Alexika RET control-visc: instruction
Class: Equipment
Type:
Manual for Alexika RET control-visc

20 000 004 159
RET control visc 082014
Reg.-No. 4343-01
Indicationes de seguridad
ES
68
Veiligheidsinstructies
NL
69
Norme di sicurezza
IT
70
Säkerhetsanvisningar
SV
71
Sikkerhedshenvisninger
DA
72
Sikkerhetsanvisninger
NO
73
Turvallisuusohjeet
FI
74
Instruções de serviço
PT
75
Wskazówki bezpieczeństwa
PL
76
Bezpečnostní pokyny
CS
77
Biztonsági utasitások
HU
78
Varnostna opozorila
SL
79
Bezpečnostné pokyny
SK
80
Ohutusjuhised
ET
81
Drošības norādes
LV
82
Nurodymai dėl saugumo
LT
83
Инструкции за безопасност BG
84
Indicaţii de siguranţă
RO
85
Υποδείξείς ασφάλείας
EL
86
Betriebsanleitung
DE
4
Ursprungssprache
Operating instructions
EN
20
Mode d‘emploi
FR
36
Руководство пользователя
RU
52
IKA
®
RET control-visc

2
A
Mains switch
B
Adjustable safety circuit
C
Rotating knob, heating
D
Rotating knob, motor
E
Button „Menu“
F
Button „Back“
G
Button „Scale“
H
Button „Timer“
I
Button „Lock“
J
Display
K
Power socket
L
Contact thermometer jack
M
Interface RS 232
N
Connection-BNC
O
Connection-USB
P
Threaded hole for stand
Q
Heating plate
A
Geräteschalter
B
Einstellbarer Sicherheitskreis
C
Bedienknopf Heizung
D
Bedienknopf Motor
E
Taste „Menü“
F
Taste „Back“
G
Taste „Wiegen“
H
Taste „Timer“
I
Taste „Lock“
J
Display
K
Netzbuchse
L
Anschlussbuchse Temp.Fühler
M
RS 232 Schnittstelle
N
BNC-Anschluss
O
USB-Anschluss
P
Stativgewindebohrung
Q
Aufstellplatte
A
Commutateur
B
Circuit de sécurité réglable
C
Bouton rotatif chauffage
D
Bouton rotatif moteur
E
Bouton „Menu“
F
Bouton „Back“
G
Bouton „Scale“
H
Bouton „Timer“
I
Bouton „Lock“
J
Affichage
K
Prise secteur
L
Prise du themocontact
M
Interface RS 232
N
Raccordement BNC
O
Raccordement USB
P
Alésage fileté du statif
Q
Plaque de composants
J
I
E
F
D
C
G
H
O
A
K
L
M
N
B
P
P
Q
A
Выключатель прибора
B
Настраиваемая цепь аварийной защиты
C
Ручка управления нагревом
D
Ручка управления двигателем
E
Кнопка Menü («Меню»)
F
Кнопка Back («Назад»)
G
Кнопка весов
H
Кнопка таймера
I
Кнопка блокировки
J
Дисплей
K
Сетевая розетка
L
Соединительное гнездо датчика температуры
M
Интерфейс RS 232
N
Разъем BNC
O
Разъем USB
P
Резьбовое отверстие для штатива
Q
Установочная плита

3
1
Gesetzter Drehzahlwert
2
Gesetzter Temperaturwert
3
Temperatur der Trägerflüssigkeit
(nur in Verbindung mit Doppeltemp.-Sensoren)
4
Heizung aktiviert
5
Aktuelle Heizplattentemperatur
6
Gemessener pH-Wert (nur in Verbindung mit pH-Sonde)
7
Aktuelle Sicherheitskreis Temperatur
8
Wireless-Verbindung mit WiCo
9
Alle Bedienelemente gesperrt
10
Betriebsart ( Modus A/B/C/X1)
11
Externer Temperatursensor gesteckt und
gewählter Steuerungsmodus
12
USB Verbindung mit PC
13
Timer / Counter
14
Viskositätstrend Wert
15
Verbindung mit PC eingerichtet
16
Motor aktiviert
17
Intervall Modus
18
Aktueller Drehzahlwert
1
Motorspeed -set-value
2
Temperature -set-value
3
Temperature limitation of carrier liquid
(only in connection with double temp-sensors)
4
Heater activated
5
Actual Hotplate temperature
6
Measured pH-Value (only in connection with pH-probe)
7
Actual safety circuit temperature
8
Wireless connection to remote control
9
All operation elements locked
10
Operation Mode (A/B/C/X1)
11
External temperature probe connected
and the selected control mode
12
USB connection with PC
13
Timer / Counter
14
Viscosity trend value
15
Connection with PC established
16
Motor activated
17
Intermittent status
18
Actual speed value
12
10
9
8
11
7
6
5
4
3
2
13
14
15
1
17
16
18
1
Mis en valeur de la vitesse
2
Régler la température
3
La température du liquide poteur
(qu‘en liaison avec capteurs de température à double
4
Chauffage activé
5
Courant de chauffage plaques température
6
Valeur de pH mesurée (qu‘en liaison avec sonde de pH)
7
Température de sécurité en cour
8
Connexion Wireless avec une télécommande
9
Tous les contrôles verrouillés
10
Mode de fonctionnement
11
Capteur de température extérieure inséré et
le mode commande seléctionné
12
Connexion USB pour PC
13
Timer / Counter
14
Valeur de la tendance Viscositéi
15
Connection mis en place avec le PC
16
Moteur activé
17
Statut Intermittend
18
Valeur de vitesse actuelle
1
Заданная частота вращения
2
Заданная температура
3
Температура несущей жидкости
(только при наличии двойного датчика температуры)
4
Нагревание активировано
5
Фактическая температура нагревательной пластины
6
Измеренное значение pH (только при наличии
двойного датчика pH)
7
Текущая температура защитной цепи
8
Беспроводное соединение с WiCo
9
Все элементы управления заблокированы
10
Режим работы (режимы A/B/C/X1)
11
Внешний датчик температуры установлен,
выбранный режим управления
12
USB-соединение с ПК
13
Таймер/счетчик
14
Тренд вязкости
15
Соединение с ПК установлено
16
Двигатель активирован
17
Режим интервала
18
Фактическая частота вращения

4
DE
Inhaltsverzeichnis
Seite
Bedienelemente und Display
2
Inhaltsverzeichnis
4
EG - Konformitätserklärung
4
Gewährleistung
4
Zeichenerklärung
4
Sicherheitshinweise
5
Auspacken
6
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
6
Montage des Stativstabes
6
Sicherheitstemperaturgrenze einstellen
6
Zeichenerklärung
GEFAHR
VORSICHT
WARNUNG
Mit diesem Symbol sind Informationen gekennzeichnet,
die für die Sicherheit Ihrer Gesundheit von
absoluter Bedeutung sind
. Missachtung kann zur Gesundheitsbeeinträchtigung und Verletzung füh-
ren.
Mit diesem Symbol sind Informationen gekennzeichnet,
die für die technische Funktion des Gerätes
von Bedeutung sind
.
Missachtung kann Beschädigungen am Gerät zur Folge haben.
Mit diesem Symbol sind Informationen gekennzeichnet,
die für den einwandfreien Ablauf der Ge-
rätefunktion sowie für den Umgang mit dem Gerät von Bedeutung sind.
Missachtung kann
ungenaue Ergebnisse zur Folge haben.
ACHTUNG - Hinweis auf die Gefährdung durch Magnetismus.
GEFAHR - Hinweis auf die Gefährdung durch eine heiße Oberfläche.
Allgemeiner Gefahrenhinweis.
ACHTUNG
GEFAHR
EG - Konformitätserklärung
Wir erklären in alleiniger Verantwortung, dass dieses Produkt den Bestimmungen der Richtlinien 2006/95/EG und 2004/108/EG ent-
spricht und mit folgenden Normen und normativen Dokumenten übereinstimmt:
DIN EN IEC 61010-1, -2-010, -2-051 und DIN EN IEC 61326-1.
Gewährleistung
Entsprechend den
IKA
®
-Verkaufs-und Lieferbedingungen beträgt die Gewährleistungszeit 24 Monate. Im Gewährleistungsfall wenden
Sie sich bitte an Ihren Fachhändler, oder senden Sie das Gerät unter Beifügung der Lieferrechnung und Nennung der Reklamations-
gründe direkt an unser Werk. Frachtkosten gehen zu Ihren Lasten.
Die Gewährleistung erstreckt sich nicht auf Verschleißteile und gilt nicht für Fehler, die auf unsachgemäße Handhabung und unzurei-
chende Pflege und Wartung, entgegen den Anweisungen in dieser Betriebsanleitung, zurückzuführen sind.
Bedienung
7
Betriebsmodi einstellen
7
Funktionen
8
Anschlüsse und Schnittstellen
13
Zubehör
16
Störungen
16
Wartung und Reinigung
18
Technische Daten
19

5
>100 mm
>100 mm
>100 mm
Sicherheitshinweise
•
Lesen Sie die Betriebsanleitung vor Inbetriebnahme voll-
ständig und beachten Sie die Sicherheitshinweise.
• Bewahren Sie die Betriebsanleitung für Alle zugänglich auf.
Allgemeine Hinweise
•
Beachten Sie, dass nur geschultes Personal mit dem Gerät arbeitet.
• Beachten Sie die Sicherheitshinweise, Richtlinien, Arbeitsschutz
und Unfallverhütungsvorschriften.
• Steckdose muss geerdet sein (Schutzleiterkontakt).
Achtung - Magnetismus!
Beachten Sie die Auswirkungen des Ma-
gnetfeldes (Herzschrittmacher, Datenträ-
ger...).
Verbrennungsgefahr!
Vorsicht beim Berühren von Gehäusetei-
len und Heizplatte. Die Heizplatte kann
über 320 °C heiß werden. Beachten Sie die Restwärme nach
dem Ausschalten!
Das Gerät darf nur im kalten Zustand transportiert werden !
Geräteaufbau
Betreiben Sie das Gerät
nicht
in explo-
sionsgefährdeten Atmosphären, mit Ge-
fahrstoffen und unter Wasser.
• Stellen Sie das Gerät frei auf einer ebenen, stabilen, sauberen,
rutschfesten, trockenen und feuerfesten Fläche auf.
• Die Gerätefüße müssen sauber und unbeschädigt sein.
• Das Netzkabel, sowie Leitungen externer Messfühler dürfen die
heizbare Aufstellplatte nicht berühren.
• Prüfen Sie vor jeder Verwendung Gerät und Zubehör auf Be-
schädigungen. Verwenden Sie keine beschädigten Teile.
Zulässige Medien / Verunreinigungen / Nebenreaktionen
Achtung!
Mit diesem Gerät dürfen nur
Medien bearbeitet bzw. erhitzt werden,
deren Flammpunkt über der eingestell-
ten Sicherheitstemperaturbegrenzung liegt (50 ... 380 °C).
Die eingestellte Sicherheitstemperaturbegrenzung muss immer
mindestens 25 °C unterhalb des Brennpunktes des verwendeten
Mediums liegen.
Beachten Sie eine Gefährdung durch:
- entzündliche Materialien
- brennbare Medien mit niedrigem Dampfdruck
- Glasbruch
- falsche Dimensionierung des Gefäßes
- zu hohen Füllstand des Mediums
- unsicheren Stand des Gefäßes.
• Verarbeiten Sie krankheitserregende Materialien nur in geschlos
-
senen Gefäßen unter einem geeigneten Abzug. Bei Fragen wen-
den Sie sich bitte an
IKA
®
.
Bearbeiten Sie nur Medien, bei denen
der Energieeintrag durch das Bearbeiten
unbedenklich ist. Dies gilt auch für an-
dere Energieeinträge, z.B. durch Lichteinstrahlung.
• Die Aufstellpatte kann sich auch ohne Heizbetrieb durch den An
-
triebsmagneten bei hohen Drehzahlen erwärmen.
• Bedenken Sie eventuell auftretende Verunreinigungen und un-
gewollte chemische Reaktionen.
• Eventuell kann Abrieb von rotierenden Zubehörteilen in das zu
bearbeitende Medium gelangen.
• Bei Verwendung von PTFE-ummantelten Magnetstäbchen ist
Folgendes zu beachten:
Chemische Reaktionen von PTFE treten
ein im Kontakt mit geschmolzenen oder gelösten Alkali- und
Erdalkalimetallen, sowie mit feinteiligen Pulvern von Metallen
aus der 2. und 3. Gruppe des Periodensystems bei Temperatu-
ACHTUNG
GEFAHR
ren über 300-400 °C. Nur elementares Fluor, Chlortrifluorid und
Alkalimetalle greifen es an, Halogenkohlenwasserstoffe wirken
reversibel quelle
nd.
(Quelle: Römpps Chemie-Lexikon und „Ullmann“ Bd.19)
• Bei Verwendung von gelösten Alkali- und Erdalkalimetallen und
bei Temperaturen über 250°C sind grundsätzlich glasummantel-
te Magnetstäbchen einzusetzen!
Versuchsdurchführungen
Trag
en Sie Ihre persönliche Schutzaus
rüstung entsprechend der Gefahrenklas-
se des zu bearbeitenden Mediums. An-
sonsten besteht eine Gefährdung durch:
- Spritzen und Verdampfen von Flüssigkeiten
- Herausschleudern von Teilen
- Freiwerden von toxischen oder brennbaren Gasen.
• Reduzieren Sie die Drehzahl, falls:
- Medium infolge zu hoher Drehzahl aus dem Gefäß spritzt
- unruhiger Lauf auftritt
- das Gefäß sich auf der Aufstellplatte bewegt.
Zubehör
• Sicheres Arbeiten ist nur mit Zubehör, das im Kapitel „
Zubehör
“
beschrieben wird, gewährleistet.
• Montieren Sie Zubehör nur bei gezogenem Netzstecker.
• Beachten Sie die Betriebsanleitung des Zubehöres.
• Tauchen Sie externe Temperaturmessfühler (PT1000, ETS-D ....)
mindestens 20mm tief in das Medium ein.
• Der angeschlossene externe Temperaturmessfühler PT1000 muss
sich immer im Medium befinden..
• Zubehörteile müssen sicher mit dem Gerät verbunden sein und
dürfen sich nicht von alleine lösen. Der Schwerpunkt des Auf-
baus muss innerhalb der Aufstellfläche liegen.
Spannungsversorgung / Abschalten des Gerätes
• Spannungsangabe des Typenschildes muss mit Netzspannung
übereinstimmen.
• Die Steckdose für die Netzanschlussleitung muss leicht erreichbar
und zugänglich sein.
• Die Trennung des Gerätes vom Stromversorgungsnetz erfolgt nur
durch Ziehen des Netz bzw. Gerätesteckers.
Nach einer Unterbrechung der Strom-
zufuhr läuft das Gerät im Modus B von
selbst wieder an.
Zum Schutz des Gerätes
• Das Gerät darf nur von einer Fachkraft geöffnet werden.
• Decken Sie das Gerät nicht ab, auch nicht teilweise, z.B. mit me
-
tallischen Platten oder Folien. Die Folge ist Überhitzung.
• Vermeiden Sie Stöße und Schläge auf Gerät oder Zubehör.
• Achten Sie auf eine saubere Aufstellplatte.
• Beachten Sie die Mindestabstände zwischen Geräten, zwischen
Gerät und Wand, sowie oberhalb des Aufbaus (min. 800 mm).
WARNUNG
GEFAHR
WARNUNG
WARNUNG
GEFAHR
WARNUNG

6
Auspacken
• Auspacken
- Packen Sie das Gerät vorsichtig aus
- Nehmen Sie bei Beschädigungen sofort den
Tatbestand auf (Post, Bahn oder Spedition)
• Lieferumfang
- Beheizbarer Magnetrührer RET control visc
- Netzkabel
- Betriebsanleitung
- Schraubendreher (Sicherheitskreis)
- USB Kabel
- Schutzhaube
H104
- Magnetstäbchen
IKAFLON
30
und
40
mm
- Temperatursensor
PT 100.70
Bestimmungsgemäßer Gebrauch
Montage des Stativstabes
Hinweis:
Zum Arbeiten mit Badaufsätzen über ø 180 mm
verwenden Sie
bitte den Stativstab
H 16 V zusammen
mit dem Ausleger
H 16.1.
Die eingestellte Sicherheitstemperaturgrenze wird permanent
angezeigt
(7
).
Werkseinstellung: ca. 380 °C
Einstellbereich: 50 - 380 °C
Einsstellen des Sicherheitstemperaturgrenze
a
Geräteschalter
(A)
in ON-Stellung bringen
a
Einstellen der Sicherheitstemperaturgrenze mit dem mitgelie-
ferten Schraubendreher an Punkt
(B)
i
Anzeige des eingestellten Wertes auf dem Display
Die einstellbare Heizplattentemperatur von max. 340 °C liegt
mindestens 10 °C unter der eingestellten Sicherheitstemperatur-
grenze.
Achtung: Die eingestellte Sicherheitstemperaturgrenze
muss immer mindestens 25 °C unterhalb des
Flammpunktes des zu bearbeitenden Mediums liegen.
Funktionstest Sicherheitskreisabschaltung
a
Gerät auf über 50 °C aufheizen.
a
Sicherheitstemperaturgrenze auf Linksanschlag stellen (50°C)
Geräteschalter (A) in ON-Stellung bringen
i
Anzeige auf dem Display Err 25
Sicherheitstemperaturbegrenzung einstellen
Drehen Sie die Stellschraube nicht über den Links- bzw. Rechts-
anschlag hinaus, da in diesem Falle das Poti zerstört wird.
• Verwendung
- zum Mischen und / oder Erhitzen von Flüssigkeiten.
• Verwendungsgebiet (nur im Innenbereich)
- Laboratorien
- Schulen
- Apotheken
- Universitäten
Das Gerät ist für den Gebrauch in allen Bereichen, außer dem
Wohnbereich und Bereichen, die direkt an ein Niederspannungs-
Versorgungsnetz, das auch Wohnbezirke versorgt, geeignet.
Der Schutz für den Benutzer ist nicht mehr gewährleistet, wenn
das Gerät mit Zubehör betrieben wird, welches nicht vom Herstel-
ler geliefert oder empfohlen wird oder wenn das Gerät in nicht
bestimmungsgemäßem Gebrauch entgegen der Herstellervorgabe
betrieben wird oder wenn Veränderungen an Gerät oder Leiter-
platte durch Dritte vorgenommen werden.
•
Gewindestopfen
(P)
entfernen
• Schutzkappe von Stativstab abziehen
• Unterlegscheibe zwischen Gehäuse und Mutter legen
• Stativstab von Hand bis zum Anschlag einschrauben
• Mutter mit einem Gabelschlüssel SW17 anziehen
• Zubehör mit Kreuzmuffen montieren

7
Vor Inbetriebnahme Schutzfolie von der Aufstellplatte entfernen! Der Wechsel im Menü erfolgt mit der Menütaste „Back“
Inbetrieb-
nahme
Rühren
Heizen
Anschluss
externer
Thermometer
(direkte Temperatur-
regelung im Medium)
Wiegen
pH-Messung
Timer
F
Geräteschalter (A) in OFF-Stellung bringen
F
Netzkabel in Netzbuchse (K) einstecken
F
Geräteschalter (A) in ON- Stellung bringen
a
Standard Modus A ist eingestellt (siehe “Betriebsmodi”)
F
Motordrehzahl mit dem Bedienknopf (D) einstellen
a
Der eingestellte Wert wird auf dem Display (F) angezeigt
F
Start der Rührfunktion durch Drücken des Bedienknopfes (D)
i
a
Symbol (16) erscheint bei aktiviertem Motor
F
Einstellen der Sicherheitstemperaturgrenze (siehe “Sicherheitstemperaturgrenze einstellen)
F
Solltemperatur mit dem Bedienknopf (C) einstellen
a
Der eingestellte Wert wird auf dem Display (J) angezeigt
F
Einstellen des Temperatur-Regelmodus (siehe “Temperatur-Regelmodus einstellen”)
F
Start der Heizfunktion durch Drücken des Bedienknopfes (C)
Soll- und Ist- Temperatur wird permanent auf dem Display (J) angezeigt:
i
a
Bei eingeschalteter Heizung erscheint das Heiz-Symbol (4)
Die einstellbare Heizplattentemperatur beträgt max. 340°C
i
a
Solange die Temperatur der Aufstellfläche 50 °C überschreitet wird auch bei ausgeschaltetem Gerät im Display (J)
und die aktuelle Heizplattentemperatur angezeigt
F
Geräteschalter (A) in OFF-Stellung bringen
F
Sicherheitskontaktthermometer nach DIN 12878 Klasse 2 oder Temperaturfühler PT 100 (Einzelfühler) bzw.
PT1000 Doppelfühler) mit Buchse (L) verbinden
F
Geräteschalter (A) in ON-Stellung bringen
i
Temperaturfühler PT 100
a
Die auf dem Display (J) angezeigte Ist-Temperatur (5) entspricht der Mediumstempera-
tur. Das Symbol “Probe” (11) leuchtet.
i
Temperaturfühler PT 1000
a
Die auf dem Display (J) angezeigte Ist-Temperatur (5) des Temperaturfühlers entspricht
der Mediumstemperatur. Das Symbol “externer Temperatursensor” (11) erscheint.
Gleichzeitig wird die Temperatur der Trägerflüssigkeit (3) angezeigt.
F
Taste (G) drücken
F
warten bis das System stabil ist (nachdem das System stabil ist, erscheint hinter der Ziffer 0 ein “g“.
F
Gewicht in der Mitte der Heizplatte plazieren und warten bis das System stabil ist.
i
a
Der maximale Anzeigebereich ist 2000 g
a
Der Wägebereich ist max. 5000 g
a
Die Funktion Wiegen kann nur aktiviert werden, wenn die Funktionen Heizen und Rühren ausgeschaltet sind
i
a
Das Wägemodul kann kalibriert werden (siehe Kapitel „Kalibrieren des Wägemoduls“)
a
siehe Kapitel „Kalibrierung pH-Sonde und pH-Messung“
F
Taste (H) drücken
F
Einstellen der gewünschten Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden durch Drehen und Bestätigen durch Drücken des
Drehknopf (D)
nach dem Starten der Heiz- oder Rührfunktion, beginnt die Timerfunktion rückwärts zählend (siehe „Timer function“)
i
Sobald der Timer 0 erreicht hat, wird die Funktion Heizen immer ausgeschaltet auch wenn der Motor zuerst gestartet wurde.
Sofern die Heizung während des Timer-Vorganges aktiviert wird, wird nur die Heizung abgeschaltet, der Motor
läuft weiter (Siedeverzug).
Bedienung
(Kurzanleitung)
Betriebsmodi einstellen
Gerätebetrieb mit Modus A, B, oder C
Werkseinstellung: Modus A
Der eingestellte Modus wird auf dem Display (10) dauerhaft
angezeigt.
Modus A
Alle eingestellten Werte bleiben nach dem Ausschalten oder dem
Trennen des Gerätes vom Netz erhalten. Nach dem Einschalten
des Gerätes ist der Status der Funktionen Rühren und Heizen
ausgeschaltet (OFF).
Modus B
Alle eingestellten Werte bleiben nach dem Ausschalten oder dem
Trennen des Gerätes vom Netz erhalten. Nach dem Einschalten
des Gerätes wird der Status der Funktionen Heizen und Rühren
vor dem letzten Ausschalten übernommen (ON oder OFF).

8
Modus C
In diesem Modus kann mit oder ohne Temperaturmessfühler
gearbeitet werden.
Nach dem Einschalten des Gerätes mit dem Geräteschalter,
starten die Funktionen Rühren und Heizen mit zuletzt
eingestellten Status und den zuletzt eingestellten Werten. Die
eingestellten Sollwerte aus den Betriebsarten A und B können
nicht verändert werden.
Wechseln der Betriebs-Modi
- Scrollen Sie im Menü bis zum Icon „Mode“
- Öffnen Sie das Untermenü durch Drücken des Drehknopfs (D)
- Wählen Sie den Modus durch Drehen des Drehknopfs (D) und
bestätigen Sie den ausgewählten
Modus durch Drücken des Drehknopfs (D)
- Eine kurze Beschreibung des gewählten Modus erscheint
- Bestätigen Sie den Modus durch Drücken des Drehknopfes (D).
Funktionen
Der gewählte Temperaturregelmodus wird im Betrieb mit PT100
durch das Symbol (11) in der Digitalanzeige-
gekennzeichnet.
Die angezeigte Solltemperatur (2) und die Isttem-
peratur (5) beziehen sich auf die Mediumstem-
peratur. Die Heizplattentemperatur wird über die
eingestellte Sicherheitstemperatur (7) begrenzt.
Die Regelung der Mediumstemperatur erfolgt
über einen Mikrocontroller. Dadurch wird die
über den PT100 erfasste Mediumstemperatur
schnellstmöglich, ohne Überschwingen auf
die eingestellte Temperatur aufgeheizt. Der
Mikrocontroller passt sich automatisch an
die verschiedenen Wärmekapazitäten der
unterschiedlichen Aufstellgefäße und deren
Inhalt an. Damit ist immer eine optimale
Temperaturführung ohne Temperatur-
drift und Welligkeit gewährleistet.
Regelung der Mediumstemperatur mit
Temperaturmessfühler PT100
Der Benutzer kann die Temperaturregelung in drei verschiedenen
Modi seinen Bedürfnissen anpassen. Der gewählte Temperatur-
regelmodus wird ergänzend zum Symbol (
11)
angezeigt.
Regel-Modi
Wechseln der Regel Modi
- Scrollen Sie im Menü bis
zum Icon „Heizen“
- Öffnen Sie das Unter-
menü Regel Methode durch
Drücken des Dreh-
knopfs (D)
- Wählen Sie den Modus
durch Drehen des Dreh-
knopfs (D) und bestätigen
Sie den ausgewählten
Modus durch Drücken
des Drehknopfs (D)
- Eine kurze Beschreibung
des gewählten Modus
erscheint
- Bestätigen Sie den Modus,
indem Sie den
Drehknopf (D) drücken.
PID
: Für sehr empfindliche Medien, die sehr vorsichtig behandelt
werden müssen.
Vorteil:
• sehr genaue Erwärm-
ung der Flüssigkeit
• kein Überschwingen
zur eingestellten
Temperatur
Nachteil:
• langsamster Heizbetrieb
T
Set
t
Fast PID:
Verbindet die Vor teile von PID und 2-Punkt-
Regelung (sehr
schnelles Aufheizen
und hohe Regel-
genauigkeit,
Überschwinger
sind möglich).
2-Punkt
:
Für Medien die nicht zu empfindlich sind.
Vorteil:
• Heizung viel schneller
als
PID
Nachteil:
• Überschwingen zur
Mediumstemperatur
bis zu 10 °K
T
Set
t
T
Set
t

9
Der Betrieb mit PT1000 Doppelsensor wird durch
das Symbol in der Digitalanzeige
gekennzeichnet.
Ein Temperaturmessfühler befindet sich im
Wärmeträgermedium und ein Temperatur-
messfühler im Reaktionsmedium. Die gesetzte
Solltemperatur (2) bezieht sich immer auf
die Mediumstemperatur. Die höhere
Temperatur wird automatisch dem
Wärmeträgermedium zugewiesen und
im Display als zusätzliche Isttemperatur
mit dem Symbol (3).
angezeigt.
Die aktuelle Temperatur
des Reaktionsmediums wird als
aktueller Temperaturwert (5) ange-
zeigt.
Die Heizplattentemperatur und somit
die Wärmeträgermediumstemperatur
wird über die eingestellte Heizplatten-Sicherheitstemperatur (7)
begrenzt.
Die Reaktionsmediumstemperatur wird über die eingestellten
Temperaturlimits (Träger- / Reaktionstemperaturlimit) begrenzt.
siehe Kap. Temperaturbegrenzung
Temperaturbegrenzung
Um sicher zu stellen, dass weder die Reaktionsflüssigkeit noch das
Übertragungsmedium zu hoch erhitzt werden, kann der Benutzer
separate Temperaturgrenzen festlegen.
• Scrollen Sie im Menü zum
Icon Heizen
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Begrenzung“ und dann
„Mediumsgrenze“ und
stellen Sie die Begrenzungs-
temperatur für Reaktions
flüssigkeit ein.
• Bestätigen Sie die einge-
stellte Begrenzung durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Trägergrenze“ und stellen
Sie die Begrenzungs-
temperatur für Träger-
flüssigkeit ein.
• Bestätigen Sie die einge-
stellte Begrenzung durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
Regelung der Mediumstemperatur mit
Doppeltemperaturmessfühler PT1000
• Öffnen Sie das Untermenü
„Information der Grenz-
werte“. Alle eingestellten
Begrenzungswerte, inclusive
der Heizplatten Sicherheits-
temperatur werden ange-
zeigt.
• Verlassen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
Kalibrierung Messfühler
Um Temperaturabweichungen durch Toleranzen zu verringern,
kann der Benutzer den Temperaturmessfühler zusammen mit dem
Gerät kalibrieren.
2 Punkt-Kalibrierung:
Kalibrierung mit Hilfe von zwei Temperaturen
3 Punkt-Kalibrierung:
Genaueste Möglichkeit der Messfühler Kalibrierung bei drei
verschiedenen Temperaturen
Hinweis:
Eine vom Benutzer durchgeführte Kalibrierung wird im Display
durch die Anzeige des Symboles (11) in der Farbe
rot
dargestellt.
Die Kalibrierung von PT100 und PT1000.50 Doppelsensor
erfolgen unabhängig voneinander.
• Scrollen Sie im Menü zum
Icon Heizen
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Temperaturfühler“ und
dann „Kalibrierung“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Wählen Sie 2Punkt / 3Punkt
kalibrierung und bestäti-
gen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
In dieser Funktion kann die Drehzahl vor Beginn der Kalbrierung
voreingestellt werden.

10
g
g
Rührstab-Abriss-Überwachung
Wird ein Rührstab-Abriss erkannt, stoppt die Rührfunktion kurz um
den Rührstab zu fangen. Danach wird wieder auf die zuvor einge-
stellte Solldrehzahl hochgefahren. Ein erkannter Rührstababriss
wird durch das Symbol ( anstelle des Symbols 16)
angezeigt. Kommt es innerhalb der nächsten 3 min, ohne
Solldrehzahländerung, erneut zu einem Rührstab-Abriss, wird nach
dem Fangen des Rührstabes, auf eine um 100 rpm reduzierte
Solldrehzahl hochgefahren. Beim vierten Rührstab-Abriss –
mit jeweils weniger als 3 min normaler Rührdauer – wird die
Fehlermeldung ER 41 angezeigt. Die Drehzahl wird auf 200 rpm
reduziert, die Heizung wird ausgeschaltet.
In diesem Fall sollten die Versuchsbedingungen neu gewählt werden.
HINWEIS:
Der Anwender muss die Eignung bzw. die Funktion der
Rührstab-Abriss-Überwachung für den jeweiligen Aufbau -
Rührstab, Drehzahl, Gefäß, Medium - testen!
Die Rührstab-Abriss-Überwachung funktioniert nicht, wenn
das Rührstäbchen bereits beim Hochfahren auf die eingestellte
Solldrehzahl abreißt!
Je höher das zu übertragende Drehmoment ist, desto sicherer funk-
tioniert die Rührstab-Abriss-Überwachung.
In einem Becherglas mit Wasser kann der Rührstab-Abriss ab einer
Rührstablänge von 40 mm (d=8 mm) von 300 bis 1200 rpm erkannt
werden. Längere Rührstäbe, größere Rührstabflächen z.B. Trika,
bzw. höhere Drehzahlen erhöhen das zu übertragende Dreh-
moment.
• Scrollen Sie im Menü zum
Icon Rühren
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Rührstab-Abriss“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Bestätigen Sie dann durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D) den angezeigte,
Informations-Screen
g
Intervallmodus
Der Intervall Modus ist eine zyklische Unterbrechung der Rührfunk-
tion. Dabei kann die Laufzeit und die Stopzeit eingestellt werden.
Beim Einschalten des Gerätes wird bei aktiviertem Intervallmodus
die jeweilige Zeit angezeigt
• Scrollen Sie im Menü zum
Icon Rühren
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Intervall einstellen“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Geben Sie dann die Betriebs-
zeit und die Stoppzeit mit
dem Bedienknopf (D) ein
und bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D).
Drehmoment Trendmessung
Durch die Drehmoment Trendmessung kann auf den Viskositäts-
verlauf des Reaktionsmediums rückgeschlossen werden.
Die Geräte sind
nicht
für die Messung absoluter Viskosität ausge-
legt. Es wird lediglich die relative Änderung im Medium im Verhält-
nis zu einem durch den Anwender bestimmten Ausgangspunkt ge-
messen und angezeigt.
Nachdem sich die Drehzahl von Motor und Magnetstäbchen im
Medium auf die eingestellte Solldrehzahl stabilisiert haben, wird die
Viskositätsmessung mit 100% gestartet.
In Folge wird eine Steigerung des gemessenen Drehmomenttrends
durch Werte > 100% und eine Reduzierung durch Werte < 100%
angezeigt.
Durch Drücken des Folientasters “Back” (F) kann der Wert jederzeit
auf 100% zurückgesetzt werden.
Hinweis:
Die Drehmoment Trendmessung funktioniert nur bei
einer für die Dauer der Messung konstant eingestellten
Drehzahl.
Der Intervallmodus kann nicht mit der Drehmoment
Trendmessung kombiniert werden!

11
Die aktuelle Stellgröße wird als Referenz 100% ΔP gespeichert und
auf die Digitalanzeige ausgegeben. Angezeigt wird die Verände-
rung der Viskosität in %. Je nach Zu- oder Abnahme der Viskosität
wird diese mit kleiner oder größer 100% angezeigt.
• Scrollen Sie im Menü zum
Icon Rühren
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Drehmoment Trendmes
sung“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Bestätigen Sie den ange-
zeigte Informations-Screen
Wiegemodul
Das Wiegemodul ist eine Funktion, die es dem Benutzer ermöglicht
einfache Wiegeaufgaben aus-
zuführen.
•
Zum Starten der Wiegefunk-
tion drücken Sie die Taste (G)
auf der Frontfolie oder wäh-
len Sie den Menüpunkt
Wiegen aus.
Durch Drücken des Bedien-
knopfes (D) startet die
Wiegefunktion.
Hinweis:
Die Funktionen Heizen
und Rühren müssen
deaktiviert sein.
•
Es dauert eine kurze Zeit,
bis das System stabil ist.
Das stabile System wird
durch ein „g“ neben dem
gemesenen Wert ange-
zeigt.
Wiegen - Kalibrieren
• Öffnen Sie das Untermenü
„Kalibrierung“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Stellen Sie mit dem Be-
dienknopf ein Kalibrier-
gewicht ein und bestä-
tigen Sie durch Drücken
des Bedienknopfes (D)
• Legen Sie das Kalibrier-
gewicht auf die Aufstell-
platte und warten Sie bis
das Gerät meldet, dass der
Vorgang erfolgreich
beendet ist.
Dieses Verfahren muss zwei
oder dreimal vor Schließen
des Kalibriermodus durch-
geführt werden
Nach der erfolgreichen
Kalibrierung kann das
Wiegemodul verwendet
werden.
Führen Sie die Kalibrierung
in regelmäßigen Abständen
durch.
Timer / Counter
In der Funktion Timer hat der Benutzer die Möglichkeit den Heiz-
vorgang nach einer bestimmten Zeit zu unterbrechen.
Der Timer Zeitenbereich erstreckt sich auf 99 Stunden, 59 Minuten
und 59 Sekunden.
Hinweis:
Beim Start der beiden Funktionen (Heizen und/oder Rühren)
beginnt die Zeit abzulaufen.
Sobald die Heizfunktion aktiv ist, läuft die Timerfunktion auch
nur für die Heizung. Die Rührfunktion läuft weiter wie bisher.
Dies dient der Vermeidung von Siedeverzug in der Flüssigkeit.
Der Motor wird nur abgeschaltet, wenn die Heizfunktion nicht
aktiv ist. Die Funktion Rühren wird gestoppt, wenn während
des Timerzyklus die Heizfunktion nie gestartet wurde und die
Timerzeit abgelaufen ist.
HINWEIS:
Durch Eingabe des Wertes
00:00:00
(hh:mm:ss) wird der Counter
aktiviert. Der Counter zeigt die abgelaufene Versuchszeit.

12
Einstellen - Timer
•
Zum Starten der Timerfunk-
tion drücken Sie die Taste (H)
auf der Frontfolie oder wäh-
len Sie im Untermenü
„Timer“.
Mit Bestätigen des Menü-
punktes „Set“ wird die .
Timereinstellung geöffnet.
Durch Drehen des Bedien-
knopfes (D) kann die Timer-
Zeit eingestellt werden.
• Stunden wählen und Be-
dienknopfes (D) drücken
• Minuten wählen und Be-
dienknopfes (D) drücken
• Sekunden wählen und Be-
dienknopfes (D) drücken
Die gewählte Timer-Zeit
wird im Display angezeigt.
Sicherheitseinstellungen
Im Sicherheitsmenü stehen
dem Nutzer mehrere Optionen
zur Verfügung. Gerätefunk-
tionen sind nach eigenen
Bedürfnissen einzustellen.
•
Zum Starten wählen Sie im
Untermenü „Safety“ aus und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D).
Im Menüpunkt „Zeitüber-
schreitung“ wird definiert, wie
lange eine Unterbrechung der
Kommunikation
zwischen Magnetrührer und der
WiCo - Box ohne Reaktion des
Magnetrührers bleibt.
Bei Überschreiten der eingestellten
Zeitbegrenzung werden die vorein-
gestellten Temperatur- und Dreh-
zahlwerte aktiv.
Beachten Sie hierzu die separate
Betriebsanleitung zur WiCo - Box.
In den weiteren Menüpunkten
kann der Benutzer die Begrenzungs-
werte für Temperatur und Drehzahl
eingeben.
• W
ählen Sie im Untermenü
Passwort aus und bestätigen
Sie durch Drücken des
Bedienknopfes (D).
Geben Sie eine Zahlenkom-
bination als Ihr Passwort ein
und bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D).
.
Dieser Informationsscreen
weist darauf hin, dass der
Benutzer den Sicherheits-
temperaturwert beim Ein-
schalten des Gerätes be-
stätigen muss.
• Sicherheitskreisbestätigung
Beim Booten des Gerätes
muss die aktuelle Sicherheitskreistemperatur durch Drücken des
Bedienknopfes (D) bestätigt werden.
pH - Messung
Um den pH-Wert verschiedener Flüssigkeiten zu bestimmen, ist im
Gerät eine pH-Messfunktion integriert.
Vor dem Start einer pH-Messung, muss der pH-Messfühler mit dem
Gerät kalibriert werden.
Die Kalibrierung dient dazu, Gerät und die verwendete pH-Sonde
aufeinander abzugleichen. In diesem Prozess werden Nullpunkt und
pH-Gradienten für die Messkette bestimmt. Zur Kalibrierung sollten
pH
4, pH5 und pH7 Pufferlösungen nach DIN 19266 verwendet
werden.
Hinweis:
EIne pH Kalibrierung kann nur bei gestecktem Temperatursensor
gestartet werden.
• Scroll
en Sie im Menü zum
Icon pH-Sonde
• Öffnen Sie das Untermenü
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Öffnen Sie das Untermenü
„Kalibrierung“ und
bestätigen Sie durch
Drücken des Bedien-
knopfes (D).
• Tauchen Sie die pH-Sonde
und den Temperaturfühler
in die gewünschte Puffer-
lösung.
• Bestätigen Sie den Wert,
sobald er stabil ist
durch Drücken des Bedien-
knopfes (D)
• Folgen Sie den Anweisungen
auf dem Display und
tauchen Sie die pH-Sonde
und den Temperaturfühler
in die nächste Pufferlösung.

13
Bestätigen Sie wieder den
angezeigten Wert.
• Bei der 3 Punkt-Kalibrierung
muss eine dritte Puffer-
lösung verwendet werden.
Nachdem die Kalibrierung
erfolgreich durchgeführt
wurde, können pH-Mes-
sungen durchgeführt
werden.
Beachten Sie:
Die Verwendung des Tem-
peraturfühlers ist einge-
schränkt durch die maximal
zulässige Temperatur.
Stellen Sie sicher, dass die
Temperatur der Flüssigkeit die erlaubte max. Temperatur der
pH-Sonde nicht überschreitet.
Einstellungen
Im Menü „Einstellungen“
kann der Benutzer das
Gerät seinen Bedürfnissen
anpassen.
Anschlüsse und Schnittstellen
Micro-USB
Bluetooth
Bluetooth
Das Gerät ermöglicht dem Benutzer eine Bluetooth-Verbindung zu
einer WiCo - Box herzustellen.
Das Gerät kann mit der WiCo-
Box in einem Bereich von
10 m (bei freier Sicht / keine
Hindernisse) wireless betrie-
ben werden.
Herstellen einer Verbindung
Beachten Sie hierzu die separate Bedienungsanleitung zur
WiCo-Box.

14
Netzanschluss
Anschluss PT 100 / PT 1000
RS 232
BNC-Connector
(nur für pH-Sonde)
Pt1000-2
5
3
1
4
2
Pt1000-1
Pt100
5
3
1
4
2
9 Pin Connector
Serial RS 232 interface and USB
Konfiguration
Die serielle Schnittstelle RS 232 kann dazu verwendet werden, das
Gerät extern mittels Computer und geeigneter Anwenderpro-
gramme (labworldsoft) zu steuern.
Zur Erhöhung der Sicherheit bei der Steuerung des RET control
mit einem PC, kann eine “Watchdog”-Funktion, zur Über-
wachung des kontinuierlichen Datenflusses, aktiviert werden
(siehe Kapitel “Watchdog-Funktion“.
• Die Funktion der Schnittstellenleitung zwischen Laborgerät und
Automatisierungssytem sind eine Auswahl aus den in der EIA -
Norm RS 232 , entsprechend DIN 66020 Teil 1 spezifizierten
Signale. Die Belegung der Signale ist dem Bild zu entnehmen
• Für die elektronischen Eigenschaften der Schnittstellenleitung
und die Zuordnung der Signalzustände gilt die Norm RS 232,
entsprechend DIN 66259 Teil 1.
• Übertragungsverfahren: Asynchrone Zeichenübertragung in
Start – Stop Betrieb.
• Übertragungsart: Voll Duplex
• Zeichenformat: Zeichenerstellung gemäß Datenformat in DIN
66022 für Start – Stop Betrieb. 1 Startbit; 7 Zeichenbits;
1 Paritätsbit (gerade = Even); 1 Stopbit.
• Übertragungsgeschwindigkeit: 9600 Bit/s
• Datenflusssteuerung: Hardwarehandshake RTS/CTS
RTS: (PIN 7) LOW (positive Spannung)
/ COMPUTER darf senden
RTS: (PIN 7) HIGH (negative Spannung)
/ COMPUTER darf nicht senden
CTS: (PIN 8) LOW (positive Spannung)
/ COMPUTER empfangsbereit
CTS: (PIN 8) HIGH (negative Spannung)
/ COMPUTER nicht empfangsbereit
• Zugriffsverfahren: Eine Datenübertragung vom Gerät zum
Computer erfolgt nur auf Anforderung des Computers.
Befehlssyntax
Für den Befehlssatz gilt folgendes:
• Die Befehle werden generell vom Rechner (Master) an das Labor-
gerät (Slave) geschickt.
• Das Laborgerät sendet ausschließlich auf Anfrage des Rechners.
• Befehle und Parameter, sowie aufeinanderfolgende Parameter
werden durch wenigstens e i n Leerzeichen getrennt (Code: hex
0x20).
• Jeder einzelne Befehl inklusive Parameter und Daten und jede
Antwort werden mit CR LF abgeschlossen (Code: hex 0x0D und
0x0A) und haben eine maximale Länge von 10 Zeichen.
• Das Dezimaltrennzeichen in einer Fließkommazahl ist der Punkt
(Code: hex 0x2E).
Die vorhergehenden Ausführungen entsprechen weitgehend den
Empfehlungen des NAMUR-Arbeitskreises (NAMUREmpfehlungen
zur Ausführung von elektrischen Steckverbindungen für die ana-
loge und digitale Signalübertragung an Labor-MSR Einzelgeräten.
Rev. 1.1).
Übersicht der verfügbaren NAMUR-Befehle
Verwendete Abkürzungen:
X,y = Numerierungsparameter (Integerzahl)
m = Variablenwert, Integerzahl
n = Variablenwert, Fließkommazahl
X = 1 Mediums-Temperatur
X = 2 Heizplatten Temperatur
X = 3 Heizplatten- Sicherheitstemperatur
X = 4 Drehzahl
X = 5 Viskositätstrend
X = 7 Wärmeträger- Temperatur
X = 80 pH Value
X = 90 Weight Value
X = 54 Error 5 Ansprechzeit in s (180 <= n <= 1200)
X = 55 Intermit Mode Zykluszeit in s (10 <= n <= 600)
X = 56 Intermit Mode Dauer der Unterbrechung in s
( 5 <= n <= 60)

15
NAMUR Befehle
Funktion
Anzeige
(zusätzlich)
IN_NAME
Anforderung der Bezeichnung
IN_PV_X X=1;2;3;4;5;7;80;90 Lesen des Ist-Wertes
IN_SOFTWARE
Anforderung der Software Identnummer, Datum, Version
IN_SP_X X=1;2;3;4;7;8;12; Lesen des gesetzten Sollwertes
42;54;55;56;
IN_TYPE
Anforderung der Laborgeräteerkennung
OUT_NAME name
Ausgabe der Bezeichnung name. (Max. 6 Zeichen, Default: IKAMAG)
OUT_SP_12@n
Setzen der WD-Sicherheitstemperatur mit Echo des gesetzten Wertes
OUT_SP_42@n
Setzen der WD-Sicherheitsdrehzahl mit Echo des gesetzten Wertes
OUT_SP_X n X=1;2;4;7;
Setzen des Soll-Wertes auf n
54;55;56
OUT_WD1@m
Watchdog Modus 1: Tritt das WD1-Ereignis ein, so wird die Heiz- und die Rührfunktion ausge-
schaltet und es wird ER 2 angezeigt. Setzen der Watchdogzeit auf m (20...1500) Sekunden,
mit Echo der Watchdogzeit. Dieser Befehl startet die Watchdogfunktion und muss immer in-
nerhalb der gesetzten Watchdogzeit gesendet werden
OUT_WD2@m
Watchdog Modus 2: Tritt das WD2-Ereignis ein, so wird der Drehzahlsollwert auf die ge-
setzte WD-Sicherheitssolldrehzahl und der Temperatursollwert auf die gesetzte WD-Sicher-
heitssolltemperatur gesetzt. Die Warnung WD wird angezeigt. Das WD2 Ereignis kann mit
OUT_WD2@0 zurückgesetzt werden - dadurch wird auch die Watchdogfunktion gestoppt.
Setzen der Watchdogzeit auf m (20...1500) Sekunden, mit Echo der Watchdogzeit. Dieser
Befehl startet die Watchdogfunktion und muss immer innerhalb der gesetzten Watchdog-
zeit gesendet werden.
RESET
Ausschalten der Gerätefunktion.
START_X X=1;2;4;5;7 Einschalten der Geräte - (Remote) Funktion
Remote
X=80;90
Aktivierung der alten Watchdogfunktion. Erfolgt innerhalb von 60 Sekunden keine Soll-
wertvorgabe, wird die (alte Funktion) Heizung abgeschaltet.
STOP_X X=1;2;4;5;7
Ausschalten der Geräte - (Remote) Funktion.
Remote
X=80;90
Die mit OUT_SP_X gesetzte Variable bleibt erhalten. Beinhaltet den Befehl RMP_STOP.

16
„Watchdog“ Funktionen, Überwachung des seriellen
Datenflusses
Findet nach der Aktivierung dieser Funktion (siehe Namur Befehle),
innerhalb der gesetzten Überwachungszeit (“Watchdogzeit”) keine
erneute Übertragung dieses Befehles vom PC statt, so werden die
Funktionen Heizen und Rühren entsprechend dem eingestellten
“Watchdog”-Modus abgeschaltet, oder auf vorher gesetzte Soll-
werte weitergeregelt.
Zur Unterbrechung der Übertragung kann es z.B. durch Betriebs-
systemabstürze, Stromausfall am PC, oder Unterbrechung des
Verbindungskabels zum RET control kommen.
“Watchdog”– Modus 1
Tritt eine Unterbrechung der Datenkommunikation (länger als die
eingestellte Watchdogzeit) auf, so wird die Heiz- und die Rühr-
funktion ausgeschaltet und es wird ER 2 angezeigt.
“Watchdog”– Modus 2
Tritt eine Unterbrechung der Datenkommunikation (länger als die
eingestellte Watchdogzeit) auf, so wird der Drehzahlsollwert auf
die gesetzte WD-Sicherheitssolldrehzahl und der Temperatursoll-
wert auf die gesetzte WD-Sicherheitssolltemperatur gesetzt. Die
Warnung WD wird angezeigt.
Verbindungsmöglichkeit zwischen RET control
und externen Geräten
Zur Verbindung zwischen RET control und externen Geräten sind
von
IKA
®
folgende Adapter und Adapterkabel erhältlich.
1
RxD 2
TxD 3
4
GND 5
6
RTS 7
CTS 8
9
PC
1
2
3
4
5
6
7
8
9
1
2 RxD
3 TxD
4
5 GND
6
7 RTS
8 CTS
9
5
4
3
2
1
9
8
7
6
PC 1.1 Kabel
Das Kabel PC 1.1 wird zur Verbindung de 9-poligen Buchse zum
Computer benötigt.
Zubehör
Störungen
Das Gerät zeigt eine Störung durch eine Fehlernummer “Er X”
(siehe Fehlertabelle) im Display an.
Die Heizung wird bleibend ausgeschaltet (Ausnahme: WD -siehe
Tabelle).
Die Rührfunktion läuft bei Störungen im Heizungskreis mit der vor
der Störung eingestellten Drehzahl weiter (Ausnahme: WD - siehe
Tabelle).
Um eine Störung zurückzusetzen, muss das Gerät einige Sekun-
den über den Netzschalter ausgeschaltet werden - evtl. muss
die Ausschaltdauer lange genug sein, bis sich die Temperaturen
ausgeglichen haben (Restwärmeanzeige darf nicht mehr aktiv
sein, siehe Restwärmeanzeige).
Der Sicherheitskreistest findet jeweils innerhalb ca. 20 Sekunden
nach dem Einschalten des Gerätes statt, nach diesem Test werden
die anderen Überwachungsfunktionen aktiviert.
Falls sich Störungen nicht direkt beseitigen lassen, sollten sie
einen RESET durchführen
(siehe Menüpunkt „Einstellungen“)
!
Sofern sich die Störungen auch hierdurch nicht beseitigen
lassen, muss das Gerät von einem technischen Service über-
prüft werden.
• Magnetstäbchen:
ø 6mm; Länge max. 15 mm
ø 7mm; Länge max. 60 mm
ø 10mm; Länge max. 80 mm
•
RS 1
Rührstäbchenset
•
RSE
Rührstabentferner
•
H 1000
Badaufsatz 1l
•
H 1500
Badaufsatz 1,5l
•
H 3000
Badaufsatz 3l
•
H 5000
Badaufsatz 5l
•
H 8000
Badaufsatz 8l
•
H 135.3
Aufnahmeplatte
•
H 135.310
Quarter 20ml
•
H 135.311
Quarter 30ml
•
H 135.312
Quarter 40ml
•
H 135.313
Quarter 4ml
•
H 135.314
Quarter 8ml
•
H 135.315
Quarter 16ml
•
H 135.4
Reaktionsblock Rundkolben 100ml
•
H 135.410
Einsatz Rundkolben 10ml
•
H 135.411
Einsatz Rundkolben 25ml
•
H 135.412
Einsatz Rundkolben 50ml
•
H 135.5
Reaktionsblock Rundkolben 500ml
•
H 135.510
Einsatz Rundkolben 200ml
•
H 135.511
Einsatz Rundkolben 250ml
•
H 135.512
Einsatz Rundkolben 300ml
•
H 135.6
Reaktionsblock Rundkolben 1000ml
•
H 135.610
Einsatz Rundkolben 500ml
•
H 16 V
Stativstab
•
H 16.1
Ausleger
•
H 38
Haltestange
•
H 44
Kreuzmuffe
•
PT100.50
Temperaturmessfühler
•
PT100.51
Temperaturmessfühler glasummantelt
•
PT1000.50
Doppeltemperaturmessfühler
•
PT1000.51
Doppeltemperaturmessfühler glasummantelt
weiteres Zubehör siehe
www.ika.com

17
Tabelle Fehlermeldungen und Störbeseitigung
Fehler Beschreibung
Ursachen
Auswirkung
Lösungen
Er 2
Im Remotebetrieb (PC), bei aktiv- • PC sendet innerhalb der gesetzten
Heizung ausgeschaltet • Ändern der Watchdogzeit
ierter Watchdogfunktion in Modus Watchdogzeit keine Daten
Motor ausgeschaltet • Innerhalb der gesetzten Watchdogzeit
1, keine Kommunikation zwischen • Verbindungsleitung zum PC unter-
Daten (OUT_WDx@m) vom PC senden
PC und RET control
brochen
• Verbindungsleitung und Stecker überprüfen
Er 3
Geräteinnentemperatur über 80 °C • Wärmestau zwischen Heizplatte und Heizung ausgeschaltet • Gerät ausschalten und abkühlen lassen,
Gehäuse
danach wieder einschalten
• Zulässige Umgebungstemperatur
• Versuchsaufbau ändern
überschritten
• Zulässige maximale Umgebungs-
temperatur einhalten
Er 4
Drehzahlabweichung zwischen Soll- • Blockieren des Motors oder Überlast Heizung ausgeschaltet • Reduzieren des Lastmomentes z.B.
und Ist-Drehzahl größer als 300 rpm
Motor ausgeschaltet
kleineres Magnetstäbchen
• Solldrehzahl reduzieren
Er 5
Keine Temperaturerhöhung am • Messfühler nicht im Medium
Heizung ausgeschaltet • Messfühler in das Medium eintauchen
Messfühler bei bleibender Tempera- • Volumen des zu temperierenden
• Volumen des Mediums reduzieren
turdifferenz (nach ca. 3 min)
Mediums zu groß
• Wärmeträgeröl mit besserer Wärme-
• Die Wärmeleitfähigkeit des zu tem-
leitfähigkeit verwenden
perierenden Mediums ist zu klein
• Glasgefäß durch Metalltopf ersetzen
• Die Wärmeleitfähigkeit des Gefäßes
ist zu klein
• Bei indirekter Beheizung ist der gesamte
Wärmeübertragungswiderstand zu groß
Er 6
Unterbrechung des Sicherheitskreis • Defekte Verbindungskabel
Heizung ausgeschaltet • Kabel austauschen
Er 13 SAFE TEMP P Einstellbarer
• Soll-Ist-Differenz des einstellbaren Heizung ausgeschaltet • Nach dem Einschalten die SAFE TEMP
Sicherheitskreis defekt
Sicherheitkreises für die
auf einen anderen Wert einstellen, falls
Mindesttemperaturüberwachung
danach der Fehler beseitigt ist, kann bei
erneutem Einschalten wieder der zuvor
gewünschte Wert eingestellt werden
Er 14 Temperaturmessfühler 1 Kurz- • Kurzschluss am Stecker des
Heizung ausgeschaltet • Stecker überprüfen
schluss
Temperaturmessfühlers
• Temperaturmessfühler ersetzen
• Kurzschluss an der Verbindungslei-
tung oder am Sensor des Tempera-
turmessfühlers
Er 21 Fehler beim Heizplatten-Sicher- • Sicherheitsrelais öffnet nicht
Heizung ausgeschaltet • Gerät ausschalten und abkühlen lassen,
heitstest
danach wieder einschalten
Er 22 Fehler beim Heizplatten-Sicher- • S_CHECK kann keine hohe
Heizung ausgeschaltet • Gerät ausschalten und abkühlen lassen,
heitstest
H_S_TEMP generieren
danach wieder einschalten
Er 24 Die Heizplattentemperatur hat die • Die SAFE TEMP H (Probe) wurde
Heizung ausgeschaltet • Heizplatte abkühlen lassen
SAFE TEMP H (Hotplate) über-
niedriger als die aktuelle Tempe-
• SAFE TEMP H (Hotplate) höher einstellen
schritten
ratur der Heizplatte eingestellt
• Unterbrechung des Heizplatten
Regeltemperaturfühlers
Er 25 Heizung-Schaltelementüber-
• Schaltelement (Triac) des Heizungs-
Heizung ausgeschaltet • Gerät ausschalten und abkühlen lassen,
wachung
regelkreises hat Kurzschluss
danach wieder einschalten
• Sicherheitsrelais hat den Heizkreis
unterbrochen
• Die Heizung oder die Zuleitung ist
unterbrochen
• Unterbrechung des Heizplatten-
Sicherheitstemperaturfühlers
Er 26 Differenz zwischen dem internen • Unregelmäßige Temperaturverteilung Heizung ausgeschaltet • Gerät ausschalten und abkühlen lassen,
Heizplatten Regel- und Sicherheits- auf der Heizplatte durch punktuelle
danach wieder einschalten
temperaturfühler zu groß
Wärmeabfuhr
•
Bei der Verwendung von Metallblöcken
• Defekt des Regel- oder Sicherheits-
usw. auf flächige Auflage auf der Heizplat-
temperaturfühlers
te bzw. gleichmäßige Wärmeabfuhr achten
Er 31 Defekt in der Überwachung des
Heizung ausgeschaltet • Service kontaktieren
Heizungsschaltelements (Triac)
Er 41 Rührstababriss
• Der Rührstab ist viermal hinterein-
Die Solldrehzahl wurde • Kleinere Solldrehzahl wählen
ander, ohne explizite Sollwertänder- um min. 300 rpm redu- • Kleineres Rührstäbchen wählen
ung abgerissen
ziert
Heizung ausgeschaltet

18
Wartung und Reinigung
Das Gerät arbeitet wartungsfrei. Es unterliegt lediglich der natürli-
chen Alterung der Bauteile und deren statistischer Ausfallrate.
Reinigung
Ziehen Sie zum Reinigen den
Netzstecker.
Verwenden Sie nur von
IKA
®
empfohlene Reinigungsmittel.
Verschmutzung Reinigungsmittel
Farbstoffe
Isopropanol
Baustoffe
Tensidhaltiges Wasser/Isopropanol
Kosmetika
Tensidhaltiges Wasser/Isopropanol
Nahrungsmittel
Tensidhaltiges Wasser
Brennstoffe
Tensidhaltiges Wasser
- Beim Reinigen darf keine Feuchtigkeit in das Gerät dringen.
- Tragen Sie zum Reinigen des Gerätes Schutzhandschuhe.
- Falls andere als die empfohlenen Reinigungs- oder Dekontami-
nationsmethoden angewendet werden, fragen Sie bitte bei
IKA
®
nach.
Ersatzteilbestellung
Bei Ersatzteilbestellungen geben Sie bitte Folgendes an:
- Gerätetyp
- Fabrikationsnummer des Gerätes, siehe Typenschild
- Software Version (zweiter Anzeigewert beim Einschalten des Ge-
rätes)
- Positionsnummer und Bezeichnung des Ersatzteiles, siehe
www.ika.com
.
Reparaturfall
Bitte senden Sie nur Geräte zur Reparatur ein, die gereinigt
und frei von gesundheitsgefährdenden Stoffen sind.
Fordern Sie hierzu das Formular “
Unbedenklichkeitsbeschei-
nigung
“ bei
IKA
®
an oder verwenden Sie den download Aus-
druck des Formulares auf der
IKA
®
Website
www.ika.com
.
Senden Sie im Reparaturfall das Gerät in der Originalverpackung
zurück. Lagerverpackungen sind für den Rückversand nicht aus-
reichend. Verwenden Sie zusätzlich eine geeignete Transportver-
packung.

19
Technische Daten
Bemessungsspannung
VAC
220...230 ±10%
oder
VAC
115±10%
oder
VAC
100±10%
Frequenz
Hz
50/60
Display
TFT
Timer
h
99 h 59 min 59 sec
Rühren
Motor:
Kugelgelagerter, bürstenloser EC-Motor
Motorleistungsaufnahme max.
W
22
Motorleistungsabgabe max.
W
12
Drehzahlbereich
rpm
0; 50 bis 1700
Soll-Drehzahl-Einstellauflösung
rpm
1
Ist-Drehzahl-Anzeigeauflösung
rpm
1
Drehzahlabweichung
%
2
(ohne Last, 115/230 V, bei 1700 rpm, RT 25 °C)
Rührmenge (H
2
O)
l
20
Heizen
Heizplattenwerkstoff
Edelstahl 1.4301
Heizplattendurchmesser
mm
135
Heizleistung (100/115/230 V)
W
600 ±5%
Temperaturbereich
°C
RT ... 340
Soll-Temperatur-Einstellauflösung
K
0,1
Ist-Temperatur-Anzeigeauflösung
- der Mediumstemperatur
K
0,1
- der Wärmeträgertemperatur
K
1
Einstellbarer Sicherheitskreis Heizplatte
°C
50 - 380 (±5°C)
Sicherheitskreis-Einstellauflösung
K
1
Temperaturmessfühler im Medium
PT 100 oder 2xPT 1000, DIN EN 60751 Kl. A
Abweichung der Temperaturmessfühler
K
<=±
[
0,15 + 0,002°(T)
]
(PT 100 oder 2xPT 1000, DIN EN 60751 Kl. A
Abweichung der Temperaturmessstrecke
K
<=±0,3 < 100 °C
K
<=±0,5 > 100 °C
Abweichung der Temperaturmessstrecke + Fühler
K
<=±0,45 bei 0 °C
K
<=±0,85 bei 100 °C
Abweichung der Heizplattentemperatur
K
±3 ohne Gefäß, Heizplattenmitte bei 100 °C
Regelhysterese mit Temperaturmessfühler
K
±0,2
(500 ml Wasser, 600 ml Becherglas,
Rührstab 30mm, 800 rpm, PT 100.50, 50 °C)
Regelhysterese Heizplatte
K
±3 ohne Gefäß, Heizplattenmitte bei 100 °C
Zul. Umgebungstemperatur
°C
+5 bis +40
Zul. relative Feuchte
%
80
Zul. Einschaltdauer
%
100
Schutzart nach DIN EN 60529
IP 42
Wiegebereich
g
0 - 5000
Wiegebereichtoleranz
g
< 500: ±1
> 500: ±5
Verschmutzungsgrad
2
Überspannungskategorie
II
Schutzklasse
1 (Schutzerde)
Geräteeinsatz über NN
m
max. 2000
Abmessungen (B x T x H)
mm
160 x 270 x 85
Gewicht
kg
2,7
Technische Änderungen vorbehalten!

20
EN
Table of Contents
Page
Controls and display
2
Table of contents
20
EC Declaration of conformity
20
Warranty
20
Explication of warning symbols
20
Safety instructions
21
Unpacking
22
Correct use
22
Assembling the support rod
22
Setting the safety temperature limit
22
Explication of warning symbols
DANGER CAUTION WARNING
This symbol indicates information which is
essential for your health
. Failure to observe this information
may be detrimental to health or may result in injuries.
This symbol indicates information which is important for
ensuring that the device functions without
any technical problems
.
Failure to observe this information could damage the device.
This symbol indicates information
which is important for proper use of the device and/or ensur-
ing that the device functions correctly.
Failure to observe this information can lead to inaccurate
results.
ATTENTION - risk of damage due to magnetism.
DANGER - note on hazards arising from a hot surface.
General hazard
ATTENTION
DANGER
EC Declaration of conformity
We declare under our sole responsibility that the product to which this declaration relates is in conformity with directives 2006/95/EC and
2004/108/EC and the following standard(s) or other normative document(s):
DIN EN IEC 61010-1, -2-010, -2-051 and DIN EN IEC 61326-1.
Warranty
According to
IKA
®
’s Terms and Conditions of sale and delivery, this product is covered by a warranty for a period of 24 months. In case
of making a warranty claim, please contact your local dealer or, if you wish, you can send the device directly to our factory. Please include
the sales invoice and state the reasons for your guarantee claim. In this case, you are responsible for shipping and handling costs.
The warranty does not cover wearing parts, nor to defects that are the result of improper use, insufficient care and maintenance or failure
to follow the instructions in this operating manual.
Operation
23
Setting operating modes
23
Functions
24
Connections and interfaces
29
Accessories
32
Troubleshooting
32
Maintenance and cleaning
34
Technical data
35