der Umgebung des Abwasserausgangs keinen Geruchfänger anbringen.

[Fig. 4.4.1] (P.3)

A:

25 cm

B:

1,5 – 2 m

A

Neigungsverhältnis mehr als 1/100

B

Isoliermaterial

C

Stützklammer (Rohrschelle)

D

Abwasserausgang

E

IIsolierte Rohrleitung (mitgeliefert)

F

Befestigungsband (mitgeliefert)

G

Schlauchband (mitgeliefert)

H

Auslaufschlauch (200 mm lang)

Wie in 

3

 dargestellt, etwa 10 cm unter den Abwasserausgängen eine

Sammelrohrleitung anbringen und mit einem Abwärtsneigungsverhältnis von

mehr als 1/100 versehen. Diese Sammelrohrleitung muß aus VP-30 bestehen.

5. Elektroarbeiten

Das Ende der Auslaufrohrleitung so anordnen, daß keine Gefahr der Geruch-

bildung besteht.

Das Ende der Auslaufrohrleitung nicht in einen Abfluß leiten, in dem sich ioni-

sche Gase bilden können.

Obgleich Rohrleitungen in beliebiger Richtung verlegt werden können, dafür

sorgen, daß die oben gegebenen Anweisungen beachtet werden.

Bei Verwendung der wahlweise erhältlichen  ”Hochlaufvorrichtung” (drain-up

mechanism), die dafür vorgesehenen Anweisungen zur Auslaufverrohrung

beachten.

[Fig. 4.4.2] (P.3)

A

BC-Steuerung

B

Innenanlage

C

Sammelrohrleitung

D

So groß wie möglich auslegen. Etwa 10 cm.

2. Abflußtest

Nach Abschluß der Arbeiten an der Auslaufrohrleitung die Platte der BC-Steue-

rung öffnen, Wasser einfüllen und den Abwasserfluß testen. Bei dieser Gelegen-

heit auch vergewissern, daß aus den Anschlüssen kein Wasser austritt.

3. Isolierung der Auslaufrohrleitungen

Die Auslaufrohrleitungen genau wie die Kältemttelrohrleitungen mit ausreichend

Isolierung ausstatten.

 Vorsicht:

Darauf achten, daß die Auslaufrohrleitungen angebracht und wärmeisoliert

sind, damit sich kein Kondenswasser bilden kann. Bei ungenügender Aus-

stattung der Rohrleitungen kann Wasser austreten und Ihre Einrichtung durch

Nässe beschädigen.

s

Zunächst alle gesetzlichen Bestimmungen beachten und die Energiever-

sorgungsunternehmen zu Rate ziehen.

 Warnung:

Elektroarbeiten sollten nur durch qualifizierte Elektrotechniker gemäß allen

in Frage kommenden gesetzlichen Bestimmungen und gemäß beigefügten

Instruktionsunterlagen vorgenommen werden. Auch sind gesonderte Strom-

kreise zu verwenden. Bei zu geringer Stromversorgung oder bei unsachge-

mäß ausgeführten Elektroarbeiten besteht die Gefahr von Stromschlägen

oder Brandgefahr.

s

Alle Elektroleitungen ohne Lose oder Wackelkontakt anschließen.

Das Stromquellenkabel am Reglerkasten mit einer Pufferhülse gegen Zug-

kraft (PG-Anschluß oder dergleichen) anschließen.

[Fig. 5.0.1] (P.3)

A

Schaltkasten

B

Stromquellenkabel

C

Loch ø21 (Buchse mit Gummiverschluß)

D

Übertragungsleitung

s

Niemals Netzstromkabel an Klemmleisten für Steuerkabel anlegen. (Sie

können sonst brechen)

s

Dafür sorgen, daß das Anschlußbrett der Steuerleitung mit Innenanlage,

Außenanlage und BC-Steuerung verdrahtet ist.

Übertragungskabel sind nach dem Kreuzanschlußverfahren 2-adrig, nichtpolarisiert

verdrahtet.

Abgeschirmte 2-Kernkabel (CVVS, CPEVS) von mehr als 1,25 mm

2

 Durchmesser

als Übertragungskabel verwenden.

Die Schaltkapazität des Netzstroms zu den BC-Steuerungen und die Leitungs-

größen sind wie folgt ausgelegt:

Schalter (A)

Leitungsgröße

Kapazität

Sicherung

15

15

20A

20A 30mA

1,5 mm

2

0,1 Sek.

oder weniger

Nähere Informationen finden sich im Installationshandbuch der Außenanlage.

Netzkabel für Elektrogeräte dürfen nicht leichter sein als eine Ausführung ge-

mäß 245 IEC oder 227 IEC 53.

Bei der Installation der Klimaanlage muß ein Schalter mit mindestens 3 mm

Kontaktabstand an jedem Pol vorgesehen werden.

 Vorsicht:

Nur Sicherungen und Unterbrecher mit der richtigen Kapazität verwenden.

Sicherungen. Leiter oder Kupferdrähte mit zu großer Kapazität können Fehl-

funktionen verursachen oder Brände nach sich ziehen.

Darauf achten, daß die Außenanlagen geerdet sind. Die Erdleitungen nicht an

Gasrohre, Wasserrohre, Beleuchtungsstäbe oder Telefonerdkabel anschließen.

Durch unsachgemäße Erdung können Stromschläge verursacht werden.

6. Einstellung der Adressen und Betrieb der Anlage

Der Adressenschalter jeder BC-Steuerung ist bei Versand ab Werk auf ’000’ ein-

gestellt. Dies überprüfen.

Den Adressenschalter auf 1 + Adresse der Außenanlagen einstellen.

s

Die BC-Steuerungsadresse muß normalerweise auf 1 + Adresse der Au-

ßenanlage eingestellt werden.

Wenn sich dadurch allerdings die gleiche Adresse wie die einer anderen

Außenanlage ergibt, die Adresse auf einen Wert zwischen 51 und 100

einstellen und vergewissern, daß sie sich von der Adresse anderer Steue-

rungen unterscheidet.

Dazu bitte im Installationshandbuch der Außenanlage nachsehen.

7. Testlauf

Vor Überprüfen des Testlaufs

s

Nach Aufstellung, Verrohrung und Verdrahtung der Innenanlagen und der

BC-Steuerungen erneut vergewissern, daß kein Kältemittel austritt oder

kein Wackelkontakt an den Netzstrom- und Steuerkabeln anliegt.

s

Mit einem 500 V Meßgerät vergewissern, daß ein Isolationswiderstand

von mehr als 1,0 M

 zwischen Netzstromklemmbrett und Erdung anliegt.

Bei weniger als 1,0 M

 Betrieb nicht aufnehmen.

 Vorsicht:

Niemals den Isolationswiderstand des Klemmbretts für Steuerkabel messen.

Trennschalter mit

Kunststoff-Formgehäuse

Erdschlußunterbrecher